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Alle Artikel kategorisiert unter »Agrippina«

Wenige Zerrbilder der Macht - Händels „Agrippina“ im Münchner Prinzregententheater

24.07.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Wenn diese Zeilen online stehen, wird doch wohl im Prinzregententheater Monteverdis „Krönung der Poppea“ in der unvergessenen Produktion des „Dream-Teams“ Bolton-Alden-Steinberg-Shiff von 1997-2005 gegeben? Als Ergänzung zu den soeben reizvoll, beeindruckend, geradezu abendfüllend, weil die Premiere prägenden Anfängen dieser High-Society-Hure – doch Halt: nichts mit Monteverdi, das Werk hieß ja „Agrippina“ und war von diesem jungen „caro Sassone Giorgio Haendel“ für die damals berühmte Oper von Neapel komponiert worden. Doch eben nicht die Titelfigur stand im Mittelpunkt fand unser Kritiker Wolf-Dieter Peter.

Pikante Intrigenaffäre – Georg Friedrich Händels Oper „Agrippina“ als Polit-Schwank am Staatstheater Oldenburg

16.10.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
Schon in der Pause gab es anhaltenden Beifall, der sich nach der Aufführung zu Ovationen steigerte– und das bei einer Spielzeit von dreieinhalb Stunden. Georg Friedrich Händels 1709 in Venedig uraufgeführte Oper „Agrippina“ versetzte schon das Uraufführungspublikum in einen Begeisterungstaumel, es folgten damals 27 Vorstellungen. Die überaus gelungene Aufführung am Staatstheater Oldenburg zeigte deutlich, dass es heute nicht nur für jedes große, sondern auch für jedes mittlere Theater absolut erforderlich ist, sich mit den aufführungspraktischen Bedingungen der Entstehungszeit auseinanderzusetzen. Wird das ernst genommen und gelingt es wie hier, dann können solche Aufführungen Festspielcharakter erreichen.

So schön kann Intrige sein – Händelfestspiele in Göttingen unter dem Motto „Heldinnen!?“ mit „Agrippina“

16.05.15 (Joachim Lange) -
Die Göttinger Händelfestspiele haben in diesem Jahr ein kaiserliches Gesicht. Es ist das der römischen Kaisersgattin (und -mutter) Agrippina. In Wahrheit ist es natürlich das von Ulrike Schneider, die da in dieser Rolle streng, machtbewusst und hintergründig von den Plakaten blickt.

Prägnant, transparent, humorvoll: Händels „Agrippina“ im Teatro Malibran in Venedig

06.11.09 (Annette Landgraf) -
Im Abriß von Händels Leben bei Burney/Eschenburg wird berichtet: „[Händel] blieb eine Zeitlang zu Florenz ... Von da gieng er nach Venedig, wo er im Jahre 1709 seine Agrippina aufführte, die, wie sein Lebensbeschreiber sagt, sieben und zwanzig Abende nach einander mit großem Beifall gespielt wurde.“ Die Uraufführung fand am 26. Dezember statt, dem Tag, der den venezianischen Karneval eröffnete. Dann erklang bis 1947 keine Händeloper mehr in Italien, und seitdem gab es neben konzertanten Aufführungen weniger als 50 Inszenierungen von 15 verschiedenen Opern, davon fünf in Venedig (Alcina, Orlando, Siroe und zwei Mal Agrippina).
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