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Alle Artikel kategorisiert unter »Konstantin Parnian«

Zusammen gehört – „Kunstlied meets Poetry Slam“ im Fabriktheater Moabit

06.03.20 (Konstantin Parnian) -
Das junge Format „Agorá“ kehrt ein Jahr nach seinem Startschuss zurück nach Berlin. Benannt nach dem Marktplatz der antiken Polis, einer bedeutenden Keimzelle des frühen zivilisatorischen Austauschs, stellt das Konzept in thematischen Blöcken poetischen Texten der Jetztzeit Lieder der klassischen Tradition gegenüber. Aus dem Poetry Slam stammt nicht nur die eine Hälfte der Bühnenpersonnage, sondern auch der Ansatz, die Kandidat*innen gegeneinander antreten zu lassen: als „Team Lied“ versus „Team Poetry“. In herkömmlicher Slam-Manier wird das Ergebnis per Applausvergleich durch das Publikum ermittelt.

Kritik aus der Zukunft – „Merchandise Medea“ im Berliner Ringtheater

20.02.20 (Konstantin Parnian) -
Das Kollektiv Menade setzt sich zum Ziel klassische Stoffe neu zu entwickeln und die Grenze zwischen Sprechtheater und Oper auszuloten. Benannt ist es nach den Anhängerinnen des Dionysos-Kult in der Antike, im deutschen Sprachgebrauch eher als Bacchantinnen bekannt. Oder auch als „Die Bakchen“: Die gleichnamige Tragödie des Euripides stellt sie als brutale Frauenfiguren dar, deren Rausch oft in einem Blutbad endet. Konsequent, dass das neue Projekt partiell auch den Text von Euripides‘ „Medea“ verwendet. Konstantin Parnian berichtet.

Die Stille danach – Das Jewish Chamber Orchestra Munich in Berlin

04.02.20 (Konstantin Parnian) -
Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gastierte das Jewish Chamber Orchestra Munich an der Berliner Volksbühne mit dem Dokumentarfilm „Nacht und Nebel“ von Alain Resnais, der 1956 erstmals in großem Maße Bilder des Holocaust an die Öffentlichkeit trug und damit seinerzeit große Diskussionen auslöste. Die konzertant zum Film vorgetragene Musik stammt im Original aus der Feder von Hanns Eisler.

Melodramatische Intimität – Cornet Rilke von Viktor Ullmann an der Neuköllner Oper Berlin

24.01.20 (Konstantin Parnian) -
Nicht zum ersten Mal überzeugt ein Abend an der Neuköllner Oper genug, um eine Wiederaufnahme zu erleben. Gut besucht ist das mannigfaltige Programm des kleinen Theaters in der Karl-Marx-Straße allemal. Oft wird hier mit Formen experimentiert und dabei gleich mehrere Gattungsgrenze überschritten. Gerade wenn die Zahl der Zusehenden und -hörenden der Raumsituation geschuldet stark schrumpft, erhalten durch die erneuten Aufführungen auch diejenigen die Möglichkeit, die letztes Mal schlichtweg nicht mehr reingepasst hätten.
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