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Alle Artikel kategorisiert unter »Konstantin Parnian«

Musikalischer Ausverkauf – „Das Musikgeschäft“ aus dem Radialsystem Berlin gestreamt

05.04.21 (Konstantin Parnian) -
Während sich Veranstaltungen aktuell wieder in einem Hin und Her zwischen Öffnungen und Schließung befinden, war die Gemengelage im Februar noch klar: Alles blieb dicht. So fand auch „Das Musikgeschäft“, das Komponist Neo Hülcker und Dramaturg Bastian Zimmermann als gemeinsame Regiearbeit über die Bühne des Radialsystems brachten, als Online-Musiktheater statt. Mittelpunkt des musikalischen Kabinetts voller nostalgischer Details der durch Michael Kleine und Lisa Fütterer gestalteten Bühne bildet Ladenchef Armin Wieser mit seinen Angestellten Heinrich Horwitz und Sabrina Ma. Wie alle Beteiligten spielen sie mit echtem Namen auf der Bühne.

Doch kein Wunder – Aus einer ausweglosen Situation das Beste machen – Moon Music in Berlin

01.04.21 (Konstantin Parnian) -
Ein Regenbogen steht am Tag der Premiere über Berlin. Auf „Abschied“ und „Transformation“ folgte nun Mitte März mit „Neubeginn“ der dritte Teil der Musiktheater-Trilogie „MOON MUSIC“. Eigentlich war geplant, dass bei diesem letzten Stück des Kooperationsprojekts von Neuköllner Oper, STEGREIF.orchester und Prinzessinnengarten Kollektiv das Publikum in der realen Welt beiwohnen darf – im Freien auf dem St. Jacobi Friedhof. Betrachtet man die Zahlen, wäre es auch der denkbar bestmögliche Zeitpunkt gewesen: Inzidenz, R-Wert, Intensivbettenbelegung und Fallzahlen lagen in Berlin alle so tief wie seit Oktober nicht mehr. Trotzdem gab es keine Genehmigung dafür, draußen vor Publikum zu spielen.

Zwischenstation Neue Wege – Eine musiktheatrale Suche aus Neukölln

11.03.21 (Konstantin Parnian) -
„Beim nächsten Mal besteigen wir den Berg“, hieß es im ersten Teil von „MOON MUSIC“ der im Januar aus den Räumlichkeiten der Neuköllner Oper gestreamt wurde. Nach dem „Abschied“ folgte im Februar nun die „Transformation“: die Produktion begab sich auf die Straßen von Neukölln. Das STEGREIF.orchester – diesmal mit Sopranistin Marine Madelin an der Seite – startete in diesem Zwischenstück des als „Musikalische Metamophose“ betitelten Dreiteilers in der Regie von Selina Thüring seinen Weg in der lokal bekannten Rixdorfer Passage an der Karl-Marx-Straße und wanderte bis in die Kiezkapelle auf dem St. Jacobi-Friedhof. Das Publikum konnte erneut über Zoom an der teils vorproduzierten, teils live übertragenen Vorstellung teilhaben.

Theater nicht loslassen – Phase I von „Moon Music“ aus der Neuköllner Oper Berlin

29.01.21 (Konstantin Parnian) -
Als „kontemplativ-interaktive Performance-Reihe“ wird die Kooperation von STEGREIF.orchester, Neuköllner Oper und Prinzessinengarten Kollektiv beworben. Die drei Teile sollen vom Winter in den Frühling führen, von den Räumen der Neuköllner Oper in der Karl-Marx-Straße über die Kiezkapelle an der Hermannstraße bis zum danebenliegenden Prinzessinengarten. Der erste Teil „Moon Music I: Abschied“ wurde nun, gespickt mit einigen Videoaufnahmen, per Zoom live aus der Neuköllner Oper gestreamt.

Erinnerungen an das Andere – Kaan Bulak & Ensemble in der Berliner Philharmonie

17.01.21 (Konstantin Parnian) -
Das Konzert fand Ende Oktober 2020 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie statt. Eines der letzten vor dem öffentlichen Verstummen. Aus der November-Live-Konzertstille wird jetzt wohl eine bis Ende März werden. Zumindest an den großen Theatern und Konzerthäusern. Der Bericht von Konstantin Parnian aus der Rückschau wird wie ein Nachhall in die akustische Leere.

Distanzen überbrücken – Zafraan im Berliner Meistersaal am Potsdamer Platz

27.11.20 (Konstantin Parnian) -
Das Zafraan Ensemble geht in die zweite Runde seiner Jubiläumsreihe UA Berlin und damit ins nächste Jahrzehnt: Für „Die 1920er: Exil“ bildet Stefan Wolpe den Ausgangspunkt. Seine 1. Klaviersonate „Stehende Musik“ kam bei einem Konzert der Novembergruppe 1927 zur Uraufführung. Neben dieser stehen Morton Feldman und Ursula Mamlok auf dem Programm, die beide bei Wolpe in dessen späterer Heimat, den USA, lernten. Außerdem Weberns Saxophonquartett aus den späten 1920ern sowie eine Uraufführung von Simon James Phillips.

Kollektivistische Interpretation

26.11.20 (Konstantin Parnian) -
Die deutschen Musikhochschulen trafen die Beschränkungen und Maßnahmen innerhalb des akademischen Betriebs mit am härtesten. Ein Universitätsseminar als Videokonferenz abzuhalten ist suboptimal, Gesangs- und Instrumentalunterricht in dieser Form enorm einschränkend, gemeinsames Musizieren über den Bildschirm ist schier unmöglich. Viele Hochschulen haben außerdem sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt, weshalb den Studierenden aktuell wertvolle Auftrittserfahrungen fehlen. Inmitten dieser Situation ermöglicht das hochschulübergreifende Studierendenprojekt „operationderkuenste“ seinen Mitgliedern mit dem Programm „Figaro classique“ – einer Zusammenstellung aus Prokofjews 1. Symphonie und Szenen aus Mozarts „Figaro“ – das gemeinsame Musizieren vor Publikum.

Kollektivistische Interpretation – Operation der Künste an der UdK Berlin

09.11.20 (Konstantin Parnian) -
Die deutschen Musikhochschulen trafen die Beschränkungen und Maßnahmen innerhalb des akademischen Betriebs mit am härtesten. Ein Universitätsseminar als Videokonferenz abzuhalten ist suboptimal, Gesangs- und Instrumentalunterricht in dieser Form enorm einschränkend, gemeinsames Musizieren über den Bildschirm ist schier unmöglich. Viele Hochschulen haben außerdem sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt, weshalb den Studierenden wertvolle Auftrittserfahrungen aktuell fehlen. Inmitten dieser Situation ermöglicht das hochschulübergreifende Studierendenprojekt „operationderkuenste“ seinen Mitgliedern mit dem Programm „Figaro classique“ – einer Zusammenstellung aus Prokofjews 1. Symphonie und Szenen aus dem „Figaro“ – das gemeinsame Musizieren vor Publikum.

Hypnotischer Taumel, Nervengezitter

31.10.20 (Konstantin Parnian) -
Unter dem Titel „Die 1910er: Hälse mit Kreuzen“ feierte das Zafraan Ensemble den Auftakt zur Zehnjahresjubiläums-Reihe „UA Berlin“, die durch das 20. Jahrhundert schreitet und vergangene Berliner Uraufführungen mit neu in Auftrag gegebenen verbindet. Mit Sopranistin Eva Resch als Gast standen auf dem Programm neben Schönbergs „Pierrot lunaire“, der einst 1912 im Berliner Choralionsaal uraufgeführt wurde, Werke von Hanns Eisler, Enno Poppe sowie eine Uraufführung von Florian Wessel.

Lied der Aufmerksamkeit – Zum Wochenende vor dem Lockdown

29.10.20 (Konstantin Parnian) -
Um auf die anhaltend schwierige Lage der Kulturbranche aufmerksam zu machen, waren für Samstag, den 24. Oktober, in den drei größten deutschen Städten unterschiedliche Aktionen angekündigt. Wegen Hygienebedenken abgesagt werden mussten die vom Landesmusikrat Hamburg geplanten Open Air-Konzerte unter dem Motto „Wir verschaffen uns Gehör! in concert“, Teil einer bereits am vorherigen Wochenende gestarteten Reihe. In Berlin und München konnten die Veranstaltungen hingegen stattfinden.
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