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Alle Artikel kategorisiert unter »Bregenzer Festspiele«

Festspiele für offene Geister

06.10.14 (Wolf-Dieter Peter) -
„From bad to worse“, kommentiert mit typisch britischem Humor David Pountney selbst seine Bregenzer Intendanten- und Regisseurjahre. Genau diese Haltung prägt auch das Buch: Auf den Deckeln halten rote „dp“-Hosenträger in ihren Clips das Ufer und den Bodensee selbst – aber inhaltlich folgt keine Lobhudelei. Der für den Leser lohnendste Coup der beiden Herausgeber ist, dass sie in 103 oft nur eine Seite langen Beiträgen überwiegend Künstler und einige direkt mit dem Festival verbundene Personen ihr Erlebnis, ihre Erfahrung und Eindrücke formulieren lassen.

Mitten im Krieg und auf dem Wege nach Cardiff – Uraufführung von „Trans-Maghreb“ und Neufassung des „Schauspieldirektor“

26.08.14 (Peter P. Pachl) -
Mit seiner elfjährigen Intendanz der Bregenzer Festspiele hatte David Pountney eine Bresche für das zeitgenössische Musiktheater geschlagen. Als letzte Uraufführung in der Schiene KAZ, „Kunst aus der Zeit“, erfolgte das Mitwandertheater „Trans-Maghreb“ und als letzte Premiere eine eigenwillige Neufassung von Mozarts „Schauspieldirektor“.

Das vierte „Kraftwerk der Gefühle“ – Zum Ende der Intendanz David Pountney bei den Bregenzer Festspiele

25.08.14 (Wolf-Dieter Peter) -
“From bad to worse“ antwortet David Pountney augenzwinkernd auf die Frage nach einem kurzen Resümee seiner elfjährigen Intendanz bei den Bregenzer Festspielen. Dieser typisch britische Humor kam über die Jahre gut an und prägte das ganze Haus.

Bregenzer Festspiele rechnen mit Besucherrekord

22.08.14 (dpa) -
Bregenz - Die Veranstalter der Bregenzer Festspiele rechnen mit einem Besucherrekord. Wenn das Wetter mitspielt, werden bis Montagabend voraussichtlich rund 263 000 Gäste das Kulturfestival am Bodensee in Österreich besucht haben, wie der Veranstalter am Freitag mitteilte.

Die Kraft von Wort und Klang – HKGruber fasziniert als Multitalent bei den Bregenzer Festspielen

05.08.14 (Wolf-Dieter Peter) -
„Wir lassen unsre Welt nicht verbessern, nicht mit Wörtern und erst recht nicht mit Messern. Wir brauchen auch keine Revolution, denn das was wir brauchen das haben wir schon“ - so bissig und entlarvend kennt man den 1943 in Wien geborenen Heinz Karl Gruber – dieses Multitalent, der im zitierten „Bürgerlied“ in bester Brecht-Weill-Manier ansingt gegen „die Verhältnisse, die nicht so sind“ und das auch sagt: „Dös is‘ mir sehr wichtig, aber ich bin gegen das Plakative, deswegen hab‘ ich mich immer für den HC Artmann interessiert, der politische Statements verschlüsselt.“

Kein Crossover zur Milchstraße – Uraufführung einer Sitcom-Oper bei den Bregenzer Festspiele

02.08.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Letztlich nötiger als alle Brüsseler Bürokratie: das EBF – „European Bureau for Future“ – mit Sitz in der Milchstraße 142a des österreichischen Klosterneuburg. Doch aus den EBF-Projekten „Weltraummüllabfuhr“, „Europäisches Armutsverbotsgesetz“, „Eichelhäher-Sturm-Frühwarnsystem“ oder „Zukunftsfähigkeitsformel“ ist an schnicken weißen Bürotischen, weißen PC-Keyboards und auf der guten alten Couch in Klosterneuburg bislang wenig geworden.

Groteske „Schweinerei“ – HK Grubers Musikgroteske „Gloria von Jaxtberg“ bei den Bregenzer Festspielen

01.08.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Der Dirigent steht an einem Servierwagen mit dem Deko-Tuch „Franz Furtwängler“. Das leere Bühnenhalbrund wird hinten von einem „Perlvorhang“ der besonderen Art begrenzt: einem aus lauter Wurstschnüren. Das elfköpfige Ensemble CHROMA aus London sitzt zum Teil als schicke Jazz-Combo gleichsam im 1.Stock der Bühne, von dort tosen Wagner-Tuba, Querflöte, Basssaxophon, Geige oder Trompete.

Musikalisches Gedenken im Dreiländereck – Die Wiener Symphoniker und Philippe Jordan mit Brittens War Requiem in Bregenz

29.07.14 (Christian Kröber) -
Auf dem Weg vom Hotel zum Festspielhaus begegnet einem die Vergangenheit in Form einer Gedenkplakette. Angebracht an der Kapelle des Hl. Nepomuk erinnert sie an den letzten Besuch des letzten österreichischen Kaiserpaars Karl und Zita in Bregenz; es war im Juni 1917. Da dauerte der erste Weltkrieg, diese Großkatastrophe der Moderne, bereits fast drei Jahre und des Mordens sollte kein Ende sein.

Arg verspätete Zeitoper – Uraufführung von HK Grubers „Geschichten aus dem Wienerwald“ als Eröffnung der Bregenzer Festspiele

24.07.14 (Peter P. Pachl) -
Zu den meist gespielten Stücken Ödön von Horváths zählt die 1931 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführte und wiederholt verfilmte Satire „Geschichten aus dem Wienerwald“, als eine Reflexion auf Weltwirtschaftskrise und Existenzängste der späten 1920er-Jahre. Der auch „Neli“ genannte Wiener Komponist, Dirigent, Chansonnier und Schauspieler HK Gruber hat sie im Auftrag des scheidenden Bregenzer Festspielintendanten David Pountney vertont. Die Uraufführung im Bregenzer Festspielhaus ließ aber den Gruberschen Biss und abgründigen Humor vermissen. Szenisch wirkte die hochkarätig besetzte Produktion so, als schiele sie nach breiter Akzeptanz.

Bregenzer Festspiele eröffnet - Mehr als 200 000 Besucher erwartet

23.07.14 (dpa) -
Bregenz- Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer hat am Mittwoch die 69. Bregenzer Festspiele eröffnet. Das Staatsoberhaupt würdigte den nach elf Jahren scheidenden Intendanten David Pountney. Der Brite habe «den Bregenzer Festspielen einen besonderen, unverwechselbaren Stempel aufgedrückt».
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