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Alle Artikel kategorisiert unter »Carolin Widmann«

Und neue alte Klänge dringen wieder aus der Stille

04.06.14 (Gerhard Rohde) -
In der Richard-Strauss-Oper „Die schweigsame Frau“ spricht der lärmempfindliche Sir Morosus nach den vielen Turbulenzen in der Handlung das versöhnliche Schlusswort: Musik sei schön, meint er, aber schöner sei es, wenn sie vorbei ist.

„Ohren auf – neugierig sein – träumen“: die 68. Sommerlichen Musiktage Hitzacker

05.08.13 (Jutta de Vries) -
Sommerzeit, Festspielzeit – im inflationären Gewusel gibt es seit 68 Jahren eine Konstante: Deutschlands ältestes Kammermusikfestival in Hitzacker. Tradition und Innovation sind hier aufs Schönste verbunden. Alte Musik, Ausgrabungen verschollener Werke, Klassik und neue Musik bis hin zum Experimentellen und zu Uraufführungen begegnen sich und werden durch Literatur und Tanz gesteigert.

Das Gewohnte zerstören: Die 45. Wittener Tage für neue Kammermusik – und anderes

29.04.13 (Stefan Pieper) -
„Was wäre Kunst, wenn sie nicht im Augenblick der Rezeption das Gewohnte zerstören würde“ fragte WDR-Programmchef Karl Karst in seinen einleitenden Worten für die 45. Wittener Tage für neue Kammermusik. Kammermusik darf und soll auch aus ihren Kammern heraustreten. Mit solchen Einsichten wird in Witten gerne auch mal spielerisch umgegangen.

Carolissima!

02.12.12 (Jutta de Vries) -
Mit besonders gespannten Erwartungen pilgerte die stets wachsende Fangemeinde der Kammermusik diesen Sommer nach Hitzacker, denn die neue Intendantin Carolin Widmann gab ihre erste Spielzeit und sie ist die erste Frau in diesem Amt. „Die neue weibliche Doppelspitze auf diesem Grünen Hügel arbeitet freudig, konstruktiv und harmonisch zusammen“, freut sich mit leisem Schmunzeln die Vorsitzende des Trägervereins, Linda Anne Engelhardt.

Warum ein Festival stirbt: die Bad Reichenhaller AlpenKlassik ging in die letzte Runde

31.10.12 (Christian Kröber) -
„Die AlpenKlassik hat eine mühevolle und lange Phase des Aufbaus hinter sich. Das Festival hat eine hervorragende Qualität – es ist und bleibt ein stimmiges Produkt mit einem tollen Konzept.“ Wer diese Aussage der Kuratoriumsvorsitzenden liest, mag sich verwundert die Augen reiben und einmal mehr an der Behauptung zweifeln, Bayern sei ein Kulturstaat. Nach seiner 9. Ausgabe wird das „exquisite Kammermusikfestival“ in Bad Reichenhall sang- und klanglos eingestellt, um „Platz für neue Veranstaltungsprojekte zu schaffen“. Das verstehe, wer will, die Musikfreunde unter Reichenhallern und die – inzwischen treue – Fangemeinde aus ganz Deutschland, sicher nicht.

Ausnahmezustand: Rebecca Saunders' neues Violinkonzert beim Bonner Beethovenfest

04.10.11 (Georg Beck) -
Wieder diese Erfahrung: Ein neues Werk vor seiner Erstaufführung. Gespannte Erwartung wie das vor einer Bescherung ja sein soll. Gesteigert die schönen Vorgefühle noch einmal durch die Erlesenheit der Beteiligten. Eine renommierte Komponistin – Rebecca Saunders –, eine profilierte Solistin – Carolin Widman –, ein Spitzenorchester – BBC Symphony Orchestra – und mit Sylvain Cambreling ein uraufführungserfahrener Spitzendirigent. Alles da. Was will man mehr? Rundum glücklich also diese Kooperation aus Beethovenfest Bonn und BBC Radio 3. Schön, wie man an Rhein und Themse die Muskeln gespannt hat, um in die Tat umzusetzen, was man sich für die diesjährige Festivalausgabe gewünscht hat: ein neues Violinkonzert.

Carolin Widmann übernimmt künstlerische Leitung der Musiktage Hitzacker

02.11.10 (Agentur - dapd) -
Die Geigerin und Hochschulprofessorin Carolin Widmann übernimmt ab 2012 die künstlerische Leitung der Sommerlichen Musiktage Hitzacker International. Die weltweit gefeierte Musikerin wird damit Nachfolgerin des Musikwissenschaftlers Markus Fein, wie eine Sprecherin der Musiktage am Dienstag sagte. Die Veranstaltung in dem niedersächsischen Elbstädtchen gilt als ältestes Kammermusikfestival Deutschlands.

Einleuchtendes Ereignis

07.11.08 (Hanspeter Krellmann) -
Schumanns Schaffen – so die üblich gewordene Betrachtungsweise – zerfällt in zwei auffallend disproportional gehaltene Teile. Durch das Jahr 1850 verlief nach solcher These eine scheinbare Scheidegrenze. Sie bezeichnete das Ende von zwei kompositorisch fruchtbaren Jahrzehnten Schumanns, denen nur noch sechs Jahre folgen sollten – eine knappe Zeit, aufgefüllt mit der verdämmernden Kreativität bis zum Tod des Komponisten 1856. Der im Laufe der Zeit als anachronistisch eingeschätzten Einteilung nach, wäre alles nach 1850 bis zu Schumanns Suizidversuch im Februar 1854 und darüber hinaus Komponierte qualitativ zweitrangig. Aufführungen etwa des Violinkonzertes und der drei Violinsonaten, entstanden zwischen 1851 und 53, unterlagen einer entsprechenden Geringschätzung.
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