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Alle Artikel kategorisiert unter »Jutta de Vries«

Vielversprechende Lösungsansätze

29.08.14 (Jutta de Vries) -
„O Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen.“ So mahnte erstaunlicherweise der alte Kirchenvater Augustinus aus seiner Wüsteneinsiedelei heraus, und „Tanz“, das diesjährige Motto der Sommerlichen Musiktage Hitz­acker, entwickelte im wie immer vielfarbigen Angebot hochkarätiger Darbietungen von Musik, Tanz, Literatur und Bildung (in der Hörerakademie) eine dynamische Sogwirkung.

69. Sommerliche Musiktage Hitzacker – durchgetanzt!

05.08.14 (Jutta de Vries) -
„Der Tanz war frenetisch, feurig, phantasievoll, vermessen, verschlingend, verbindend, vielgestalt, fordernd, philosophisch, verzückend … und viel zu schnell vorbei!“ Das documenta (13)-Motto von Carolyn Christov-Bakargiev, hier Musiktage-adäquat abgewandelt, passt wunderbar auf die diesjährige Veranstaltung, die nach neun ereignisreichen Tagen am vergangenen Sonntag zu Ende ging – und eigentlich ist damit auch schon alles gesagt.

„Ohren auf – neugierig sein – träumen“: die 68. Sommerlichen Musiktage Hitzacker

05.08.13 (Jutta de Vries) -
Sommerzeit, Festspielzeit – im inflationären Gewusel gibt es seit 68 Jahren eine Konstante: Deutschlands ältestes Kammermusikfestival in Hitzacker. Tradition und Innovation sind hier aufs Schönste verbunden. Alte Musik, Ausgrabungen verschollener Werke, Klassik und neue Musik bis hin zum Experimentellen und zu Uraufführungen begegnen sich und werden durch Literatur und Tanz gesteigert.

Carolissima!

02.12.12 (Jutta de Vries) -
Mit besonders gespannten Erwartungen pilgerte die stets wachsende Fangemeinde der Kammermusik diesen Sommer nach Hitzacker, denn die neue Intendantin Carolin Widmann gab ihre erste Spielzeit und sie ist die erste Frau in diesem Amt. „Die neue weibliche Doppelspitze auf diesem Grünen Hügel arbeitet freudig, konstruktiv und harmonisch zusammen“, freut sich mit leisem Schmunzeln die Vorsitzende des Trägervereins, Linda Anne Engelhardt.

Geistige Brücken in die Gegenwart

01.09.04 (Jutta de Vries) -

Nicht nur dass Hitzacker, dieses stille Städtchen in der Elbtalaue mit seinem Weinberg am lieblichen Hügelrand beinahe toskanisch anmutet – bei pünktlich eingetroffenem mediterranen Hoch verführten die diesjährigen Sommerlichen Musiktage noch zusätzlich mental zu „Italienischen Reisen“.

Auf dem Grünen Hügel der Kammermusik

01.09.03 (Jutta de Vries) -

Sommerliche Musiktage im Elbestädtchen Hitzacker – das verwunschene Kleinod, das einst höchstens wegen des schönsten DDR-Grenzblicks und im vergangenen Jahr mit seiner dramatischen Hochwassersituation Schlagzeilen machte, blüht nun zu Festspielzeiten auf und findet mit neuen Strukturen auch breite überregionale Beachtung. Und das liegt an den geballten Potentialen der neuen hochsensiblen, intelligenten und nachdenklichen Musiker-Generation um die Dreißig, allen voran Intendant Markus Fein. Vor drei Jahren wurde er künstlerischer und organisatorischer Leiter der Musiktage und spielt seither bravourös auf der Klaviatur der visionären Möglichkeiten, die zu Wirklichkeiten werden: Denn viele, die Rang und Namen haben in der jungen Klassik-Szene, tummelten sich in diesem Jahr auf dem „Grünen Hügel der Kammermusik“: Da war der 32-Jährige Matthias Pintscher als Composer in Residence, der als 20-Jähriger den wichtigen Kompositionspreis hier erhalten hatte; sein Werk aus einer bis zum Zerreißen gespannten Stille wurde vom Ensemble Modern und mit dem ganz unverzichtbaren Teodoro Anzelotti am Knopf-Akkordeon unter stringenter Führung der britischen Dirigentin Sian Edwards tief ausgelotet, fand aber in seiner Hermetik nicht immer die ungeteilte Zustimmung des Publikums.

Kein fauler Zauber: Musik und Literatur

01.10.02 (Jutta de Vries) -

Die 57. Sommerlichen Musiktage Hitzacker mit dem diesjährigen Thema „Beziehungszauber: Musik und Literatur“ – kein fauler Zauber! Das bestätigten glücklich und erfüllt von einer großartigen Kammermusikwoche der Vorstand des Vereins der Freunde und das außerordentlich zahlreiche, hoch motivierte Festspielpublikum im intimen Elbestädtchen. Immerhin war dies der Beginn der Ära Dr. Markus Fein, der als Intendant für seine erste Spielzeit ungeteiltes Lob von allen Seiten erhielt. Er hatte nicht nur die organisatorischen Fäden fest und souverän in den Händen gehalten, sondern sich auch als ausgezeichneter Dramaturg bei der Programm-Gestaltung erwiesen.

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