Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Engagement«

Kolumne

Unter diesem Titel erschien meine erste Kolumne als Vorsitzender des Tonkünstlerverbandes Bayern. Heute, 80 Kolumnen später, bin ich von der Richtigkeit dieses Satzes noch immer überzeugt. Sicherlich werden in Überschriften die Dinge oft vereinfacht und zugespitzt.

Künstler: In Zeiten von Fake News und Populismus Haltung zeigen

06.06.17 (dpa) -
In Zeiten wachsender Unsicherheiten und Unwahrheiten sind Theater als Bühnen der Aufklärung gefragt. Und auch Orchester zeigen mit der universellen Musiksprache, wie sehr die Welt harmonieren kann.

Sasha Waltz in Interview: „Wie können wir politisch eingreifen?“

06.06.16 (dpa) -
Die Berliner Tanz-Choreographin Sasha Waltz (53) steht vor einem Gastspiel ihrer Choreographie von Henry Purcells „Dido & Aeneas“ im renommierten Teatro Colón in Buenos Aires. Fünf Vorstellungen der Tanzoper sind von Dienstag (7. Juni) an vorgesehen. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur zwischen Bühnenaufbau und Generalprobe zieht Waltz einen Vergleich zwischen den Dramen der klassischen Werke und der Gegenwart.

Musik im Ganztag: erste Fortschritte

07.10.15 (Anton Moosdiele) -
Zu ihrer alljährlichen Versammlung trafen sich die Delegierten des Tonkünstlerverbandes Bayern am 20.06.15 in der Hochschule für Musik in Würzburg. Prof. Barbara Metzger begrüßte stellvertretend für den Präsidenten Prof. Dr. Bernd Clausen die über 40 Teilnehmer. Dabei verwies sie auf die enge Zusammenarbeit der Hochschule mit dem Würzburger Tonkünstlerverband und dem Landesverband etwa bei der Vorbereitung der Studenten auf den Beruf, dem Qualitätszertifikat oder der Neuen Musik. Der 1. Vorsitzende Dr. Franzpeter Messmer dankte der Hochschule für Musik Würzburg für die enge Kooperation.

Der Praxis-Test: Theater, Kunst und die Flüchtlinge

22.09.15 (Caroline Bock, dpa) -
Das Schicksal der Flüchtlinge: Das ist für Kunst und Theater auch ein Testfall. Wie nah dran sind die Kulturmacher an der deutschen Wirklichkeit? Und wie helfen sie? Im Hamburger Schauspielhaus etwa übernachten jeden Abend 30 bis 60 Menschen. Der Hauptbahnhof liegt dort vor der Haustür. Das Deutsche Theater in Berlin stellt als Notquartier Matratzen in der Garderobe der Schauspieler bereit. Die Mitarbeiter in der Maske bieten Haareschneiden an. Die Ankleider wollen eine Ladung Wäsche waschen.

Wunderkinder gibt es nicht

05.07.15 (Edmund Wächter) -
Man möchte meinen, aus dem Reservoir der vielfach gestiegenen Zahl gut ausgebildeter Musikschüler würde eine gewachsene hochbegabte Elite herausragen. Das Gegenteil jedoch scheint der Fall zu sein. Wenn es um Eignungsprüfungen zum Musikstudium oder um internationale Wettbewerbe und mittlerweile auch um Probespiele geht, da haben die deutschen (wie auch österreichische und Schweizer) Kandidaten oft das Nachsehen. Was also sind die Hürden und Hindernisse?

Überschätzen wir die Macht der Kultur?

04.02.15 (Barbara Haack) -
Ist schon alles geschrieben, gesagt, gedacht? Natürlich sind wir als nmz-Redaktion tief betroffen von den Ereignissen in Paris, als Menschen ebenso wie als Teil der Medienlandschaft, die durch das Attentat auf eine Zeitungsredaktion massiv angegriffen wurde. Natürlich bekennen wir uns zu den Grundsätzen der Presse- und Meinungsfreiheit, wie es unzählige Menschen, Politiker und auch Journalisten und Redaktionen getan haben. Ob wir auch „Charlie“ sind, haben wir redaktionsintern intensiv diskutiert: im Sinne einer Solidaritätsbekundung sind wir das sicher. Aber dürfen wir uns wirklich anmaßen, uns gleichzusetzen mit mutigen Kollegen, die, um die persönliche Gefährdung wissend, sich ihre freiheitlichen Rechte nicht haben nehmen lassen? Wären wir im „Ernstfall“ ebenso unerschrocken und würden Leib und Leben riskieren? Wir wissen es nicht – aber wir ziehen unseren Hut.

Junge Opernsänger müssen sich auf Nebenjobs einstellen

10.05.13 (dpa) -
Bamberg - Junge Opernsänger sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. «Die Opernhäuser engagieren selbstverständlich noch junge Sänger, doch die Konkurrenz aus dem In- und Ausland ist immens», sagte Prof. Elisabeth Scholl-Pöllmann von der Hochschule für Musik Nürnberg am Freitag bei einem Opern-Casting in Bamberg.

Alles Theater

01.07.00 (Martin Hufner) -
Man kann, darf und muss selbstverständlich dankbar sein über die Sensibilität der avancierten Komponisten und Regisseure. Womit man allerdings nicht zufrieden sein darf: dass dieses Verhalten nur sehr selten zu einer gebündelten Kraft zusammenschießt, die in eine aktive Politik vor dem Theater mündet. Da macht jeder sein aufgeklärtes Theater mal mit mehr, mal mit weniger Wehleidigkeit, und es bleibt einfach „im“ Theater. Auf der Insel der Theater-Seligen restaurieren sich abgeschottete Kunst-Treibhäuser, wo die Lotusblüten so schön blühen und verblühen.
Inhalt abgleichen