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Alle Artikel kategorisiert unter »Eva Reiter«

Der Stachel fehlt – Abtauchen bei den Donaueschinger Musiktagen 2019

22.10.19 (Georg Rudiger) -
So viele Terzen und Sexten, so viele Dur- und Mollakkorde wie in diesem Jahr waren vielleicht noch nie zu hören auf diesem Avantgarde-Festival. Jedenfalls geht es im Jahr 2019 mehr um Musik als um Konzepte, mehr um das Hören als um das Nachdenken, mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft. Unserem Kritiker Georg Rudiger fehlte da gleichwohl ein wenig der musikalisch-politische Stachel.

Donaueschinger Musiktage 2019 – Sonntag

Am letzten Tag der diesjährigen Musiktage probt das Ensemble Intercontemporain Beat Furrers Konzert für Klarinette und Ensemble für die Uraufführung am Vormittag. 

Eine fremde und seltsame Welt

18.02.19 (Dirk Wieschollek) -
Neue Platten von und mit Eva Reiter, Anna Korsun, der DEGEM und dem Ensemble „LUX:NM“.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2017: Decolonizing Time

10.01.17 (PM) -
Vom 16. bis 26. März veranstalten die Berliner Festspiele in diesem Jahr MaerzMusik – Festival für Zeitfragen. In seiner dritten Ausgabe setzt der künstlerische Leiter Berno Odo Polzer in zehn komponierten Festivalabenden die Beschäftigung mit dem Phänomen Zeit fort. Bei MaerzMusik 2017 werden Arbeiten der Komponist*innen Catherine Christer Hennix, Julius Eastman, Eva Reiter, Jennifer Walshe, Alvin Lucier, Gérard Grisey, Georg Friedrich Haas, Arthur Kampela, Helmut Lachenmann, Liza Lim, Kara Lis-Coverdale, Daniel Moreira, Enno Poppe, Ana Maria Rodriguez, Chiyoko Szlavnics, Chris Watson u.v.a. präsentiert. Zentral sind dabei die Projekte der zum Festival geladenen Ensembles: Ictus Ensemble aus Belgien, Les Percussions de Strasbourg, Ensemble Modern, KNM Berlin sowie Arditti Quartett und Sonar Quartett.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen

Von 11. bis 20. März findet in Berlin die diesjährige MaerzMusik statt. In der zweiten Ausgabe des im vergangenen Jahr neu konzipierten Festivals für zeitgenössische Musik stehen digitale Zeitformen im Fokus, die unsere Lebenswelt zunehmend prägen. Sehen Sie als kleinen Vorgeschmack auf die diesjährige MärzMusik hier unseren Festivalbericht vom vergangenen Jahr. 

Im neuen Livestream-Format

30.04.15 (Albrecht Dümling) -
Periodisch wird das traditionelle Konzert immer wieder für tot erklärt. Auch Berno Odo Polzer, der neue Chef des MaerzMusik-Festivals, hält diese Veranstaltungsform für überlebt. In der ersten von ihm betreuten MaerzMusik sollte es deshalb kein einziges Konzert geben, das der Konvention entspricht. Polzer wollte vielmehr „Erlebnisräume“ schaffen, bei denen die Zeit stille steht und das Zeitgefühl verloren geht. Um dies zu erzielen, ließ er beispielsweise – wie beim Streichquartett Nr. 3 von Georg Friedrich Haas – im Dunkeln musizieren. Vor allem ging er mit der Zeit, „unserem kostbarsten Gut“, verschwenderisch um. Er wählte Musik, bei der es auf eine Stunde mehr oder weniger offenbar nicht ankommt, und ließ dies auch das Publikum merken. So stand man im Haus der Berliner Festspiele oft in einer Warteschlange, ohne Gründe für den verspäteten Beginn zu erfahren. Obwohl die MaerzMusik neuerdings zum „Festival für Zeitfragen“ wurde, waren allzu genaue Fragen nach der Zeit nicht erwünscht.

Keine unerfüllten Ankündigungen

Da waren’s nur noch zwei: Hatten am Festival „Der Sommer in Stuttgart“ ursprünglich auch SWR und Staatsoper mitgewirkt – wehmütigen Angedenkens des weggesparten Forums Neues Musiktheater und des ISCM World New Music Festival – ist als Partner des Veranstalters Musik der Jahrhunderte mittlerweile nur noch die Akademie Schloss Solitude übrig. Doch man sollte sich nicht täuschen: Ohne die Solitude-Stipendiaten hätte das Stuttgarter Publikum in den letzten Jahrzehnten auf Vieles verzichten müssen. So etwa diesmal auf die Paetzold-Kontrabassblockflöte von Eva Reiter, die beim diesjährigen Festival als Interpretin in drei Stücken im Mittelpunkt stand, zwei davon eigene Werke.
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