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Alle Artikel kategorisiert unter »Friedrich Cerha«

Friedrich Cerha erhält Musikpreis Salzburg 2011

05.08.10 (kiz-lieberwirth) -
Der Komponist Friedrich Cerha, der Doyen der Neuen Musik in Österreich, erhält den mit 60'000 Euro dotierten«Musikpreis Salzburg – Internationaler Kompositionspreis des Landes Salzburg», der 2011 zum dritten Mal vergeben wird.

Erinnerungen, Träume, Zukünftiges: Die Wittener Tage für neue Kammermusik 2010

20.06.10 (Gerhard Rohde) -
Die zweiundvierzigsten Wittener Tage für neue Kammermusik schwelgten in Proustschen Sehnsüchten: nicht nur auf der Suche nach der verlorenen Zeit, auch mit einem festen Blick weit in die Zukunft. Wie es auch den Komponisten Anton Webern umtrieb, als er 1928 seine Symphonie op. 21 schrieb: „Wohin wir auch kommen auf unseren Wanderungen: überall Erinnerungen. Aber Rückblick ist das keiner, das ist ein Blick ins Zeitlose, daher auch nach vorne, nach dem Ursprung.“

Geträumte Sequenzen, sirenenhafte Weckrufe: Die Wittener Tage für neue Kammermusik

26.04.10 (Stefan Pieper) -
Das sirenenartige Glissando am Anfang von Ondrej Adameks Komposition „Blow up“ schien wie ein Weckruf, um in Witten mit latent aufrührerischer Frechheit auf alle nun folgenden Klang-Abenteuer einzustimmen. Wer die Wittener Tage für neue Kammermusik verfolgt, begibt sich hier an die Quelle – dorthin, wo Ensembles und „ihre“ Komponisten im intensiven lebendigen Austausch Ideen reifen lassen, Neues ausforschen und kompromisslos umsetzen. Und Harry Vogt hat der aktuellen Festivalausgabe einmal mehr zu einer spezifischen Farbe verholfen.

Ästhetische Ausbuchtungen

12.05.09 (Lothar Knessl) -
Nur wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa Ensembles zu gründen, die sich ausschließlich der jeweils neuen Gegenwartsmusik widmen wollten, gleicht einer wagemutigen Pioniertat – in Paris, wo Boulez 1954 „Domain musical“ ins Leben rief, vielleicht mit geringerem Risiko als in Wien. Aber just in dieser Hochburg der Tradition schlug schon bald danach, 1959, die Geburtsstunde des Ensembles „die reihe“, das, allen Imponderabilien zum Trotz, mit unverändertem Titel, – freilich mit mittlerweile anderen Ensemblemitgliedern – bis dato existiert.

Zeit und Raum

01.03.02 (Peter Cossé) -
Seit einigen Jahren engagiert sich der Österreichische Rundfunk mit einer sporadisch erscheinenden „Zeitton“-Edition auf dem hart umkämpften Markt der Compact Disc. Genutzt werden zu diesem Zweck zu großen Teilen Aufnahmen aus dem eigenen Archiv, für die Abrundung und natürlich auch zur personellen Aufwertung werden aber auch Produktionen (Mitschnitte) anderer Veranstalter miteinbezogen, soweit diese dem jeweiligen Vorhaben günstig gesonnen sind, beziehungsweise dessen mögliche Marktanteile nicht mit den eigenen kunstkommerziellen Zielsetzungen kollidieren. Ein großer Teil dieser Publikationen konzentrierte sich bisher – mit einigem Erfolg, darf man hinzufügen – auf die mediale Protektion von lebenden Komponisten, deren Werke ja nicht nur in Österreich bis auf wenige Ausnahmen nur schwach im aktuellen Schallplattenkatalog vertreten sind.
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