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Alle Artikel kategorisiert unter »Friedrich Cerha«

Der Gorilla brät Eier für’s Baby

02.02.16 (Barbara Eckle) -
Nicht ein Thema bildete den Fokus der diesjährigen Ausgabe des Berliner Festivals Ultraschall, sondern eben kein Thema, also Freiheit plus – oder anders gesagt: das Übliche.

Die Welt im Labyrinth – Marlis Petersen und Kirill Petrenko setzten in München mit Alban Bergs Lulu auf musikalische Überwältigung

26.05.15 (Joachim Lange) -
In München ist die neue „Lulu“ ein musikalisches Ereignis! Im Ganzen und auf die Interpretin der Titelrolle bezogen. Dass sich Marlis Petersen mit dieser bei Wedekind (1864–1918) und dann bei Berg (1885–1935) allemal skandalumwitterten Femme fatale eine blutige Nase holte, war als kleiner Premierenunfall (nur) ganz wortwörtlich zu verstehen. Im Eifer des Gefechts verfehlte sie nämlich im zweiten Akt einen der Durchgänge im vollverglasten Labyrinth, mit dem der russische Regisseur und Ausstatter Dmitri Tscherniakov die Bühne vollgestellt hatte, und knallte gegen eine Glaswand. Mit einem geistesgegenwärtig gereichten Taschentuch und einer Live-Improvisation vom Feinsten (inklusive der kleinen Textkorrektur zu einem „mir geht es nicht gut“) überspielte sie das so, als würden die Blutspritzer auf dem weißen Kleid dazu gehören.

Die Kraft von Wort und Klang – HKGruber fasziniert als Multitalent bei den Bregenzer Festspielen

05.08.14 (Wolf-Dieter Peter) -
„Wir lassen unsre Welt nicht verbessern, nicht mit Wörtern und erst recht nicht mit Messern. Wir brauchen auch keine Revolution, denn das was wir brauchen das haben wir schon“ - so bissig und entlarvend kennt man den 1943 in Wien geborenen Heinz Karl Gruber – dieses Multitalent, der im zitierten „Bürgerlied“ in bester Brecht-Weill-Manier ansingt gegen „die Verhältnisse, die nicht so sind“ und das auch sagt: „Dös is‘ mir sehr wichtig, aber ich bin gegen das Plakative, deswegen hab‘ ich mich immer für den HC Artmann interessiert, der politische Statements verschlüsselt.“

Ironische New-Economy-Farce - Gelungene Cerha-Uraufführung „Onkel Präsident“ im Münchner Prinzregententheater

02.06.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Schon 1929, inmitten der damaligen wahnwitzigen Spekulationsblase, hat der österreichisch-ungarische Dramatiker Ferenc Molnár ironisch und gesellschaftskritisch gezeigt, wie eine mit viel Geld betriebene Maschinerie binnen einer Stunde - eben „Eins, Zwei, Drei“ - einen Menschen komplett verwandelt. Billy Wilders gleichnamige Filmkomödie von 1961, die Kommunismus und Kapitalismus rivalisieren lässt, gehört zu den Klassikern des Genres. Ob sich aus der Verwandlung eines proletarischen Fahrradboten in einen smarten Manager auch eine zeitgenössische Oper machen lässt, war nun im Münchner Prinzregententheater in „Onkel Präsident“ zu prüfen.

Münchner Gärtnerplatztheater bringt neue Cerha-Oper

31.05.13 (dpa) -
München - Das Münchner Gärtnerplatztheater bringt an diesem Samstag (1. Juni) eine neue Oper des österreichischen Komponisten und Siemenspreisträgers Friedrich Cerha heraus. Die musikalische Farce «Onkel Präsident» handelt von einem Fahrradboten, der zum Musterschwiegersohn eines Großkapitalisten gemacht wird. Textgrundlage ist Ferenc Molnárs Theaterstück «Eins, zwei, drei», das durch Billy Wilders Verfilmung weltbekannt wurde.

In Brüssel wird der Erdgeist freigesetzt: Krzysztof Warlikowski inszeniert Bergs „Lulu“ am Théâtre de la Monnaie

16.10.12 (Frieder Reininghaus) -
Lulu will, darf und kann nicht sterben. Unlängst präsentierte die Komische Oper Berlin eine grundlegende Neufassung von Alban Bergs unvollendet gebliebener Oper – Olga Neuwirth hatte eine weitgehende Neubearbeitung, eine Über- und Fortschreibung des auf Frank Wedekinds Dramen „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ gestützten Torsos angefertigt. Der eingebürgerten Traditionslinie folgend versuchte man es in Brüssel nun aber in der Hauptsache wieder mit der von Friedrich Cerha in den 60er- und 70er-Jahren komplettierten dreiaktigen Version, die allerdings diesmal gleich zu Beginn durch eine deklamierte Erweiterung bearbeitet und in die so manche Pause für stumme Choreographie eingelagert wurde.

Personalia 2012/07

02.07.12 ([nmz-red]) -
Der Komponist Friedrich Cerha empfängt in München den Ernst von Siemens Musikpreis +++ Zum Tod des Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling +++ Multimedial bewegt: Nachruf auf den Komponisten Dieter Schönbach +++ Vergabe der Münchner Stipendien für Musik +++ Peter Stieber wird Präsident in Mainz +++ Matinee für Rolf Hempel +++ Arbeitskreis Musik in der Jugend: Vorstand fast vollständig neu besetzt

Aus dem Wurzelwerk entspringen schönste Blüten

22.06.12 (Gerhard Rohde) -
Mit bemerkenswerter Stetigkeit hakt das Kuratorium des Ernst von Siemens Musikpreises die Liste alterswürdiger Komponisten und Interpreten ab, die den mit 200.000 Euro dotierten „Nobelpreis der Musik“ noch nicht erhalten haben. Diesmal war der österreichische Komponist und Dirigent Friedrich Cerha an der Reihe, der demnächst seinen 86. Geburtstag feiern kann (am 17. Februar 2012). Es wurde also irgendwie einmal auch Zeit mit der Auszeichnung, zumal Cerha schließlich zu den profiliertesten Komponisten der Neuen Musik zählt, der besonders in seinem Heimatland, dem unverändert bedeutenden Musikland Österreich, wichtige Schlachten für die Moderne geschlagen und gewonnen hat.

Aus dem Wurzelwerk entspringen schönste Blüten - Friedrich Cerha wird mit Ernst von Siemens Musikpreis geehrt

22.06.12 (Gerhard Rohde) -
Heute, am 22. Juni, findet die Preisverleihung des Ernst von Siemens Musikpreises 2012 an den österreichischen Komponisten Friedrich Cerha im Münchner Cuvilliéstheater statt. Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir deshalb die Würdigung des Komponisten durch unseren Autoren Gerhard Rohde in der Februar-Ausgabe der Neuen Musikzeitung erneut auf nmz-online:

Unruhig, unbequem, unbelehrbar: Neue Aufnahmen Neuer Musik

19.02.12 (Max Nyffeler) -
Musik von und mit Friedrich Cerha, Boris Yoffe, Robin de Raaff, George Benjamin, Louis Andriessen, Friedrich Gauwerky, Mark Knoop, John Cage auf aktuellen CDs.
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