Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Giselher Klebe«

Ein starkes Stück Musiktheater – Giselher Klebes „Der jüngste Tag“ in Detmold

Als deutscher Komponist des 20. Jahrhunderts hat sich Giselher Klebe schon als junger Mann durchaus einen Namen gemacht, erhielt er doch etliche renommierte Preise und war gleich zwei Mal als Stipendiat in der Villa Massimo. 1957 begann er seine Lehrtätigkeit an der damaligen „Nordwestdeutschen Musikakademie“ in Detmold, an der er mehr als 30 Jahre lang wirkte und auch nach seiner Emeritierung als Professor im Jahr 1990 weiterhin etliche Schüler*innen unterrichtete. Die Detmolder Hochschule nicht weniger als das Landestheater Detmold widmen sich immer wieder Klebes Oeuvre. So geriet etwa die Uraufführung der letzten von Klebe vollendeten Oper „Chlestakows Wiederkehr“ (nach Nicolai Gogols Roman „Der Revisor“) im Jahr 2008 zu einem großen Erfolg. Jetzt brachte Regisseur Jan Eßinger die 1980 entstandene Oper „Der jüngste Tag“ heraus.

Haydn und ein Opernfragment: Gedenkkonzert für Giselher Klebe in Detmold

01.12.09 (Andreas Schwabe) -
„Ödön von Horwarths „Unbekannte“ nahm ihm die Feder aus der Hand“. Mit diesem Bild beschrieb der Intendant des Landestheaters Detmold Kay Metzger seine Erinnerung an Giselher Klebe (1925–2009). Zum Gedenken an den bedeutenden Komponisten und großen Humanisten lud die Hochschule für Musik Detmold, an der Klebe jahrzehntelang als Professor tätig war, zu einem würdigen Konzert.

Personalia (11/2009)

04.11.09 (nmz-red) -
Manfred Trojahn 60 - Reinhard Lüttmann 80 - Giselher Klebe

Oper im Zentrum eines undogmatischen Schaffens: Giselher Klebe ist tot

05.10.09 (PM - nmz) -
Am 5. Oktober 2009 ist der Komponist Giselher Klebe nach schwerer Krankheit in Detmold verstorben. Dies teilte der Bärenreiter Verlag mit. Klebe wurde 1925 in Mannheim geboren und studierte in Berlin bei Josef Rufer und Boris Blacher. 1950 gelang ihm mit dem Orchesterwerk „Die Zwitschermaschine“ nach dem gleichnamigen Bild von Paul Klee ein erster großer Erfolg bei den Donaueschinger Musiktagen.

Zeit als Intensität und Qualität

01.09.05 (Brigitte Schäfer) -
Das mittlerweile nahezu 150 Werke umfassende kompositorische Œuvre Giselher Klebes nimmt in seiner bemerkenswerten schöpferischen Vielfalt wie auch in seiner kompromisslos radikalen, keiner modischen Strömung und Attitude verpflichteten Eigenständigkeit eine außergewöhnliche Stellung in der Musikgeschichte nach 1945 ein. Klebes biografisch-politisch und ethisch-sittlich begründeter Entwicklungsprozess förderte geradezu zwangsläufig eine heute rar gewordene Trias geistiger Haltungen, welche sich allen Menschen in seinem Lebensumfeld, insbesondere aber seinen Studenten im Zuge der Erörterung fundamentaler kompositionstechnischer und ästhetischer Fragen deutlich mitteilt: unbedingte Integrität, menschliche Souveränität und unverbrüchliche Treue zu sich selbst.

Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: