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Alle Artikel kategorisiert unter »Isabel Ostermann«

Isabel Ostermann kehrt als Operndirektorin zurück nach Braunschweig

04.03.16 (dpa) -
Berlin/Braunschweig - Die gebürtige Braunschweigerin Isabel Ostermann wechselt von der Berliner Staatsoper ans Staatstheater Braunschweig und wird neue Operndirektorin. Ihre neuen Aufgaben werde die 41-Jährige ab der Spielzeit 2017/18 übernehmen, teilte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Freitag mit.

Spiegelgefechte – Oscar Strasnoys „Geschichte“ in der Werkstatt der Staatsoper

27.09.15 (Peter P. Pachl) -
Witold Gombrowicz’ Oeuvre bot einer ganzen Reihe von Komponisten optimale Musiktheater-Spielvorlagen, von Volker David Kirchners „Die Trauung“, bis hin zu „Operette“ in der Vertonung von Oscar Strasnoy. Der 1970 in Buenos Aires geborene Komponist, dessen Vater mit dem polnischen Exil-Dichter persönlich bekannt war, vertonte auch Gombrowicz’ Torso „Geschichte“. Die Berliner Inszenierung in der Werkstatt der Staatsoper wurde als ein echter Theatercoup gefeiert.

In dichtem Raum- und Zeitgefüge – John Cages „Europeras 3 & 4“ in der Werkstatt der Berliner Staatsoper

19.06.15 (Peter P. Pachl) -
Wie würde wohl John Cage, der für seine Abrechnung mit der abendländischen Opernliteratur in „Europeras 3“ sechs ständig parallel Vinyl auflegende Platten-Spieler verlangt, auf die CD-Kultur und auf deren nun oft prognostiziertes Ende reagiert haben? Bei „Europeras 4“ im Rahmen des Festivals „Infektion!“ an der Staatsoper Berlin erfolgt die behutsame Aktualisierung: der Pianist spielt seine Noten vom iPad, und der Bariton holt sich seine Lauf-Infos vom Cellphone.

Janácek und Poulenc ineinander verschränkt, am Ende gleichzeitig – „Tagebuch eines Verschollenen“ und „La Voix humaine“ in der Werkstatt der Berliner Staatsoper

09.11.14 (Peter P. Pachl) -
So neu ist der Versuch, zwei musikdramatische Themenbereiche musikalisch miteinander zu verweben, nicht: der Praxis der Intermedien im barocken Theater folgte das Denkspiel einer quasi gleichzeitigen Aufführung von Tragödie und Komödie in Hofmannsthals „Ariadne auf Naxos“, von Richard Strauss als dem Komponisten beider Fachbereiche interpolierend umgesetzt. Eine Steigerung erfolgte durch die in die Uraufführung von Szenen aus Ernst Theodor Amadeus Hoffmanns Oper „Liebe und Eifersucht“ integrierten Szenenblöcke aus Judith Weirs Hoffmann-Oper „Heaven Ablaze in His Breast“, 2002 auf dem Flaggenhof der Plassenburg in Kulmbach durch das Ensemble des pianopianissimo-musiktheaters, vom Publikum durch das erforderliche, geschärfte jeweilige Umhören auf Musikstile aus zwei Jahrhunderten als besonders spannend rezipiert.
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