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Alle Artikel kategorisiert unter »John Tomlinson«

Das Leben ein Kampf – Enescus „Œdipe“ bei den Salzburger Festspielen

20.08.19 (Joachim Lange) -
Mit dem „Œdipe“ von George Enescu (1881-1955) folgen die Salzburger Festspiele ihrem in Sachen Oper nur gelegentlichen Impuls, auch einmal weniger Bekanntes auszugraben und zur Diskussion zu stellen. Mit dem 85-jährigen Achim Freyer, diesem Bühnen-Magier eigenen Rechts, setzten sie zugleich auf das an der Salzach schon öfter Bewährte. Dass Freyer die Felsenreitschule mit dem 1936 in Paris uraufgeführten, wuchtig raumgreifenden Werk des Rumänen seinem Universum einverleibt hat, ist schon auf den ersten Blick unverkennbar, meint unser Kritiker Joachim Lange.

Dummes Volk: „Moses und Aron“ an Dresdens Semperoper

01.10.18 (Michael Ernst) -
Wenn der Amtsantritt einer neuen Intendanz und die Spielzeiteröffnung zusammenfallen, sind die Erwartungen natürlich besonders hoch. Nach der ersten Premiere sprachen die Fakten für sich: 15 Minuten Premierenapplaus sind für Dresdner Verhältnisse ein deutliches Zeichen. Einhellige Zustimmung, also ein gelungener, ein vielversprechender Auftakt.

Russische Oper als Reizstoff – Verwirrtes Schweigen

27.10.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Oper Frankfurt aktualisiert Michail Glinkas „Iwan Sussanin“ in unbequemen Bildern von Harry Kupfer. Wolf-Dieter Peter war vor Ort und berichtet.

Ins norwegische Fischfanggebiet verlegt – Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Deutschen Oper Berlin

26.01.15 (Peter P. Pachl) -
Dmitrij Schostakowitschs vieraktige Skandaloper, 1934 in Leningrad uraufgeführt und dann ob ihrer Obszönität in der Musik verboten, erfreut sich in den letzten drei Dezennnien zusehends immer größerer Beliebtheit. Auch an der Deutschen Oper Berlin wurde die Urfassung „Lady Macbeth von Mzensk“ zu einem vollen Triumph für alle Beteiligten.

Rasanter russischer Realismus in Flandern – Calixto Bieito inszeniert Schostakowitschs „Lady Macbeth“ in Antwerpen

24.03.14 (Frieder Reininghaus) -
Die junge Kaufmannsfrau Katerina Ismailowa lebt im 19. Jahrhundert eingeklemmt zwischen einem unattraktiven Ehemann und einem brutal über die Familie und Personal herrschenden Schwiegervater auf dem platten russischen Land. Sie wird vernachlässigt und gedemütigt, wird zur Ehebrecherin und Mörderin. Dmitri Schostakowitsch promovierte zu Beginn der 1930er Jahre die bürgerlich-realistische Erzählung „Ledi Makbet Mcenskogo uezda“ von Nikolaj Leskow (1831–1895) zu einer großen vieraktigen Oper.
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