Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Juan Carlos Falcón«

Schwächelnde Träume von Glück – Münchens Gärtnerplatztheater mit „Eugen Onegin“

09.10.20 (Wolf-Dieter Peter) -
München hat eine Tradition mit speziellen Theaterformen: also so ein herrlich weites, edles Oval, in der zentralen Loge im Balkon ein paar Menschen, etliche weitere im weiten Rund – das waren die berühmten Separatvorstellungen für König Ludwig II. ab 1872. Ganz ähnlich wirkten jetzt die rund 300 Besucher der Premiere im Gärtnerplatztheater – eine kulturpolitische Absurdität im bis 2019 totalrenovierten Komplex mit der modernsten Lüftungsanlage alle Münchner Theater.

Fascho-Fantasy um Tosca – Münchens „anderes Opernhaus“ wagt sich an Puccinis Verismo-Thriller

15.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Seit Berlin auf dem Weg zur europäischen Metropole ist, tut sich München mit dem lange geltenden Titel „Heimliche Hauptstadt“ schwer. Doch eben zieht das Staatstheater am Gärtnerplatz, im Kern Münchens Komische Oper, mit dem Berliner Namenspartner gleich: es nimmt Werke ins Repertoire, die in Konkurrenz zum Spielplan der Staatsoper im Nationaltheater stehen. Ob diese Parallelität künstlerisch ergiebig ist, prüfte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter.

Ravels „L’Heure espagnole“ in der Studiobühne des Münchner Gärtnerplatztheaters

01.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Fingerübungen für den Nachwuchs müssen sein: da reift die nächste Generation des weltweit beneideten „Theaterwunderlandes Deutschland“ heran, wird gefordert, kann sich ausprobieren und auch mal über die Stränge schlagen. Dafür sind die Experimentier- oder Studio-Bühnen etablierter Häuser da. Parallel zur Musical-Premiere oben im Großen Haus, reifte im Keller auf der durch die Generalsanierung neu eingefügten Studiobühne des Gärtnerplatztheaters ein Ravel-Einakter heran.

Von Klang und Lärm – und Stille. Münchens Gärtnerplatztheater feiert Konstantin Weckers Geburtstag nach

28.01.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„70 – und kein bisschen leise“ darf der Musikfreund ihm erfreut bestätigen. Wo immer über die dominierende Polit-Phraseologie hinaus starke Worte und mehr noch: in Herz und Hirn zündende Töne notwendig sind, um Missstände offenzulegen und anzuprangern – da ist Konstantin Wecker dabei, reist meist auf eigene Kosten an, tritt auf und macht Mut. Zu seinem 70. Geburtstag war das Gärtnerplatztheater noch nicht wiedereröffnet. Jetzt wurde mit einer musikalisch-literarischen Uraufführung nachgefeiert.

Musikalisch erben mit Offenbach

15.01.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Münchens Gärtnerplatztheater erinnert mit „Salon Pitzelberger“ an seine Eröffnung vor 150 Jahren. Wolf-Dieter Peter hat sich‘s angeschaut und war sehr hingerissen.

Umjubeltes Gleichnis – Leonard Bernsteins „Candide“ im Münchner Gärtnerplatztheater

19.12.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Nach allem Beifall, Jubel und Bravo stellten sich in der Ruhe des nächtlichen Heimwegs erschreckende Parallelen ein. Da konstatierte Martin Luther im 16.Jahrhundert „Wenn ich wüsste, dass morgen der Jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – und der durch seine bestechenden Wissenschaftssendungen im Fernsehen unvergessliche Hoimar von Ditfurth wandelte 1985 für sein letztes Buch, in dem er all unsere derzeitigen Katastrophen prognostizierte, Luther leicht ab: „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: