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Alle Artikel kategorisiert unter »Klaus Arauner«

Banker, Banken, Buttercreme: „Tod eines Bankers“ – eine Opernuraufführung in Görlitz

08.04.13 (Boris Michael Gruhl) -
Ein Gespenst geht um in Europa. Es hat einen Namen: Finanzkrise. Es geht dabei um Unsummen. Es ist ein kriminelles Spiel, die Spieler bewegen sich im Teufelskreis, keiner weiß wie er da heraus kommt, nur eines ist klar: Am härtesten trifft es die Verlierer, die Armen – Buhmänner sind die Banker. Was aber geschieht, wenn so ein Buhmann auf eine Verliererin trifft, wie etwa die ehrliche, arbeitslose junge Frau mit Namen Dalilah, die einen Job nach dem anderen verliert, und jetzt auch ihre Großmutter, weil skrupellose Miethaie sie nicht nur aus ihrer Wohnung, sondern auch aus ihrem Leben vertrieben haben?

Grenzstädtisch, aber kaum grenzwertig: Alexander Zemlinskys „Kleider machen Leute“ am Theater Görlitz

03.12.12 (Peter P. Pachl) -
Ein vermeintlicher polnischer Graf, der die ihm angediente Rolle als Hochstapler unwillkürlich genießt, mag in der deutsch-polnisch geteilten Stadt Görlitz-Zgorzelec zusätzliche Reize haben: Alexander Zemlinskys Keller-Oper „Kleider machen Leute“, die als Spielplanbesonderheit im Gerhart Hauptmann-Theater auf dem Programm steht, sorgt in der Inszenierung des Generalintendanten Klaus Arauner ebenso für Überraschungen, wie das Spiel der Neuen Lausitzer Philharmonie unter Ulrich Kern.

Zu viele Worte, zu wenig Musik: „DroodGame oder das Jahrhundert-Spiel“, eine Uraufführung in Görlitz

16.04.12 (Boris Michael Gruhl) -
Als Charles Dickens 1870 starb, hinterließ er einen unvollendeten Roman. „Das Geheimnis des Edwin Drood“ gilt als einer der ersten Kriminalromane und erschien in Fortsetzungen. Die aber brechen genau da ab, wo zu vermuten wäre, das geheimnisvolle Verschwinden Edwin Droods könnte aufgeklärt werden. Edwin ist ein Waisenkind und durch vormundschaftliche Finten zwangsverlobt mit Rosebud, ebenfalls Waise, aber im Gegensatz zu Edwin mit beträchtlichem Vermögen ausgestattet. Dieses aber, sollte die Verbindung nicht zustande kommen, geht ihr verloren und würde an den bigotten Kirchenmann Mr. Jasper fallen, der eh seiner jungen Gesangsschülerin Rosebud viel näher kommt als es das Gesetz erlaubt. Und genau dann, wenn die jungen Leute sich entscheiden ihre eigenen Wege zu gehen und auf Verlobung und Geld zu pfeifen, verschwindet Edwin Drood. Der Verdächtige ist schnell ausgemacht, es ist Neville. In der Görlitzer Sicht ein Gaststudent aus Ceylon.

Görlitzer Intendant fordert langfristige Perspektive für Kultur

05.04.12 (Michael Bartsch - dapd) -
Görlitz - Der Generalintendant des Theaters Görlitz-Zittau, Klaus Arauner, hat eine Neubestimmung des Verhältnisses von Politik und Kultur gefordert. Verantwortliche Politiker müssten formulieren, was für die Gesellschaft wichtig sei und mit welchen Kulturkonzepten die Gesellschaft leben wolle, sagte er am Dienstag in Görlitz. "Deutschland ist nicht zu arm, um sich Kultur zu leisten. Das Geld ist nur falsch verteilt."

Himmel, Hölle, Dudelsack! In Görlitz spielt „Schwanda der Dudelsackpfeiferpfeifer“ auf

27.11.11 (Boris Michael Gruhl) -
Es geht los und es macht Spaß. Den ersten Takten der Ouvertüre mit geheimnisvollem Grollen folgt schon der rhythmische, tänzerische Gestus. Motive tschechischer Folklore werden immer wieder gebrochen von schmetternden oder kichernden Einwürfen der Blechbläser. Melancholie mischt sich mit Übermut. Sehnsuchtsschmachten wie im Kino wird mit neutönerischen Anklängen aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts versponnen.
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