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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Boder«

Auf der dunklen Seite der Macht – „Egmont“ von Christian Jost im „Theater an der Wien“ uraufgeführt

20.02.20 (Joachim Lange) -
Mit einem nur leicht mit Marimbaphon, Vibraphon, Harfe und Klavier angereicherten Orchester wie zu Beethovens Zeiten hat Jost hier einen dämonisch dräuenden, untergründig pulsenden Sound komponiert. Regisseur Keith Warner und sein Ausstatter Ashley Martin-Davis fügen dem Sog der Worte und der Klänge einen kongenialen szenischen Rahmen hinzu, meint unser Kritiker Joachim Lange.

Janáčeks Episoden „aus einem toten Haus“ an der Oper Brüssel

09.11.18 (Frieder Reininghaus) -
Wie geht es zu in den Strafgefangenenlagern? Wie weit entfernt vom Herzen Europas und der Hauptstadt Brüssel liegt Sibirien? Das sind Fragen, die sich mit einer Inszenierung von Leoš Janáčeks letztem Bühnenwerk unvermeidlich stellen, wenn es am Théâtre de la Monnaie auf den Spielplan gesetzt wird. Der Regisseur Krzysztof Warlikowski und der Dirigent Michael Boder haben deutliche, aber nicht ganz zusammenpassende Antworten gefunden: …

Von Einsamkeit in der Liebe – Uraufführung von Thomas Larchers „Das Jagdgewehr“ in Bregenz

16.08.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Um den Anspruch eines „kompletten Festivals“ zu runden, bietet Bregenz neben den hochklassigen Seebühnenaufführungen und der „Opern-Orchidee“ im Festspielhaus auch seit Jahren die musiktheatralische Entdeckungsreise zu unbekannten oder vergessenen KomponistINNen – gipfelnd immer wieder auch in einer Uraufführung. Schon 2013 fragte Intendantin Sobotka den Österreicher Thomas Larcher, ob er nicht seine erste Oper für Bregenz schreiben wolle. Jetzt folgte die Uraufführung – gleichzeitig die erste Opernregie für den als Schauspieler bekannteren Karl Markovics.

Schwebende Farbwerte im grauen Spektrum – Georg Friedrich Haas’ „Morgen und Abend“ an der Deutschen Oper Berlin

01.05.16 (Peter P. Pachl) -
Die im November vergangenen Jahres am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgeführte Oper des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas erlebte jetzt an der Deutschen Oper Berlin eine faszinierende deutsche Erstaufführung.

Tödliche Schubertiade – Claus Guth inszeniert Schubert „Lazarus“ im Theater an der Wien

13.12.13 (Frieder Reininghaus) -
1820 war – dies hat sich als wissenschaftlicher Konsens herausgeschält – für den damals 23jährigen Liedbegleiter und Komponisten Franz Schubert aus mancherlei Gründen, sogenannten „privaten“ und beruflichen, ein „Jahr der Krise“. Anders als andere Lebensabschnitte des Tonkünstlers ist es schlecht dokumentiert. Dies wiederum könnte damit zusammenhängen, dass der junge Tonkünstler einen Teil seiner Unterlagen vernichtete, nachdem er zusammen mit seinem Freund Johann Senn von wegen des Verdachts revolutionärer Umtriebe verhaftet wurde.
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