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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Hirsch«

Barcode-Scanner und Extended-Technique-Goldgrube: Konzert des „Neuen Kollektivs München“

12.07.17 (Alexander Mathewson) -
Das Konzert des „Neues Kollektiv München“ am 6. Juli hat eine interessante Auswahl zeitgenössischer Musik im Münchner Gasteig angeboten – von elektronischer Improvisation bis zur virtuosen Solo-Musik. Es war durch herausragendes spielerisches Können geprägt, dennoch gab es êin paar Schwierigkeiten, die eher kompositorischen Ursprungs sind.

Der Aufrechte, der Sprach-Klang-Spieler

07.03.17 (Charlotte Seither) -
Man konnte ihm oftmals begegnen in den Berliner Konzerten der Neuen Musik, die er gerne als Hörer besuchte. Die produktive Offenheit, teilzunehmen an dem, was sich gerade entwickelt, die war ihm ebenso zu eigen wie auch sein Hang zum Rückzug, zur schöpferischen Einsamkeit im stillen Raum seiner kleinen, bescheidenen Schreibstube in Berlin-Wilmersdorf. Nie drängte er sich in den Mittelpunkt, er beobachtete die Dinge meist vom Rand aus und nahm dennoch hochengagiert und aufmerksam an ihnen teil. Michael Hirsch war einer der Aufrechten. Er gehörte zu den Leisen, Integren, Polter-Freien der Neuen-Musik-Szene. Niemals hat er ein schlechtes Wort über andere Kollegen verloren und auch wenn ihm ein Stück von Dritten keineswegs gefiel, so fand er doch stets Worte des aufrichtigen Respekts, die freundlich, authentisch und herrschaftsfrei waren.

Der Komponist Michael Hirsch ist tot

Völlig überraschend verstarb am vergangenen Montag der Berliner Komponist Michael Hirsch, der in den vergangenen Wochen zu den Proben seiner hier aufgeführten DIDO in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin präsent war und den Musikern sowie dem Regieteam mit wichtigem Rat zur Seite stand.

Wollsocken, Croissants – Käse und Brezeln – „Dido“ von Michael Hirsch und Henry Purcell in der Deutschen Oper Berlin

08.02.17 (Peter P. Pachl) -
Was haben dicke Wintersocken mit Purcells „Dido und Aeneas“ zu tun? Sie sollen fürs Wohlbefinden der Besucher_innen in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin sorgen: Pflichtobjekte vor Betreten des mit Luftpolsterfolien zum weißen Kubus umgestalteten Vielzwecktheaterraums. Dramaturg Curt A. Roesler, selten so groß, wie wenn er, auf der Garderobentheke stehend, das Publikum indoktriniert, gibt im Foyer den Einsatz, sich ganz leise zur Ruhe zu be- und vorher die Schuhe abzu-geben.
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