Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Olivier Py«

Redundante Choreographie-Inszenierung – Meyerbeers „Le Prophete“ an der Deutschen Oper Berlin

28.11.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits beim ersten Blick auf die offene Bühne mit diversen Plattenbauten-Prospekten wird klar, dass die Handlung von Meyerbeers Grand Opéra, um 1530 in den Niederlanden und im westfälischen Münster spielend, in der Berliner Neuinszenierung an die Gegenwart herangerückt und hier auch verortet wird.

Goldenes Kauderwelsch: Olivier Py inszeniert Verdis „Aida“ an der Opéra Bastille in Paris

13.10.13 (Frieder Reininghaus) -
Sie steht an erster Stelle der sogenannten ABC-Opern (auf „Aida“ folgt „Bohème“ und „Carmen“). Die Kategorie zeigt den Beliebtheitsgrad beim Publikum an, die erzielbare Auslastungsquote der Säle und den Vernutzungsgrad der Werke. Dass 2013 nicht nur die unbekannten Arbeiten des musikalischen „Jahresregenten“ Verdi aktiviert würden, sondern gerade auch die „Greatest Hits“, stand zu erwarten. Wie dies aber an den ersten Häusern Europas derzeit geschieht, ist ein deutlicher Indikator für den Zustand des Musiktheaters in den Metropolen.

Viel Kreide verbraucht: Gluck und Janáček zum Auftakt der Pariser Opernsaison

18.09.13 (Frieder Reininghaus) -
Apart geschichtsbeladen: Oper in Paris ist in besonderer Weise von Geschichte geprägt oder – bei kritischer Betrachtung – historisch kontaminiert. Damit muss sich – in Reflexion oder vorsätzlicher Abschottung – im Grunde jede neue Produktion auseinandersetzen, zumal wenn sie auf den lokalen Fundus eines ferngerückten Jahrhunderts zurückgreift.

Anja Harteros triumphiert, Olivier Py scheitert: Verdis „Il Trovatore“ zur Eröffnung der Opernfestspiele in München

28.06.13 (Juan Martin Koch) -
Nachdem Jonas Kaufmann alias Manrico am Ende der kleinen Pauseneinlage vor den Augen des auf seine Plätze zurückkehrenden Publikums nach allen Regeln der Zauberkunst zersägt worden war, konnten Zweifel aufkommen: Würde er derart geschwächt seine beiden troubadouralen Cs im dritten Akt herausbringen können? Er konnte. Und Olivier Py? Würde er seiner pretentiösen, material- und bewegungsfixierten Regie noch eine neue Wendung geben können? Er konnte nicht.

„Carmen“ im großstädtischen Lumpenproletariat: Olivier Pys Inszenierung in Lyon nimmt Bizet erstaunlich ernst

26.06.12 (Hans-Jürgen Linke) -
Was hat Carmen mit der Pariser Commune zu tun? Und was bleibt übrig, wenn man von Bizets Oper den andalusischen Folklore-Süßstoff subtrahiert und unter dem populistischen Puderzucker von Liebe, Leidenschaft und verschwiemelt glimmender Zigeunerromantik historische Wahrheiten heraus präpariert? Es bleibt eine Oper, die es geschafft hat, neben der „Zauberflöte“ zum populärsten Titel in abendländischen Repertoire zu werden, weil sie eine traurige Geschichte auf äußerst raffinierte Weise erzählt und diese Geschichte eben eine zutiefst abendländische ist.

Ist etwas faul im Staat Theater? „Hamlet“ von Ambroise Thomas mit Marc Minkowski und Olivier Py im Theater an der Wien

25.04.12 (Frieder Reininghaus) -
Ambroise Thomas? Selbst notorischen Musikfreunden dürfte dieser einstige Großmeister der französischen Oper nur noch durch die Goethe-Adaption „Mignon“ (1866) ein Begriff sein. In Paris hatte der aus Metz stammende Musiker drei Jahrzehnte zuvor als Geiger am Théâtre des Vaudevilles angefangen. Als Opernkomponist debütierte er 1837 mit der einaktigen Opéra comique „La double Échelle“ und stand auch bei Dutzenden nachfolgenden Werken hörbar in Nachfolge von Meyerbeer, Fromental Halévy und Auber. Nach dessen Tod im Jahr 1871 rückte er auch folgerichtig an die Spitze des Conservatoire auf, legte dann mit der Dante-Oper „Françoise de Rimini“ 1882 ein bedeutendes Spätwerk nach.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: