Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Ryusuke Numajiri«

Psychogramm einer Kuppelschau – „Der Fliegende Holländer“ in Lübeck

13.06.17 (Arndt Voß) -
Um das Spannende vorwegzunehmen, die Frage nach dem, ob Senta springt oder nicht, sei verraten, sie tut es nicht. Wohin auch. Das Theater Lübeck wartet zwar mit Richard Wagners beliebtem Seestück auf, mit dem „Fliegenden Holländer“, der letzten Produktion dieser Spielzeit. Aber von aufbrausendem Meer kann nicht die Rede sein. Und in einer Badewanne kann man nur schwer Erlösung finden.

Japanischer Verdienstorden für Lübecker Chefdirigenten Numajiri

07.06.17 (dpa) -
Lübeck - Der scheidende Lübecker Generalmusikdirektor Ryusuke Numajiri ist vom japanischen Kronprinz Naruhito mit der Shiju-hosho-Medaille am violetten Band ausgezeichnet worden. Damit wurden Numajiris langjährige Verdienste für hochkarätige Opernproduktionen in Deutschland und Japan sowie sein Engagement für zeitgenössische Musik gewürdigt, teilte das Theater Lübeck am Dienstag mit.

Wer lernt schon aus der Geschichte? – Verdis „Attila“ im Theater Lübeck

24.05.16 (Arndt Voß) -
Vor nur knapp drei Jahren berichtete Jörn Florian Fuchs in der nmz von einem „zünftigen“ Theaterskandal im Theater an der Wien. Dort hatte ein Teil des Publikums lautstark und empört auf Peter Konwitschnys Interpretation von Verdis „Attila“ reagiert. Jetzt brachte eine Koproduktion mit dem Theater Lübeck die Inszenierung noch einmal auf die Bühne, nun aber mit spektakulären Erfolg.

Generalmusikdirektor Ryusuke Numajiri verlässt Theater Lübeck vorzeitig

29.01.16 (dpa) -
Lübeck - Generalmusikdirektor Ryusuke Numajiri verlässt die Hansestadt Lübeck zum Ende der Spielzeit 2016/2017 vorzeitig. Er wolle sich verstärkt seiner internationalen Karriere als Dirigent und Komponist widmen, erklärte Numajiri. Diese Pläne ließen sich mit der Position des Generalmusikdirektors am Theater Lübeck nicht in Einklang bringen, hieß es in einer Erklärung des Theaters.

Berlioz‘ „La Damnation de Faust“: Ein großes Finale im Zorn – Anthony Pilavachi mag nicht mehr in Lübeck inszenieren

19.01.15 (Arndt Voß) -
Es ist schon ein starkes Zeichen, wenn ein Regisseur den grandiosen Premierenbeifall, bei dem auch seine Leistung auffallend kräftig gewürdigt wird, unterbricht und ruhig, ja lächelnd verkündet, er werde weiterhin nicht an diesem Hause inszenieren. So geschah es in Lübeck am 16. Januar durch Anthony Pilavachi. Zuvor hatte er Hector Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ fulminant abgeliefert, seine 18. Inszenierung in dem Jugendstil-Haus, umso verwirrender seine sehr allgemein artikulierte Unzufriedenheit, überraschend für das Publikum, möglicherweise auch für viele Mitarbeiter des Theaters. Zumindest brachte die Leitung des Theaters weder spontan, noch bei der Premierenfeier eine Antwort zustande. Nachfragen bestätigten nur, dass es wie häufiger schon Spannungen gegeben haben soll, die wohl keine Ausnahme im Probenprozess der immer komplexen Opernarbeit sind. Über das, was wirklich vorgefallen war, schwieg man.

Angela – die Alternativlose – Florian Lutz inszeniert in Lübeck Wagners Tannhäuser als Psychogramm der Merkel-Ära

01.09.14 (Joachim Lange) -
Richard Wagners „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ erweist sich immer wieder als erstaunlich offen für Interpretationen. Dabei kann sich jeder wagemutige Regisseur auf das Bonmot des Komponisten an seinem Lebensende berufen, wonach er der Welt noch einen Tannhäuser schuldig sei. Er selbst hat eine ganze Auswahl von diversen Fassungen hinterlassen. Und so mäandert die Rezeptionsgeschichte zwischen einem Diskurs über Sexualmoral und Frauenbild, Künstleroper und Gesellschaftsporträt, historischem Spektakel oder analytischer Spurensuche nach dem Ungeklärten und Brisanten für die Gegenwart oder irgendwo dazwischen.

Der Traum vom Glück als großes, komödiantisches Theater – Rossinis „La Cenerentola“ in Lübeck

02.06.14 (Arndt Voß) -
In Lübecks Theater ist Rossinis „La Cenerentola“ in einer Inszenierung voller Spielwitz und musikalischer Finesse zu bewundern (Premiere am 30.Mai). In der Amtszeit von Roman Brogli-Sacher herrschten Wagner, Verdi und Strauss vor, kulminierend in einem Aufsehen erregenden „Ring“, dessen Videoeinspielung 2012 immerhin mit dem Echo belohnt wurde. Jetzt setzen seit einem Jahr Katharina Kost-Tolmein als Operndirektorin und Ryusuke Numajiri als GMD neue Akzente.

Zentenarium der Neuen Musik: Das IMPULS Festival in Sachsen-Anhalt

10.12.13 (Michael Jenne) -
„Das Paradies ist überall!“, so lautete eigentlich das Motto, das vom Leitungsduo des IMPULS Festivals, Hans Rotman und Almut Fischer, für dessen sechsten Jahrgang ausgerufen war. Als Luther-Zitat passt ein solches Motto gewiss in die Reformations-Dekade, war aber damals schon nur theologisch zu verstehen; Bezüge zur Neuen Musik ließen sich jedoch in dem durchaus üppigen und sehr vielfältigen IMPULS-Angebot nur gelegentlich wahrnehmen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: