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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatskapelle Weimar«

Trauer um Ehrendirigenten George Alexander Albrecht

22.12.21 (PM - DNT Weimar) -
Der ehemalige GMD und Chefdirigent des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar ist am Dienstag im Alter von 86 Jahren verstorben.

9. September 2021: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

09.09.21 (dpa) -
Auch Oper Frankfurt spielt wieder vor vollem Haus +++ Staatskapelle Dresden feiert mit Ehrendirigent Blomstedt Geburtstag +++ Neuer Probensaal für die Staatskapelle Weimar eingeweiht +++ Kammermusikfest Oberlausitz: Zweite Auflage mit ausverkauften Konzerten +++ Jugendchorfest zur Eröffnung der Vermeer-Schau in Dresden

Technische Opernlegende: Stewart Copelands Sicht auf Nikola Tesla in Weimar

06.09.21 (Roland H. Dippel) -
Schon beim Kunstfest Weimar 2020 hätte die Oper „Electric Saint“ des Police-Drummers Stewart Copeland als Koproduktion mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar herauskommen sollen. Diese Uraufführung ist eines der vielen Kapitel aus den Corona-Chroniken dieses Festspielsommers. Das beinhaltet neben den Reiseerschwernissen des zur Premiere am 5. September nicht anwesenden Komponisten auch ein Arrangement für kleinere Orchesterbesetzung. Wie man es dreht: In das Kunstfest Weimar 2021 als „Bundesgeistesschau“ will „Electric Saint“ ebenso wenig passen wie zu den intensiven Kunstfest-Diskursen über den Klimawandel und das Wohin in unserer Wachstumsgesellschaft. Der Applaus wirkte trotz hervorragender musikalischer Leistungen und einiger Bravi etwas schütter.

Musiktheater beim Kunstfest Weimar: Laut glühend und verkopft

17.09.20 (Roland H. Dippel) -
Am Ende des Kunstfests Weimar 2020 standen eine von kaltem Gegenwartsgeist durchfurchte Monteverdi-Phantasie durch die freie Opernkompanie Novoflot und Bachs Bauernkantate als fetzige Session, bei der Bach, Flamenco und Jazz den Soundtrack zum finalen „Prosit!“ lieferte. Jubel gab es im Deutschen Nationaltheater vom 11. bis 13. September für beide Anlässe.

Ein entfesselter Showtumult – „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss am DNT Weimar

13.03.20 (Joachim Lange) -
Im Hause des reichsten Mannes von Weimar befinde man sich, verkündet Max Landgrebe als Haushofmeister im Nationaltheater. Er wandelt damit nur leicht die Worte ab, die Hugo von Hofmannsthal 1916 für das „Schmerzenskind“ beisteuerte, das Richard Strauss und er zunächst als eine Kombination aus Schauspiel und Oper verfertigt hatten. Aber das Publikum hatte schon damals seinen eigenen Kopf, bestand auf dem Entweder-Oder und erzwang von den beiden durchaus marktorientierten Genies eine Entscheidung.

Publikumverschreckend? „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach am DNT Weimar

10.09.19 (Michael Ernst) -
Weimar feiert 2019 nicht nur 100 Jahre Bauhaus. Das Deutsche Nationaltheater widmet sich zur Spielzeiteröffnung einem ganz anderen Jubilar dieses Jahres, dem vor 200 Jahren in Köln geborenen Jakob Offenbach, der als Jacques mit seinen Offenbachiaden weltberühmt werden sollte. Doch auch seine als „seriös“ bezeichnete Oper „Hoffmanns Erzählungen“ sorgt nachhaltig für Ruhm. Auch in Christian Weises Neuinszenierung am Deutschen Nationaltheater der Klassikerstadt? Fragt sich Michael Ernst.

Der Klang der Welt oder der Mut zu Gefallen – Spielzeitauftakt der Staatskapelle Weimar

27.08.19 (Joachim Lange) -
Als Teil des Kunstfestes Weimar startete die Staatskapelle Weimar mit der Uraufführung der „Sinfonia di due mondi“ von George Alexander Albrecht, am Pult sein Sohn Marc Albrecht. Das Konzert verfolgte für uns Joachim Lange.

Der Triumph des Möglichen – Uraufführung von Ludger Vollmers Oper „The Circle“ am Deutschen Nationaltheater Weimar trifft mit ihrem Thema ins Schwarze

05.05.19 (Joachim Lange) -
Dave Eggers Roman „The Circle“ ist nicht unbedingt der literarischen Weisheit letzter Schluss. Aber der 2013 erschienene Bestseller ist so nah am Puls der Zeit, dass es fast schon beängstigend ist. Immerhin sind die 560 Seiten flott zu lesen. Und das, was die Autorin Tiina Hartmann gemeinsam mit dem Komponisten Ludger Vollmer (in Weimar seit seinem „Lola rennt“-Erfolg bestens eingeführt!) zum Libretto destilliert und was Uraufführungsregisseurin Andrea Moses und der Weimarer Operndirektor Hans-Georg Wegner als Dramaturg für die Bühne eingerichtet haben, bleibt immer in Sichtweite zum Roman. Dieser Kreis schließt sich. In der Story selbst ist das Schließen des Kreises, diese „Vollendung“ des Circle, eine Metapher für den Triumph des Möglichen, für die totale digitale Transparenz, für die (Selbst-)Aufgabe des Individuums. Joachim Lange findet es überaus gelungen.

Der Punkt auf dem i – DNT Weimar mit einer semiszenischen „Così fan tutte“

13.01.19 (Joachim Lange) -
Ein Opernhaus steht mit einem kompletten DaPonte-Zyklus im Spielplan allemal besser da, als ohne. „Figaros Hochzeit“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ sind und bleiben bestens funktionierende Stücke mit genialer Musik. Alle drei. Mozart eben. Das Deutsche Nationaltheater Weimar begann mit einem knallig bunten Figaro von Michael Tolke, ließ darauf Demis Volpis betont nachdenklichen Don Giovanni folgen und komplettiert diese Erfolgstrias der Operngeschichte jetzt mit Nina Gühlstorffs „Così fan tutte“-Version.

(K)eine Revolution mit Musik – „November 1918“ am DNT Weimar raschelt

06.11.18 (Joachim Lange) -
Die aktuelle Kunstanstrengung des Deutschen Nationaltheaters Weimar ist gewaltig. Sie passt zu seinem Namen und ist im 100. Jahr der Novemberrevolution allemal zu loben. Schon, weil sie wieder einmal alle Sparten des Hauses in einem Kooperationsprojekt von Schauspiel, Musiktheater und Staatskapelle für die Theaterfassung von André Bücker und Beate Seidel mit Musik von Stefan Lano zusammenführt. Wenn es um die Aufführung einer Theaterversion von Alfred Döblins „November 1918“ geht, dann hat Weimar einen Standortvorteil. Nach dem brodelnden Vorspiel nach Kaiserreich und Weltkriegskatastrophe verdankt die wacklige erste deutsche Republik der Klassikerstadt immerhin ihren Namen.
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