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Alle Artikel kategorisiert unter »Südwestrundfunk«

Kein Schmelztiegel für die Orchester des Südwestrundfunks – Ein Offener Brief der Redaktion der neuen musikzeitung an die Intendanz und Hörfunkdirektion des SWR

02.04.12 (nmz-red/Regensburg) -
Ein zentrales Thema im nmz-TV-Studio auf der Frankfurter Musikmesse waren die Orchester-Sparpläne des SWR. Die beiden Gesprächsrunden (siehe die Mitschnitte auf www.nmz.de/media ) machten die entgegengesetzten Positionen einmal mehr deutlich. Unterdessen sind die Freundeskreise der beiden betroffenen Orchester und der Landesmusik­rat Baden-Württemberg mit der Webseite „OrchesterRetter.de“ an die Öffentlichkeit gegangen; hier kann online eine Petition gegen die Pläne der SWR-Intendanz unterzeichnet werden. Die Redaktion der nmz wiederum hat sich mit einem Offenen Brief an den Intendanten und den Hörfunkdirektor des SWR gewandt [Vorabveröff. aus nmz 4/2012]:

SWR-Intendant Boudgoust: Nur noch ein Orchester und eine Frühsendung

17.03.12 (Agentur - dapd) -
Stuttgart - SWR-Intendant Peter Boudgoust hat sich für einen Zusammenschluss der Rundfunkorchester im Südwesten ausgesprochen. "Vor die Wahl gestellt entscheide ich mich gegen zwei ins Mittelmaß klein gesparte Ensembles und spreche mich aus Überzeugung für ein starkes großes Orchester aus", sagte Boudgoust bei der Sitzung des Rundfunkrats am Freitag in Stuttgart. Bis 2020 müsse der Südwestrundfunk 166 Millionen Euro einsparen und seine Reformfähigkeit unter Beweis stellen. Dies gelte auch für die Neuausrichtung der Regionalstudios.

„Verbrecherisch blinde und gleichgültige Ignoranz“: Helmut Lachenmann wendet sich gegen die Orchester-Sparpläne des SWR

15.03.12 (nmz-red/Regensburg) -
Mit scharfen Worten hat sich der Komponist Helmut Lachenmann öffentlich gegen die Orchester-Sparpläne des SWR gewandt. In einer Stellungnahme, die er über den Verlag Breitkopf & Härtel verbreiten ließ, bezeichnet er die Pläne als „gespenstische Drohung“, deren Durchsetzung „irreparablen Schaden“ anrichten würde.

Schlagabtausch zwischen DOV und SWR zu den Orchester-Sparplänen – kaum Widerstand aus dem Landesrundfunkrat zu erwarten [update: Hans Zender meldet sich zu Wort]

08.03.12 (nmz-red/Regensburg) -
Der Südwestrundfunk (SWR) und die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) haben sich heute via Pressemitteilungen einen ersten Schlagabtausch zu den Orchester-Sparplänen des Senders geliefert. Nachdem DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens zunächst den Erhalt beider Orchester gefordert hatte, wies SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann den Vorwurf zurück, die Pläne basierten auf Spekulationen bezüglich künftiger Einnahmen. Unterdessen liegen der nmz Hinweise vor, denen zufolge aus dem Landesrundfunkrat kein nennenswerter Widerstand gegen die Sparvorhaben des SWR zu erwarten ist.

„Absturz in die Bedeutungslosigkeit“: Offener Brief der Gesellschaft für Neue Musik zu den SWR-Orchester-Sparplänen

05.03.12 (nmz-red/Regensburg) -
In einem offenen Brief hat der Vorstand der Gesellschaft für Neue Musik (GNM) den Intendanten des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, dazu aufgefordert, die beiden Klangkörper des Hauses in der jetzigen Form zu erhalten. Kürzungen bei beiden Orchestern würden deren „Absturz in die Bedeutungslosigkeit“ nach sich ziehen, eine Fusionierung würde ein „Ungetüm gebären“, so die Unterzeichner des Briefes Julia Cloot, Franz Martin Olbrisch und Sigrid Konrad.

„Das grenzt an Kulturbarbarei“: Bundesminister a. D. Gerhart R. Baum geißelt die Orchester-Sparpläne des SWR

27.02.12 (nmz-red/Regensburg) -
In einer öffentlichen Erklärung hat der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum die Sparpläne des SWR bezüglich seiner beiden Orchester scharf kritisiert. Die geplanten Einschnitte bei den beiden Klangkörpern seien ein „Armutszeugnis für den Sender und seinen Intendanten“ und erinnerten an den „glücklicherweise verhinderten Anschlag des früheren Intendanten Voss auf die Donaueschinger Musiktage.“

Die Quote ist wie ein Gift, das immer stärker wirkt

19.10.10 (Gerhart R. Baum) -
In der Septemberausgabe nahm die Redaktion der neuen musikzeitung die aktuellen Sparpläne des Südwestrundfunks (SWR) zum Anlass, den SWR2-Wellenchef Johannes Weiß zu befragen. Dabei wurden nicht nur aktuelle Entwicklungen im Südwesten Deutschlands angesprochen, sondern auch grundlegende Fragen unseres föderal organisierten Rundfunksystems berührt. Ein Interview von nmz-Herausgeber Theo Geißler mit dem Rechtsanwalt und Bundesminister a.D, Gerhart R. Baum, geht diesen Fragen nach.

Dirigent, Komponist, Zeitzeuge: Pierre Boulez wird 85

16.03.10 (PM - ots) -
Baden-Baden - Mit vier Sendungen feiert SWR2 den Geburtstag von Pierre Boulez, der am 26. März 85 Jahre alt wird: In einem Porträt, einem Konzert, einem Feature und einer Diskussion, zwischen 26. und 31. März, wird die Vielseitigkeit von Boulez' Persönlichkeit deutlich. Den Auftakt machen "SWR2 Musik aktuell" am 26. März um 15.05 Uhr mit einem Porträt über den französischen Weltbürger und um 20 Uhr das "SWR2 Abendkonzert".

SWR-Jazzpreis 2009 für die Saxophonistin Ingrid Laubrock

30.03.09 (PM SWR) -
Baden-Baden/Mainz. Die in London lebende Saxophonistin Ingrid Laubrock erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk (SWR) gestifteten Jazzpreis 2009. Das Preisgeld erhöht sich in diesem Jahr auf 15.000 Euro. Laubrock hat Ende 2008 beim Schweizer Label „Intakt“ unter dem Titel „Sleepthief“ eine Trio-CD mit dem Pianisten Liam Noble und dem Schlagzeuger Tom Rainey veröffentlicht, die den Ausschlag für die Entscheidung der siebenköpfigen Jury gegeben hat.

SWR steht 2009 mehr Geld zur Verfügung

05.12.08 (nmz/kiz) -
Stuttgart (ddp-bwb). Dem Südwestrundfunk (SWR) steht im kommenden Jahr für seine Programme und Sachausgaben mehr Geld als 2008 zur Verfügung. Der Rundfunkrat des zweitgrößten Senders in der ARD-Familie genehmigte am Freitag in Stuttgart den Haushaltsplan 2009, der für Aufwendungen insgesamt 1,14 Milliarden Euro vorsieht.
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