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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater Bonn«

Bonner Schauspiel bekommt neue Chefin

18.09.12 (Agentur - dapd) -
Bonn - Die bisherige Dramaturgin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, Nicola Bramkamp, wird neue Schauspieldirektorin des Theaters in Bonn. Die 34-Jährige soll den Posten zeitgleich mit dem neuen Bonner Generalintendanten Bernhard Helmich zur Saison 2013/14 antreten, wie der Sprecher von Helmich in Bonn mitteilte.

Bernhard Helmich wird neuer Bonner Generalintendant [update 2.3.]

Bernhard Helmich ist zum neuen Bonner Generalintendant bestimmt worden. Der Rat der Stadt wählte den 49-Jährigen am Donnerstagabend einstimmig in diese Position.

Bonner Generalintendant befürchtet Stellenabbau bei Kürzungen am Theater

02.02.12 (Agentur - dapd) -
Bonn (dapd-nrw). Der Bonner Generalintendant Klaus Weise warnt vor einem massiven Stellenabbau an den Bühnen der Bundesstadt aufgrund der geplanten Einsparungen. Wenn man die derzeitige Theaterstruktur erhalten wolle, müsse 70 Mitarbeitern gekündigt werden, sagte Weise der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Die beschlossenen Kürzungen am Theater von 3,5 Millionen Euro seien "willkürlich und realitätsblind" festgesetzt. Dadurch würde es unmittelbar an die Substanz und die Qualität der Aufführungen gehen.

Animalische Fährten: Schrekers „Der ferne Klang“ überzeugt in Bonn als Totaltheater

22.01.12 (Peter P. Pachl) -
Dirigent Will Humburg kehrt mit dem bestens disponierten Beethoven Orchester Bonn alles Unkonventionelle an der 1912 in Frankfurt uraufgeführten Oper hervor, arbeitet die schreienden Einzelmomente in Schrekers Mischklang solistisch heraus, stellt permanent die Modernität dieser Partitur unter Beweis und rückt sie doch stets in einen traditionell spätromantischen Zusammenhang und zeigt so die künstlerische Herkunft und musikdramatische Verwandtschaft des von Paul Bekker als „einzigen Nachfolger Richard Wagners“ deklarierten Komponisten auf – auch mit der äußeren Gewichtigkeit zweier großer Pausen.

Letzte Ausfahrt Endenich: „Robert S.“ – eine Gruppenarbeit von Karola Obermüller, Annette Schlünz, Georg Katzer, Michael von zur Mühlen u.a. in Bonn

02.11.11 (Frieder Reininghaus) -
Der Zugang „zu einer poetischen Zeit“ darf Umwege nicht scheuen. Die neue Bonner Wallfahrt zu „Robert S.“ führt durch einen in sanften Herbstabenddunst getauchten Hof. Vorbei am milden Licht einer Bierbude (ja, Schumann, der „Biersanguiniker“, liebte den Gerstensaft …). Dann weiter: Innerhalb der alten Beueler Malerhalle geht es durch ein Kaminzimmer und eine Klapptür.

Scharfe Kritik an der geplanten Kürzung von Theaterzuschüssen in Bonn

10.11.10 (PM - kiz-lieberwirth) -
Der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, kritisiert aufs Schärfste die von der Bonner Stadtverwaltung geplante massive Kürzung der Zuschüsse für das Theater Bonn. „Solche Überlegungen sind abwegig, unbedacht und destruktiv“, äußerte Bolwin heute in Köln.

Liebe im Talbot: Stefan Blunier leitet die Neuinterpretation von Schrekers „Irrelohe“ in Bonn

08.11.10 (Peter P. Pachl) -
Als durch einen musikologischen Kongress, Mitte der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts in Graz, die Renaissance der Bühnenwerke Franz Schrekers ausgelöst wurde, gab es auch eine partielle konzertante Aufführung der „Irrelohe“, der einige Jahre später dann in Wien eine komplette konzertante folgte. Nunmehr erlebte Schrekers sechste Oper ihre dritte szenische Realisierung: nach Bielefeld und der Wiener Volksoper steht „Irrelohe“ am Theater Bonn auf dem Programm, und damit unweit des Uraufführungsortes Köln, wo Otto Klemperer 1924 die Uraufführung geleitet hat.

Honorarkonsul des Abgründigen: Eugen d’Alberts „Golem“ am Theater Bonn

30.01.10 (Frieder Reininghaus) -
Es „wagnert“ kräftig in der Partitur für den „Golem“, der 1926 in Frankfurt/Main uraufgeführt wurde: Adaptiert wurden von Eugen d’Albert (1864–1932) verschiedene Motive aus dem „Ring“ und den „Meistersingern“. Doch immer wieder entgleitet der tonale Strom des Musikdramas den nicht mehr sonderlich frischen Bahnen des Wagnerismus und entwickelt, bereichert durch rhythmische Deklamation oder eine nur vom Schlagzeug unterlegte Soprankantilene, gestützt auf tritonusgeschärfte Harmonik oder flirrende Sechzehntelfiguren eigenständige Züge.

Ohne Klischees: „Des Landes verwiesen“ von Juan Allende-Blin in Bonn

22.04.09 (Georg Beck) -
Früher hätte man Dialektik dazu gesagt. Heute sind uns die Worte ausgegangen. Denn was schon sagen, wenn einer sein Ziel erreicht hat, nachdem er einen Umweg gegangen ist? „Bonn Chance!“, sagt jedenfalls das Theater Bonn dazu. Gemeint ist die schöne Reihe des Hauses zum Experimentellen Musiktheater, die jetzt, nach der Trennung vom Forum der Bundeskunsthalle, die erste Premiere im eigenen, im Grunde weitaus angemesseneren Außendepot Theatergelände Beuel erlebt hat.
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