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Alle Artikel kategorisiert unter »Theresa Kronthaler«

Auf der dunklen Seite der Macht – „Egmont“ von Christian Jost im „Theater an der Wien“ uraufgeführt

20.02.20 (Joachim Lange) -
Mit einem nur leicht mit Marimbaphon, Vibraphon, Harfe und Klavier angereicherten Orchester wie zu Beethovens Zeiten hat Jost hier einen dämonisch dräuenden, untergründig pulsenden Sound komponiert. Regisseur Keith Warner und sein Ausstatter Ashley Martin-Davis fügen dem Sog der Worte und der Klänge einen kongenialen szenischen Rahmen hinzu, meint unser Kritiker Joachim Lange.

Die unglückliche Euryanthe als Glücksbringerin – Carl Maria von Webers Große romantische Oper in Wien

15.12.18 (Frieder Reininghaus) -
„Euryanthe“ ist ein Meisterinnen- und Meisterwerk aus Wien. Nicht nur Carl Maria von Webers so effektintensive Partitur von 1822/23 hat in der Geschichte des Musiktheaters eine Leuchtspur hinterlassen und half, zusammen mit dem „Freischütz“, den Mythos einer „Geburt der deutschen Oper“ begründen. Auch das viel gescholtene Textbuch Helmina von Chézys hat bemerkenswerte Qualitäten. Es erscheint als Fundgrube für Denkformen, Sehnsüchte und Propagandamuster in der Restaurationsepoche nach 1815. Zu der bieten sich von der Gegenwart des derzeitigen Österreich her manche Bezugspunkte an.

Hector Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ in Bremen

21.03.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Wenn man in den Zuschauerraum kommt, ist Faust längst da, er ist einer von uns. Auf einem Steg, mitten in das Foyer hineingebaut, irrt der weißgekleidete Rothaarige unsicher umher und es ist von vornherein klar: mit dem Goethe‘schen Intellektuellen und dessen Sinnsuche hat dieser hier nichts zu tun. Es ist mit einem kleinen Bonsai-Baum im durchsichtigen Rucksack der eher depressive Versager von Hector Berlioz, der seiner „dramatischen Legende“ den Titel „La Damnation de Faust“ gegeben hat.

Leider kein „Ganz großes Kino“ – Händels „Giulio Cesare in Egitto“ an der Komischen Oper Berlin

01.06.15 (Peter P. Pachl) -
Unerwartet für die Besucher der Komischen Oper erfolgte die Fortsetzung der Barockreihe mit Händels „Cäsar“-Oper in wenig spektakulärer, linearer Erzählweise in barockem Ambiente. Viel Zuspruch für das untadelig hohe musikalische Niveau unter Konrad Junghänel – aber diesmal am Ende Buhrufe von jenen, die am Haus in der Behrensstraße spannendere szenische Lösungen erwarten.

Kurs im Restaurieren von Gemälden – „Così fan tutte“, zweisprachig an der Komischen Oper Berlin

04.11.13 (Peter P. Pachl) -
Die jüngste Berliner Inszenierung von Mozarts Dramma giocoso in zwei Akten wurde im „Opernhaus des Jahres“ angekündigt mit dem Titel „Così fan tutte oder Die Schule der Liebenden“. An der Komischen Oper Berlin, wo bis vor zwei Jahren alle Opern ausschließlich in deutscher Sprache und zumeist in sehr frechen, neuen Übertragungen gesungen wurden, geriet die Mischung des italienischen Originals mit der alten deutschen Textfassung von Georg Schünemann in der Revision von Götz Friedrich optisch zu einer „Schule der Restauration“. Nicht nur auf einem Flachbildschirm wird dem Zuschauer im ersten Akt ein Dauerlehrgang in der Technik der Restaurierung geboten.

Erste Gewinner im „Talente-Campus“ des Philharmonischen Chors Berlin

19.02.09 (nmz-red/Regensburg) -
Die Gewinner des 1. „Talente-Campus“ stehen fest. Nach einer deutschlandweiten Hochschul-Ausschreibung überzeugten die Jury: die Sopranistin Yitian Luan, Hochschule für Musik Detmold, die Altistin Theresa Kronthaler, Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, der Tenor Youn-Seong Shim, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen sowie der Bassist Daeyoung Kim von der Hochschule für Musik Nürnberg.
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