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Alle Artikel kategorisiert unter »Thomas Meadowcroft«

Kunst! Freiheit! Eröffnungskonzert zum „Monat der zeitgenössischen Musik“ in Berlin

03.09.19 (Martin Hufner) -
Drei Ensembles mit acht Kompositionen, aufgeführt im Radialsystem Berlin. Damit wurde der Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin, der in diesem Jahr sein dreijähriges Jubiläum feiert, eingeläutet. Es wird 146 Konzerte geben, verteilt auf 65 Spielstätten. Ein Mammutunternehmen, das bündelt, was zudem teilweise ohnehin in Berlin läuft. Der Eröffnungskonzert bot nun selbst ein Panorama des Ganzen, fokussiert auf zwei Stunden. Eine gelungene Veranstaltung, findet Martin Hufner.

Idyllen, Inferno und mancherlei Rätselhaftes

03.11.17 (Gerhard R. Koch) -
„Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos“ – in diesem schönen frühen Film (1968) Alexander Kluges, dessen Kino-Kunst leider kaum mehr sonderlich präsent ist, will die Zirkus-Erbin Leni Peikert mit ihrem „Reform“-Unternehmen, inklusive Elefanten auf dem Hochseil, übers „Gebirge“ ziehen, um das Genre authentisch zu erhalten: „Menschen, Tiere, Sensationen“ zu höherem, lauterem Zweck präsentieren. Doch die ganz große Utopie misslingt, es bleiben die kleinen Schritte auf dem langen Marsch durch die Institutionen.

Donaueschinger Musiktage 2017 – Donnerstag

Letzte Vorbereitungen für das Festival. Das SWR Symphonieorchester probt Andreas Dohmens „a doppio movimento“ und Thomas Meadowcrofts „The News in Music (Tabloid Lament)“, die im Eröffnungskonzert am Freitag zur Uraufführung kommen. Michael Schmid ist Francesca Verunellis „Man sitting at the piano I“ in ihrem Duo für Flöte und Player Piano. Am Abend wird die erste Klangkunst eröffnet: „modular | no. 2 – speaking of membranes“ von Marianthi Papalexandri-Alexandri und Pe Lang. 

Kernsätze möglicher Opern: Gesamtaufführung der „Nuclei“ bei der Münchener Musiktheater-Biennale

23.05.12 (Reinhard Palmer) -
Die Keimzelle greifbar zu machen, setzt zumindest gedanklich das gesamte Werk voraus, wenn auch die mühsame Umsetzung bis ins Detail entfällt. Den Kern – Nucleus – zu extrahieren, würde im besten Fall bedeuten, zuvor eine Idee sorgfältig zu Ende zu denken, und sie dann auf eine Quintessenz zu reduzieren. Was sich also die 13. Münchener Biennale im „Biennale Special“ als Rahmenprogramm ausgedacht hatte und vor den Hauptwerken präsentieren ließ, verdiente besondere Beachtung. Als „summa summarum“ in der kreativ-experimentellen Atmosphäre des Münchner Schwere Reiter aneinandergereiht, zeigte sich ein breites Spektrum an Ideen und Genres. Doch der große Wurf war nicht dabei.
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