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Alle Artikel kategorisiert unter »Weiße Rose«

Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ am Münchner Gärtnerplatztheater

16.03.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Die „Weltstadt mit Herz“ tat sich jahrzehntelang schwer mit ihrem Erbe des düster braunen Glanzes: Keimzelle und stolze „Hauptstadt der Bewegung“ gewesen zu sein. Der letztlich alle Widerständler überragende „einsame Held“ Georg Elser fand beschämend lange keine gebührende Anerkennung. Im Gegensatz dazu wurde schon 1946 der Platz vor der Universität in „Geschwister-Scholl-Platz“ umbenannt und damit den überzeugt mutigen Blutopfern der Widerstandsgruppe der „Weißen Rose“ Ehre erwiesen.

Zweifel und Gewissheit: Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in Gera

12.02.18 (Roland H. Dippel) -
Einer von mehreren Themenzyklen, mit denen Generalintendant Kay Kuntze und sein Chefdramaturg Felix Eckerle den kräftig in die überregionale Beobachtung aufsteigenden Spielplan des Theaters Altenburg-Gera überziehen, lautet „Wider das Vergessen“. Am 6. Januar sendete der Deutschlandfunk die Aufzeichnung der hebräischen Kammeropern „Saul in Ein Door“ von Josef Tal und der Uraufführung „Die Jugend Abrahams“ von Michail Gnesin. Bundesweit war das eine der aufwändigsten und wichtigsten Studioproduktionen dieser Spielzeit, jetzt folgt mit Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in der durchkomponierten Fassung von 1985 ein weiteres ambitioniertes Projekt der kleineren Form „Zum 75. Gedenktag der Widerstandsbewegung“.
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