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Alle Artikel kategorisiert unter »William Spaulding«

Bassa Selim ist eine Lesbe – Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ erheitert und empört Besucher der Deutschen Oper Berlin

18.06.16 (Peter P. Pachl) -
An der Deutschen Oper Berlin scheint sich eine neue Dramaturgie der Bildersprache zu manifestiert zu haben: am Vorabend der Mozart-Premiere wartete die Erstaufführung „Underline“ mit eben jenen Versatzstücken auf, die auch in der Neuinszenierung von „Die Entführung aus dem Serail“ wieder anzutreffen sind, Ballspiel, kreisrunde Projektionen, Zuckerwatte und in der Luft verstreutes, weißes Pulver.

Schwebende Farbwerte im grauen Spektrum – Georg Friedrich Haas’ „Morgen und Abend“ an der Deutschen Oper Berlin

01.05.16 (Peter P. Pachl) -
Die im November vergangenen Jahres am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgeführte Oper des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas erlebte jetzt an der Deutschen Oper Berlin eine faszinierende deutsche Erstaufführung.

Spar-Aida: Bitte nicht zur Nachahmung empfehlen!

23.11.15 (Peter P. Pachl) -
Die Deutsche Oper Berlin mit „Aida“ auf dem Sparkurs. Unser Kritiker vor Ort, Peter P. Pachl, war nicht amüsiert.

Indische Hochzeit, Piraten und Terroristen

03.11.15 (Peter P. Pachl) -
Derniere von Giacomo Meyerbeers „Vasco da Gama“ an der Deutschen Oper Berlin. Peter P. Pachl war dabei.

Besungene Balletthandlung mit kurzweiligen Tanztheater-Einsprengseln – Berlioz‘ „Roméo et Juliette“ an der Deutschen Oper Berlin

22.04.15 (Peter P. Pachl) -
Glück im Unglück: das den drei Opernhäusern gemeinsame Staatsballett streikt derzeit, aber an der Deutschen Oper Ballett konnte gleichwohl eine Ballett-Premiere stattfinden, denn für Regie und Choreographie zeichnete Sasha Waltz verantwortlich, und es tanzte die aus dem Hauptstadtkulturfonds und der Kulturverwaltung des Landes Berlin geförderte Kompanie Sasha Waltz & Guests.

Ins norwegische Fischfanggebiet verlegt – Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Deutschen Oper Berlin

26.01.15 (Peter P. Pachl) -
Dmitrij Schostakowitschs vieraktige Skandaloper, 1934 in Leningrad uraufgeführt und dann ob ihrer Obszönität in der Musik verboten, erfreut sich in den letzten drei Dezennnien zusehends immer größerer Beliebtheit. Auch an der Deutschen Oper Berlin wurde die Urfassung „Lady Macbeth von Mzensk“ zu einem vollen Triumph für alle Beteiligten.

Semikonzertanter Auftakt zum neuen Meyerbeer-Zyklus der Deutschen Oper Berlin: „Dinorah oder Die Wallfahrt nach Ploërmel“ in der Philharmonie

02.10.14 (Peter P. Pachl) -
Bevor in den nächsten Spielzeiten an der Deutschen Oper Berlin Meyerbeers große Bühnenwerke „Vasco da Gama“, „Die Hugenotten“ und „Der Prophet“ inszeniert werden, erfolgte – zum Zeitpunkt der planungsgemäß fortdauernden Arbeiten an der Obermaschinerie des Hauses an der Bismarckstraße – in der Philharmonie eine emphatisch gefeierte Aufführung von Meyerbeers Opéra comique „Dinorah“ – und gar nicht so konzertant, wie angekündigt.

Atriden-Digest open air im Parkhaus – „Oresteia“ von Iannis Xenakis an der Deutschen Oper Berlin

10.09.14 (Peter P. Pachl) -
Das Schauspiel hat es vorexerziert: wozu das attische Theater drei Tage, Peter Stein an der Berliner Schaubühne drei volle Abende benötigte, das hat Michael Thalheimer am Deutschen Theater Berlin auf eine pausenlose Abfolge von anderthalb Stunden zusammengestrichen. Und Iannis Xenakis unterbietet die Aufführungsdauer als Musiktheater mit gerade einmal einer Stunde. Was bleibt bei einem solchen Digest von Aischylos’ Trilogie aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. übrig?

Ein Hohelied auf die Päderastie? – Benjamin Brittens „Billy Budd“ an der Deutschen Oper Berlin

23.05.14 (Peter P. Pachl) -
Exakt am 201. Geburtstag Richard Wagners feierte die Deutsche Oper Berlin erneut einen weiteren Jubilar des Vorjahres, des 1913 geborenen Benjamin Britten mit seiner 1951 uraufgeführten Oper „Billy Budd“. Die erste Frau, die am Premierenabend die Bühne betrat, war die Kostümbildnerin Constance Hoffman, denn was selbst Leos Janácek in „Aus einem Totenhaus“ nicht in derartiger Konsequenz geschafft hat, das gelang dem britischen Komponisten in seinem Bühnenwerk, der komplette Verzicht auf Frauenstimmen in einer Spielvorlage, die Regisseur David Alden als „schwule Oper“ bezeichnet.

Berlioz’ szenisches Konzert auf der Ring-Scheibe – „Fausts Verdammnis“ an der Deutschen Oper Berlin

24.02.14 (Peter P. Pachl) -
Im Jahre 1972 brachte eine Tourneeproduktion der Thalia-Theater AG Zürich Goethes „Faust I“ mit Darstellern des Wiener Burgtheaters in eine Reihe deutscher Städte. Die Inszenierung von Ernst Häusserman im Bühnenbild von Lois Egg siedelte – sechs Jahre nach dem Tod Wieland Wagners – „Faust“ wie dessen Sicht auf die „Ring“-Tetralogie auf einer Scheibe an. Jetzt erlebte dieser szenische Goethe-Umgang ein Remake mit Hector Berlioz „La Damnation de Faust“, in französischer Sprache, aber unter dem deutschen Titel, an der Deutschen Oper Berlin, auf quer gestellter Scheibe und partiell (fehl-)besetzt mit Bayreuther Wagner-Sängern.
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