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Alle Artikel kategorisiert unter »11 Fragen«

11 Fragen an Monika Henschel

31.10.12 (Monika Henschel) -
Die Wahlmünchnerin Monika Henschel wurde in eine Musikerfamilie geboren. 16-jährig gab sie ihr Viola-Solo-Debut beim Gstaad Festival. Sie studierte bei Felix Andrievsky und Max Ros­tal, mit 18 Jahren erhielt sie ihr „Diploma with honours“ vom Royal College of Music London. Die Bratschistin ist Gründungsmitglied des Henschel Quartetts, Botschafterin für SOS-Kinderdorf e.V., Initiatorin diverser Jugendförderprojekte (unter anderem „Kulturpatenschaften“ unter der Schirmherrschaft von Minister W. Heubisch) sowie Initiatorin und Erste Präsidentin des Verbandes Deutscher Streichquartette e.V. (siehe hierzu das Interview auf Seite 21).

11 Fragen an Edith Wiens

02.10.12 (Edith Wiens) -
Der Durchbruch für die kanadische Sopranistin kam im Jahr 1980 mit einem Einspringen bei den Berliner Philharmonikern. Bei folgenden Konzerten mit diesem Orchester lernte sie „ihre“ Dirigenten kennen, darunter Kurt Masur, Klaus Tennstedt oder Seiji Ozawa, die sie mit in alle Welt nahmen. Bei Festivals wie Salzburg und London Proms war sie gern gesehener Gast und setzte in ihren Liederabenden Maßstäbe. Inzwischen unterrichtet Wiens an der Juilliard School in New York. Als Professorin der Nürnberger Hochschule für Musik ist sie künstlerische Leiterin der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt i.d.Opf.

11 Fragen an Cem Mansur

30.08.12 (Cem Mansur) -
Der in Istanbul geborene Cem Man­sur studierte in London und anschließend im Los Angeles Institute bei Leonard Bernstein Musik. Zwischen 1981 und 1989 war er Chefdirigent der Istanbul State Opera. Er dirigierte in seiner Karriere verschiedenste Orchester in Großbritannien, Holland, Frankreich, Italien, Tschechien, Rumänien, Deutschland, Schweden, Ungarn, Spanien, Mexiko, Israel, Polen, Südafrika, Finnland, Kroatien und Russland, wo er häufig auf Einladung von Valery Gergiev zu Besuch war. Mansur brillierte mit so ungewöhnlichem Repertoire wie etwa der Erstaufführung von Edward Elgars unvollendeter Oper „The Spanish Lady“.

11 Fragen an Susanne Kelling

02.07.12 (Susanne Kelling) -
Die Mezzosopranistin Susanne Kelling studierte an der Musikhochschule in Köln zunächst Violoncello und – nach ihrem Violoncello-Examen – Gesang bei Prof. Klesie Kelly-Moog. Heute führen sie ihre Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona und „La Fenice“ in Venedig. Soeben erschien bei Challenge Records eine Einspielung der „Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ mit dem Henschel-Quartett.

11 Fragen an Stephan Mai

04.06.12 (Stephan Mai) -
Stephan Mai wurde 1953 in Leipzig geboren. Von 1976 an war er Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin sowie des Kammerorchesters Berlin. Darüber hinaus engagierte er sich für den Aufbau eines Ensembles, das sich mit zunächst modernem Instrumentarium der historischen Aufführungspraxis widmete. Daraus ging 1982 die Gründung der Akademie für Alte Musik Berlin hervor, der Stephan Mai seitdem als einer der Konzertmeister angehört.

11 Fragen ans Susanne Asche

28.04.12 (Susanne Asche) -
Susanne Asche wurde 1955 geboren und ist heute Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe. Promoviert hat sie über Literatur der Romantik, sie arbeitete viele Jahre als Historikerin und Leiterin eines stadthistorischen Museums in Karlsruhe. Jetzt zeichnet sie unter anderem verantwortlich für die Europäischen Kulturtage Karlsruhe 2012 „Musik baut Europa – Wolfgang Rihm“ (Bericht siehe S. 33).

11 Fragen an Andreas Grau

11.04.12 (Andreas Grau) -
Andreas Grau bildet zusammen mit Götz Schumacher seit über 30 Jahren das international renommierte Klavierduo „GrauSchumacher“. Auf Studien in Dortmund, Frankfurt, Stutt­gart und Paris folgten Wettbewerbs­erfolge, Stipendien und Preise. Das Duo gastiert regelmäßig auf Festivals und Konzerthäusern wie Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Lucerne Fes­tival, Cité de la Musique Paris und arbeitet mit namhaften Dirigenten wie beispielsweise Roberto Abbado, Lothar Zagrosek, Heinz Holliger, Kent Nagano, Georges Prêtre und Zubin Mehta zusammen. Die Diskographie des Klavierduos umfasst derzeit über 20 CD-Einspielungen, im März 2012 erschien die CD „Transcriptions“ (neos).

11 Fragen an Wolfgang Lücke

06.03.12 (Wolfgang Lücke) -
Seit elf Jahren ist Wolfgang Lücke Direktor der Frankfurter Musikmesse. Der 1965 geborene Diplom-Betriebswirt ist seit 1997 in der Musikinstrumentenbranche tätig, war bis zu seinem Wechsel zur Messe Abteilungsleiter für Marketing und Franchise bei Musik Produktiv in Ibbenbüren – einer der weltweit größten Musikinstrumente- und Zubehörhändler. In seiner Amtszeit hat Lücke die Frankfurter Musikmesse entscheidend geprägt und deren Fortbestand als marktabdeckende internationale Großveranstaltung gesichert. Auch für dieses Jahr plant der zweifache Familienvater eine Messe, die das gesamte Spektrum der Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema Musik attraktiv darstellt – flankiert durch Diskussionsrunden und Konzerte.

11 Fragen an Rolf Bolwin

08.02.12 (Rolf Bolwin) -
Rolf Bolwin kann 2012 auf eine 20-jährige Amtszeit als geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins zurückblicken. Der 1950 geborene Gelsenkirchener hatte Jura, Politikwissenschaft und Geschichte studiert und zunächst unter anderem als Leiter der Rechtsabteilung des Deutschlandfunks gearbeitet. 1992 erfolgte sein Wechsel zum Deutschen Bühnenverein, wo er unter anderem die Reform der Tarifverträge für das künstlerische Personal, den Normalvertrag Bühne sowie den Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern verantwortete. In seine Amtszeit fiel zudem die Einführung des Deutschen Theaterpreises „Der Faust“. Bolwin interessiert sich auch privat für Theater und Musik, insbesondere für Schauspiel und Tanz.

11 Fragen an Gertrud Wittkowsky

06.12.11 (Gertrud Wittkowsky) -
Gertrud Wittkowsky studierte von 1990 bis 1994 Zither und Elementare Musikpädagogik am Richard-Strauss-Konservatorium München und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Als erste Künstlerin in Deutschland erlangte sie 1996 die Konzertreife im Fach Zither und erhielt 1990 den Kulturförderpreis ihrer Geburtsstadt Regensburg. Sie tritt sowohl solistisch als auch gemeinsam mit verschiedenen Künstlern in meist kammermusikalischer Besetzung auf. Neben traditioneller Zithermusik sowie Bearbeitungen aus Renaissance und Barock widmet sie sich vor allem zeitgenössischen und experimentellen Projekten, etwa gemeinsam mit dem Countertenor Franz Vitzthum.
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