Kolumne

Neue Förderung wird erstmals ausgeschüttet


(nmz) -
Ende 2013 werden die Gelder aus der „Zweiten Säule der Kulturförderung“ in Bayern zum ersten Mal ausgeschüttet. Freiberufliche Musikpädagogen erhalten damit erstmals eine staatliche Unterstützung.
Ein Artikel von Franzpeter Messmer

Die Förderung privater Musikinstitute hat sich in einem beträchtlichen Umfang erhöht und ausgeweitet. Dies ist für den Tonkünstlerverband Bayern ein Meilenstein. Die neue Förderung bietet einen weiten Katalog förderbarer Bereiche. Eine gerechte und sinnvolle Verteilung der vorhandenen Fördermittel gewährleistet der Steuer- und Koordinierungsausschuss, dem Vertreter des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen, des Landesverbandes Bayerischer Privatmusikinstitute und des Tonkünstlerverbandes Bayern angehören, sowie beratend Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Staatliche Förderung bedeutet für diejenigen, die sie erhalten, immer auch einen administrativen Aufwand, der für Musiker oft ungewohnt und neu ist. Doch der transparente Nachweis von Ausgaben ist notwendig, damit die Öffentlichkeit, vertreten durch die staatlichen Organe, sicher sein kann, dass die Förderung auch ihrem Zweck entsprechend und verantwortungsvoll verwendet wird. Der Tonkünstlerverband Bayern, der mit der Austragung der Mittel beauftragt ist, bietet allen, die sich für die Förderung interessieren und Anträge eingereicht haben, Information, Unterstützung und Beratung. Steffen Zeller, der Projektleiter, und Andrea Fink, die Geschäftsführerin, haben dankenswerterweise viele Überstunden gemacht, damit dieses neue Projekt in knapper Zeit realisiert werden und das von den Musikern dringend benötigte Geld ausgeschüttet werden kann. Diejenigen, die nun in die neue Förderung hineinkommen, bitte ich, mitzuarbeiten und die genannten Fristen einzuhalten. Nur so kann ein jeder, dessen Antrag bewil-ligt wurde, zum Jahresende die Förderung auch erhalten. Die Neue Förderung ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte für freiberufliche Musikpädagogen, die nur fortgesetzt werden kann, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

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