Schöpferisches Potenzial bewahren und entfalten

Ein musikpädagogischer Streifzug durch die Notenneuerscheinungen auf der Frankfurter Musikmesse 2012


(nmz) -
Neue musikpädagogische Trends zeigten sich auf der Musikmesse 2012 kaum. Die Verlage hatten sich im vergangenen Jahr im Sinne einer kontinuierlichen Weiterentwicklung auf die Fortführung der Ideen der letzten Jahre konzentriert. So wurden viele Instrumentalschulen, die letztes Jahr neu erschienen sind, um einen zweiten oder dritten Band erweitert. Zwei musikpädagogische Schwerpunkte ließen sich jedoch erkennen: die verstärkte Hinwendung zur Zielgruppe der Senioren und weitere instrumentalpädagogische Angebote für junge Kontrabassisten und Cellisten.
Ein Artikel von Heike Henning

 Musikgeragogik

Musizieren im Alter gewinnt aufgrund der demografischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung. So hält das Interesse der Musikpädagogik an der Zielgruppe der Senioren weiter an. Musikpädagogen zeigen in ihren Publikationen, wie sich das schöpferische Potenzial des Menschen bewahren und entfalten lässt. Der Umgang mit Musik beziehungsweise Kunst im Allgemeinen bietet dafür vielfältige Möglichkeiten. Johanna Metz stellt in „Wort Klang Bewegung. Elementare musikalische Bildung im späteren Erwachsenenalter“ (Breitkopf&Härtel) grundlegende Gedanken und Ergebnisse theoretischer Studien vor. Das Buch gibt Empfehlungen zu den erforderlichen Rahmenbedingungen sowie zum Aufbau von Musikstunden mit Senioren. Dabei geht Metz ausführlich auf einzelne Begegnungsbereiche (Singen, Sprechen, Bewegung…) gesondert ein. 14 in der Praxis erprobte und exemplarisch ausgearbeitete Stundenbilder verhelfen Elementaren Musikpädagogen zu einem „musikorientierten Beisammensein mit Senioren“. Das dafür benötigte Hörmaterial befindet sich auf der beigefügten Audio-CD. Dem bereits 2008 erschienen Buch „Musizieren im Alter. Arbeitsfelder und Methoden“ (Schott), welches eher einer Bestandsaufnahme aktueller musikalischer und musikgeragogischer Aktivitäten gleichkommt, folgte in diesem Jahr ein deutlich umfangreicheres „Praxishandbuch Musizieren im Alter. Projekte und Initiativen“. Ein großes Autorenteam, bestehend aus erfahrenen Praktikern und Praxisforschern, gibt in den Beiträgen Einblick in musikalische Angebote, Projekte und Initiativen.

Reizvoll sind die unterschiedlichen Perspektiven, aus der die verschiedene Arbeitsfelder der Musikgeragogik beschrieben und beleuchtet werden. Dabei werden unterschiedliche Projekte (Kooperationsprojekte von Musikhochschulen und Alteneinrichtungen, Ensemblearbeit mit Senioren, „Grenzenlos singen“ mit älteren Migranten etc.) vorgestellt. Zentral dabei ist die Projektorganisation und -durchführung. Auf Praxismaterial wird in den weiterführenden Literaturempfehlungen der einzelnen Beiträge verwiesen. Wer sich im Internet weiter informieren möchte, sei auf die Seiten www.musikgeragogik.de oder www.kulturgeragogik.de hingewiesen. Singen kennt kein Alter und keine Grenzen, deshalb ist es in allen Kulturen und Religionen zu Hause. „Aus meines Herzens Grunde. Die schönsten alten Kirchenlieder“ (Carus) ist eine Sammlung religiöser Lieder, die aus einer Befragung von Menschen, die nach dem Ersten Weltkrieg geboren wurden, hinsichtlich der ihnen vertrauten Kirchenlieder aus Kinder- und Jugendtagen, hervorging. Die Liedersammlung ist altengerecht im Großdruck mit ansprechenden farbigen Bildern von Barbara Trapp gestaltet und enthält neben Hinweisen zum Singen mit älteren Menschen eine Grifftabelle für die Begleitung in der Praxis. Auf der beiliegenden Mitsing-CD sind die Lieder mit Klavier oder Orgel instrumental eingespielt. Wer die Kirchenlieder eingesungen rezipieren möchte, dem sei die gleichnamige dreiteilige CD-Sammlung empfohlen.

Auch Rolf Zuckowski wendet sich in seinem neuen Album (CD und Liederbuch) „leiseStärke … und wovon ich noch singen wollte“ (Sikorski) den erwachsenen Hörern zu. Zuckowski, dessen Musik meist als Soundtrack deutscher Kinderzimmer bekannt ist, setzt mit diesem Album seine 1985 begonnene Serie mit Musik für Erwachsene fort. Wer die Lieder selbst singen oder musizieren möchte, erhält das nötige Material (Melodie, Akkorde, Grifftabelle) im parallel dazu erschienenen Liederbuch oder singt zu den auf der CD beigefügten Instrumentalplaybacks aller Titel. 

 Streicherpädagogik

Augenscheinlich ist die Fortsetzung der Hinwendung der Instrumentalpädagogik zu den tiefen Streichern, insbesondere dem Kontrabass. So gibt es nun den „Saßmannshaus“ (Bärenreiter) auch für Kontrabass. Hierfür wurde das Unterrichtskonzept für Violine auf den Bass übertragen. Das dreibändige Unterrichtswerk verfügt über einen leichten Einstieg, angemessenes Fortschreiten, frühes Lagenspiel und viele Duos (ab Band 2). Dabei eignet es sich für Einsteiger ab sechs Jahre und wird in deutscher sowie englischer Sprache angeboten. Für die Schüler, die bereits mit dem Kontrabassspiel begonnen haben, eignen sich die beiden zweiten Bände der im letzten Jahr erschienenen Schulen „Kontrabass!“ (Breitkopf) und „Kontrabass ABC“ (Edition Hug). Eine weitere gelungene Übertragung eines Konzepts für Violine auf tiefe Streicher stellt „Der Cellokasten“ (Breitkopf) dar. Wie bereits sein Vorgänger „Der Geigenkasten“, bietet er eine Fülle durchdachter didaktischer Materialien für den Beginn des Cellospiels. In ansprechendem Layout mit schönen, dezent eingesetzten Illustrationen versehen, enthält er vielfältige ein- bis zweistimmige Stücke und Übungen, deren technische Ansprüche vom Leersaitenspiel bis zu maximal drei Vorzeichen reichen. Der Band enthält ausführliches Spielmaterial, ergänzt durch spielerisch gestaltete, theoretische Einschübe. 

„Violin Debut“ (Universal Edition) enthält zwölf leichte Stücke in der ersten und dritten Griffart für den Einzel-, Gruppen- und Klassenunterricht. Dem Heft ist eine Playalong-CD beigelegt, Klaviernoten mit Akkordangaben können, wie in dieser Reihe üblich, kostenlos heruntergeladen werden. Zur Förderung des frühen Zusammenspiels wurden manche der stilistisch abwechslungsreichen Lieder mit einer sehr leichten zweiten Stimme versehen, andere sind mit Heften für andere Instrumente aus der Debut-Reihe kombinierbar. Die separat erhältliche Klavierbegleitung ist gut spielbar und unterstreicht auf sehr gelungene Art den Gestus der Stücke. Die Reihe „Bärenreiter’s Concert Pieces“ wurde mit drei weiteren leichten bis mittelschweren Werken von Joseph-Hector Fiocco, Friedrich Seitz und Oskar Rieding fortgesetzt. Die Vorworte der Ausgaben führen auf bewährte Art in die kleinen Kunstwerke ein, erläutern technische Voraussetzungen, benennen den Schwierigkeitsgrad und geben Tipps für gelungene erste Konzerte. In der Reihe „Ready to Play“ (Bärenreiter) sorgt „The Roots of Jazz für Violine und Violoncello“ für viel jazzige Spielfreude. Die fetzigen Stücke sind rhythmisch betont und erfordern in der Violinstimme das Beherrschen sämtlicher Griffarten sowie das Spiel bis zur dritten Lage. Das zweite Heft dieser Serie mit Literatur für Streicher „Violin Classics für zwei Violinen“ enthält zehn berühmte, klassische Melodien, die für zwei Violinen bearbeitet wurden. Dabei stößt man auf Perlen klassischer Musik wie das berühmte Menuett von Boccherini oder „In der Halle des Bergkönigs“ von Edvard Grieg. Die Gleichberechtigung der beiden Stimmen wird durch den Wechsel von Melodie und Begleitung innerhalb der einzelnen Stimmen, welche sämtliche Griffarten sowie das Spielen in der dritten Lage erfordern, erreicht. Will man allerdings die Melodie für sich alleine spielen, muss zwischen den beiden Stimmen gesprungen werden. 

Auch für das Streicher-Ensemblespiel gibt es bemerkenswerte Neuerscheinungen. „Weihnacht voller Lichterglanz“ (DVfM) bietet eine bunte Sammlung dreistimmiger Weihnachtslieder und -musiken aus zwölf Ländern. Die drei Stimmen haben abgestufte Schwierigkeitsgrade, damit auch Anfänger, die bisher nur leere Saiten streichen, schon an diesem weihnachtlichen Zusammenspiel mitwirken können.

„Die Schneckenklasse“ (Edition Hug) ist ein ansprechendes Unterrichtswerk für Streicherklassen, welches in zwei Bänden stilistisch vielfältige Stücke bereithält. Es ist für den Klassenunterricht in der allgemeinbildenden Schule für die Dauer von zwei Jahren für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren konzipiert. Das Partiturheft enthält Lehrerstimmen, Kopiervorlagen für optionale zweite Stimmen und viele wertvolle Hinweise und Ideen für die Unterrichtsgestaltung. Außerdem bietet es ausführliche didaktische Handreichungen sowie einen Jahresplan, der den Lehrkräften einen möglichen Verlauf des ersten Unterrichtsjahres aufzeigt. Die „Schneckenklasse“ verdankt ihren Namen dem Instrumentenbau, nicht dem didaktischen Voranschreiten, denn die Autorinnen verstehen etwas von ihrem Fach. Löblich ist auch, dass das Material viele Singanlässe bietet, sodass das Instrumentalspiel das Singen nicht verdrängt sondern ergänzt.

Die Bearbeitungen des „Adagio“ von Tomaso Albinoni sowie die von Antonín Dvořák ursprünglich für Klavier solo geschriebenen „Humoreske“ (Musikverlag Andrea Wiegand) richten sich sowohl an sinfonische Ensembles als auch an Streichorchester. Der Schwierigkeitsgrad der Streicherstimmen ist abgestuft. Nur die erste Violine geht an wenigen Stellen bis in die fünften Lage und enthält gelegentlich Soloparts.

 Basiskompetenzen

Die Problematik der Qualitätssicherung sowie die Nachhaltigkeit musikalischen Lernens und musikbezogener Kompetenzen bestimmen in den letzten Jahren zunehmend die Diskussionen in Bildung und Unterrichtsforschung. Das Schulfach Musik kämpft weiter um seine Daseinsberechtigung und Bedeutung im Fächerkanon der Allgemeinbildung. Kontrovers wird diskutiert, welche Aufgaben dem Musikunterricht in Schulen zukommen, und durch die zahlreichen Klassenmusizierformen, die in den letzten Jahren wieder verstärkt Einzug in die Schulen gehalten haben, wird die Debatte erneut aufgeworfen. Leitend ist dabei immer die Frage, wie musikalische Fertigkeiten und musikbezogenes Wissen nachhaltig aufgebaut werden können. Eine mögliche Antwort hierauf ist „Basis Musik“ (Dux), ein Arbeitsheft für den Musikunterricht an Gymnasien. Es ermöglicht Schülern, musiktheoretische Inhalte zu verstehen und praktisch nachzuvollziehen. Es existieren zwei Fassungen, eine für die musisch-orientierten Gymnasien zur Vermittlung von vertieften Kenntnissen und Fertigkeiten im Bereich Musiktheorie, und die andere für allgemeinbildende Gymnasien ohne musikalischen Schwerpunkt. Dem Arbeitsheft liegt eine Audio-CD bei, die alle Gehörbildungsübungen und erläuternde Beispiele enthält. Durch die ständige Einbeziehung von Liedern und Werkbeispielen ist die Verbindung zu weiteren Themengebieten des Musikunterrichts transparent und einfach zu vollziehen. Die Inhalte sind angepasst an den Lehrplan des bayerischen Gymnasiums.

Vokalpädagogik und „Singen mit Kindern“

„Cordula und ihre Freunde“ (Zimmermann) ist ein Kinderliederheft mit Playalong CD, das zwölf ansprechende Lieder (Eigenkompositionen des Autors Jochen Pöhlert) enthält. Sie eignen sich für den Einsatz im Vorschulchor sowie für die musikalische Früherziehung und den frühinstrumentalen Unterricht. Für junge Gitarristen wurde unter den Noten eine Tabulatur ergänzt, spielbar in der ersten Lage (unter Einbeziehung von Leersaiten) oder auch oktaviert in der für Kinder angenehm zu greifenden fünften Lage. Hierfür sind Aufkleber für die Tonbezeichnungen vorgesehen, welche sich im fünften, sechsten, siebten und achten Bund auf das Griffbrett anbringen lassen. Für erste Erfahrungen im Zusammenspiel bietet der Autor Bearbeitungen für weitere Instrumente an. Durch die den Liedern beigefügten Bilder wird der Inhalt der Lieder visuell unterstützt. 

„Sing!“ (Schott) ist ein neues Lehrkonzept, das stilistisch populär ausgerichtet ist und in zwei unterschiedlichen geschlechterspezifischen Fassungen erschien. Es erläutert die Gesangstechnik anhand bekannter Songs und informiert über Funktionsweise und Training der Stimme. Auf der live eingespielten CD sind alle Hits als Playalongs enthalten.

Ein ideeller Stern ist das Neuisenburger Liederbuch, „Musikstern“ (Edition Peters) mit insgesamt 64 Liedern aus über 30 verschiedenen Ländern und Kulturkreisen. Neben vielen traditionellen und neuen deutschen Kinderliedern wurden internationale Lieder ausgewählt, sodass das Liederbuch die heutige Multikulturalität musikalisch zum Ausdruck bringt. Es enthält Liedgut aus Portugal, Deutschland, England, Russland, Italien, der Türkei, Belgien, Frankreich, Serbien, England, Polen, Kroatien, Australien, Marokko, Spanien, Afrika, Schweiz, Slowenien, Tschechien, Brasilien, Nordamerika, Afghanistan, Japan, Slowakei, Skandinavien und Griechenland. Alle Texte wurden übersetzt, so ist es möglich alle Lieder auch in deutscher Sprache zu singen. Es ist für Schulanfänger konzipiert, die zur Einschulung ein Liederbuch erhalten, welches sie durch die Grundschulzeit begleitet und die kulturelle Vielfalt der Stadt Neuisenburg repräsentiert. Das Buch möge viele Schulen, Vereine und Verbände zur Nachahmung anregen. Mit „Singen in der Grundschule“ (Helbling) haben die Initiatoren von „Singen macht Sinn“ ein umfassendes Praxisbuch herausgegeben, welches Lehrern als Leitfaden für eine vielseitige stimmliche Arbeit dienen kann. Es enthält Hinweise und Übungen zur Stimmpflege und Stimmbildung, zur Singleitung, Liederarbeitung sowie Anregungen für weitere Schul-Sing-Konzepte. Eine große Bereicherung für den Musikunterricht stellt das „Schul-Liederbuch“ (Schott) dar, das von Friedrich Neumann und Stefan Sell herausgegeben wurde. Es enthält 345 Lieder mit ausführlichen Hintergrundinformationen, ist ansprechend und dennoch platzsparend illustriert. Ergänzend zu diesem Liederbuch erscheint in den nächsten Wochen der Lehrerband, der 16 unabhängige, flexibel einsetzbare Unterrichtsbausteine zu verschiedenen Themengebieten sowie eine detaillierte Konzeptbeschreibung verspricht. Martin Sturm verhilft Chorsängern mit „Singen auf den ersten Blick“ (Schott) zum Notenlesen und zur Blattsingfähigkeit. Mit der Herausgabe der „Kinderlieder“, ergänzt der Carus-Verlag sein Liederprojekt um 82 Kinderlieder, welche mit Akkordsymbolen versehen und durch eine gelungene Mitsing-CD Familien wieder zum Singen animieren wollen. Auch die dazu erschienene vorbildhaft eingesungene dreiteilige Kinderlieder-CD Sammlung ist ausgezeichnet gelungen. Endlich singen Kinder für Kinder, was der Kinderlieder-CD ihren besonderen Reiz verleiht. 

Ensemblespiel und Klassenmusizieren

Zusammenspiel ist ein zentrales Lernfeld der Instrumentalpädagogik. Es sollte deshalb in allen Lernstufen erfolgen. Deshalb ist es erfreulich, dass viele Verlage sich diesem Lernfeld mit zahlreichen Materialien zugewendet haben. Ensemblespiel ist motivierend, da sich der musizierende Mensch in Gemeinschaft erlebt und klanglich vielseitigere Erfahrungen möglich sind als im solistischen Spiel. Gleichzeitig schult Ensemblespiel zahlreiche musikalische Fähigkeiten wie Zuhören, Intonation, Kommunikation und Reaktion während des Spiels. Das Lehrwerk „An die Saiten – fertig – los! Ein Lehrwerk für Gitarren- und Zupferklassen an Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen“ (AMA Verlag) ist gedacht für große Schülergruppen im Unterricht an Musikschulen oder allgemeinbildenden Schulen. Es eignet sich für den ersten Kontakt mit praktischem Musizieren und zielt auf die Vermittlung solider musikalischer und instrumentaltechnischer Grundlagen. Dafür bietet es Material für den Unterricht in Gruppen von 6 bis 25 Schüler. Zu den bereits erschienenen Schülerheften ist nun der Lehrerband mit Tipps zur Einstudierung und weiteren Erläuterungen sowie auf Kinder im Grundschulalter zugeschnittene ergänzende Materialien erschienen. 

 „All together easy Ensemble!“ (Universal Edition) ist eine Sammlung von Arrangements und originalen Stücken und bietet Material für das frühe Ensemblespiel. Alle Stücke haben eine Klavierbegleitung, welche genutzt werden kann, um das Ensemble zu ergänzen oder zu verstärken. Die Stimmen sind gleichwertig und mehrfach besetztbar. „Ensemble Kunterbunt“ (Schott) eignet sich für jegliches Ensemblespiel in beliebiger Besetzung. Es beinhaltet zwölf Stücke deren Stimmen frei kombinierbar sind und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen. Dadurch ermöglicht die klanglich ansprechende Materialsammlung das Ensemblespiel für verschiedene Besetzungen. Die didaktischen Kommentare enthalten wertvolle Impulse und Anregungen.

Bei der Weiterentwicklung instrumental- und vokalpädagogischer Angebote hat die musikpädagogische Forschung eine wichtige Funktion. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die Verlage im Jahr 2013 sich diesem Bereich der Musikpädagogik durch Publikationen wieder verstärkt widmen.

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