Soundtracks

Harry Potter und der Stein der Weisen


(nmz) -

Die Harry-Potter-Verfilmung wird voraussichtlich sämtliche Rekorde brechen. Als Regisseur im Gespräch war lange Zeit auch Steven Spielberg, doch der widmete sich lieber dem Kubrick-Projekt „A.I.“ und so kam Chris Columbus zum Zuge, der seit seinen „Kevin“-Filmen etwas in Vergessenheit geraten war. Den „link“ zu Spielberg & Columbus stellt nun John Williams dar, beider Hauskomponist. Williams’ inspirierter sinfonischer Score ist eine Kreuzung aus „E.T.“ und „Hexen von Eastwick“.

Ein Artikel von Viktor Rotthaler

Harry Potter und der Stein der WeisenWarner/WMS 7567-93086-2

Die Harry-Potter-Verfilmung wird voraussichtlich sämtliche Rekorde brechen. Als Regisseur im Gespräch war lange Zeit auch Steven Spielberg, doch der widmete sich lieber dem Kubrick-Projekt „A.I.“ und so kam Chris Columbus zum Zuge, der seit seinen „Kevin“-Filmen etwas in Vergessenheit geraten war. Den „link“ zu Spielberg & Columbus stellt nun John Williams dar, beider Hauskomponist. Williams’ inspirierter sinfonischer Score ist eine Kreuzung aus „E.T.“ und „Hexen von Eastwick“.

Down From The Mountain
Lost Highway/UMIS 170 221-2

„O Brother, Where Art Thou?“ war in den USA im letzten Jahr der große Überraschungserfolg der Coen-Brothers. Freilich stand dort der Film im Schatten des Soundtrack-Albums, das Platin erreichte. Dabei stand die Produktion zwischen allen Stühlen. Country-Stationen lehnten die Musik als zu altmodisch ab und den Pop-Wellen war sie zu Country-haft. Im Mai 2000 jedenfalls fand in Nashville ein Konzert statt, das als „Sequel“ gedacht war, und das von D.A. Pennebaker verfilmt wurde. Neben neuen Songs mit Gillian Welch, Alison Krauss oder der Cox Family gab es ein Wiedersehen mit dem „Gentle On My Mind“-Komponisten John Hartford, der im Sommer dieses Jahres starb.

The Mexican
Decca 013 757-2

Julia Roberts und Brad Pitt „on the road“ nach Mexiko. Alan Silvestri komponierte für diese Komödie eine Partitur, die als Hommage an Ennio Morricone zu verstehen ist. „Für ein paar Dollar mehr“ serviert er uns hier den Italo-Western-Sound der Swinging Sixties auf dem Tablett. Garniert ist der mexikanische Eintopf mit Easy-Listening-Schnittchen von Esquivel, Latino-Grooves von War und Dean-Martin-Schnulzen. Wohl bekomm’s.

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