Zum Musizieren motivieren

Reihe „Bühnenzauber – Musiktheater für Kinder“, Band 2


(nmz) -
Brigitte Meier, Manfredo Zimmermann: Die schiffbrüchigen Schatzsucher, Bühnenzauber – Musiktheater für Kinder 1; Auszug aus dem Zoo, Bühnenzauber – Musiktheater für Kinder 2, Ricordi, München 2008, je ein Lehrerband mit Textbuch und CD-Rom (Sy. 2822, 2824, E 23) und ein Schülerband mit Textbuch, Liedern und Musikstücken (Sy. 2821, 2823, € 6,20)
Ein Artikel von Katrin Rohlfs

Die Reihe „Bühnenzauber – Musiktheater für Kinder“ richtet sich an Musikschule und Grundschule. Die vorliegenden Werke stellen eine variable Möglichkeit dar, Theater und Musik zu verbinden und dadurch Kinder zum Musizieren zu motivieren. Chöre, Theatergruppen und Instrumentalschüler können hier zusammen wirken, oder eine Schulklasse in den verschiedenen Bereichen tätig werden. Das Libretto ist offen gehalten, lässt Ideen der Leitenden und der Kinder zur Inszenierung zu. Auch geändert und den Gegebenheiten angepasst darf es werden. Ebenso die Musik, die in erster Linie für Blockflöten, Perkussion und Klavier komponiert und für Zupfinstrumente und Streicher oder in einer Klavierversion auf der CD-Rom zu finden ist. Die komponierten Sätze sind einfach gehalten und den Fähigkeiten von Grundschulkindern angepasst. Dabei können auch Kinder mit geringen instrumentalen Fähigkeiten in das Musizieren integriert werden.

In der Geschichte „Die schiffbrüchigen Schatzsucher“ sind die Hauptakteure segelnd unterwegs auf eine Insel, um einen Schatz zu heben. Aber sie werden enttäuscht, denn der Schatz ist bereits entdeckt worden. Auf dem Rückweg werden sie von einem Orkan überrascht. Aus der Enge des Zoos möchten sich die Tiere im Auszug aus dem Zoo befreien und es gelingt ihnen, sich auf den Weg zu machen. Nur wohin? Schließlich finden sie mit Hilfe einer Maus einen verlassenen Bauernhof, wo sie ihren eigenen Zoo eröffnen.

Klangmalerische Elemente in der Musik führen in die Stimmung der Geschichten ein. Die Lieder sind der Kinderstimmlage angepasst und die Anforderungen an das Instrumentalspiel bewegen sich zwischen „sehr einfach“ und der einen oder anderen Herausforderung. Die Aufführungsdauer zwischen 35 und 45 Minuten schreckt nicht ab, sondern ermutigt, die Geschichten in einem länger angelegten Projekt auf die Bühne zu stellen.
 

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