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Alle Artikel kategorisiert unter »Dirk Wieschollek«

Der letzte Kloß gekocht – Dietrich Eichmann, Kai-Ivo Baulitz und Enrico Stolzenburg geben in Weimar eine „musikalische Wirtshauskomödie“

28.05.14 (Dirk Wieschollek) -
„Ausgerechnet Weimar. Darüber ist schon so viel geschrieben worden, dass ich ganz mutlos wurde. Ich hab mir dann heimlich vorgestellt, ich wär in Iserlohn. Dann ging’s wieder.“ Was Autor Kai-Ivo Baulitz von den Hindernissen der Entwicklung eines Stückes verrät, das als „Stück über und für Weimar“ konzipiert wurde, um Weimar „als Ort der Durchreise, als Fluchtpunkt, Wahlheimat, Ausflugsziel und Kreativstätte“ zu beleuchten, spricht Bände.

Kunstfest ohne Musik

05.05.14 (Dirk Wieschollek) -
„Wir nehmen die Begriffe Kunst, Fest und Weimar wörtlich“, verkündete Christian Holtzhauer, Nachfolger von Nike Wagner beim Kunstfest Weimar, im Zuge der Vorstellung der ersten Festivalausgabe unter seiner Leitung. Das Kunstfest öffne sich wieder „allen Künsten“, bliesen die Gazetten eifrig ins selbe Horn. Allen Künsten? Wenn sich der Glossist richtig erinnert, gehört die Musik seit geraumer Zeit nicht mehr der Mathematik an. Der „Kunstbegriff“, den Christian Holtzhauer von Stuttgart mit nach Weimar bringt, scheint jedoch so grenzenlos nicht zu sein und durchaus ein Geschmäckle zu haben: Bei erster Durchsicht des Programmheftes stellt man ungläubig fest, dass Musik beim neu aufgestellten Kunstfest praktisch nicht mehr vorkommt, höchstens theoretisch – als Schreckgespenst. Das scheint nicht nur einer (offen ausgesprochenen) Aversion gegen die Programmschwerpunkte der Vorgängerin geschuldet, gegen die man sich verständlicherweise absetzen möchte. Haben wir es hier nun wieder mit der reizenden Vorstellung von Musik als elitärer „Hochkultur“ zu tun, sobald sie nix mit Feiern und Tanzen zu tun hat?

„Geborstene Einsamkeit“ – Beim Weimarer Kunstfest Pèlerinages suchen zeitgenössische Komponisten den Dialog mit Franz Liszt

02.09.11 (Dirk Wieschollek) -
Unter der Ägide von Nike Wagner ist die neue Musik traditionell kein Stiefkind bei den Pèlerinages. Dass die aktuelle Festivalausgabe besonders reich an progressiven Tönen ist, hat jedoch mit häufig übersehenen Qualitäten ihres Protagonisten zu tun, dessen 200. Geburtstag in Weimar besonders inhaltsträchtig gefeiert wird.
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