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Alle Artikel kategorisiert unter »Hans-Peter Graf«

Zeitlose Themen zwischen extremen Polen

14.11.18 (Hans-Peter Graf) -
Das viertägige Festival war auch eine konzertierte Promotion. Ein Paukenschlag, mit der eine der freien Szenen Berlins die Aufmerksamkeit auf sich und ihr Wirken lenkte: vierzehn Uraufführungen, dreizehn Spielorte, rund einhundertzehn Beteiligte. Präsentierte sich hier eine weitere – aktuelle Variante – des Genres Musiktheater, neben etablierter Oper und Avantgardemusiktheater?

Zeigefinger und Messer – „Autonome Musik“ mit dem Ensemble Mosaik in Berlin

29.05.18 (Hans-Peter Graf) -
Die in Berlin beheimatete Formation begeht ihren Zwanzigsten mit einer vierteiligen Reihe Autonome Musik. Mit Selbstbewusstsein und dem eigenen Ensemble-Schwerpunkt, der Arbeit an „neuen Ansätzen der Aufführungspraxis“, verpflichtet, ging’s in die dritte Runde.

Tenebrae – RIAS Kammerchor in Kooperation mit Ensemble Resonanz unter Justin Doyle in Berlin

12.03.18 (Hans-Peter Graf) -
Passend zum nahenden Osterfest bot der RIAS Kammerchor im 5. Abonnementkonzert Musik zur Passionsgeschichte und der Trauer. Seit dieser Saison auf der Position als Chefdirigent und künstlerischer Leiter nutzte Justin Doyle die Gelegenheit, mit einigen außergewöhnlichen Ideen zu Programmgestaltung und Präsentation auf weiteres Potential für das Traditionsensemble zu verweisen.

Kooperation von Wissenschaft und Kunst

22.12.17 (Hans-Peter Graf) -
Ist die Melone nun reif oder nicht? Draufklopfen – man hört es. So ähnlich hält man es auch im Bereich der Wissenschaften und spricht von „Sonifikation“ (wörtlich Verklanglichung), wenn Daten (Zahlen, Angaben, Vorgänge, gleich zu welchem Thema) in Schallereignisse übersetzt sind, um sie darzustellen oder aber besser verstehen zu können.

Hören mit dieser Technik ist ein gehendes Hören – Stadt (Land Fluss) von Daniel Kötter und Hannes Seidl in Berlin

28.11.17 (Hans-Peter Graf) -
Mit dem bekannten Spiel, sich Namen-ratend die Zeit zu vertreiben, hat dieser erste Teil der in den Sophiensælen in Berlin uraufgeführten Trilogie nur insoweit zu tun, als es auch um Wissen geht, allerdings nicht um Standard-Wissen – mit einer größeren Stadt mit „H“ an der Unterelbe kann nur Hamburg gemeint sein –, sondern um das im Wandel begriffene Wissen über den Lebens- und Sozialraum Stadt schlechthin.

Schnecke und Spiegelung – „THE MARK ON THE WALL“ – Musiktheater von Stepha Schweiger

23.10.17 (Hans-Peter Graf) -
Sitzplatz oder Spielfläche? Erst war noch der Zugriff auf freie Stellen im Theaterraum zu klären, damit Stepha Schweigers gut 100-minütiges Stück, das bereits auf dem diesjährigen Tête à Tête Opern Festival in London konzertant erstaufgeführt wurde, nun auch als szenische Uraufführung in der drangvollen Enge des Acker Stadt Palastes Berlin über die Bühne gehen konnte.

Theater aus der Mitte der Gemeinschaft heraus für die Gemeinschaft: „Opernale“ 2017

15.09.17 (Hans-Peter Graf) -
Wie jedes historische Großereignis führt auch die Reformation Situationen und Personen im Gepäck, die als abseitig gelten und deshalb nur hinter vorgehaltener Hand, wenn überhaupt, Erwähnung finden. Gudrun Ensslin ist ein solcher Fall. Vor ihrer blutigen Karriere in der Roten Armee Fraktion (RAF) war die Tochter eines schwäbischen Pfarrers die längste Zeit ihres Lebens praktizierende Protestantin. Sie auf Luthers Ehefrau Katharina von Bora und die plattdeutsche Dichterin Alwine Wuthenow aus der Zeit des Biedermeier, auch eine Pfarrerstochter, treffen zu lassen, ist die Grundidee des Stücks.

Expansionsphänomen Musik-App

21.04.17 (Hans-Peter Graf) -
Die Idealfigur des allzeit kreativen Hipsters und der Rollifahrer. Noch einen Schluck aus der Kaffeetasse, dann schnell die ersten Beats gelegt, bevor man sich auf den Weg macht, unterwegs, wie nebenbei, immer mal wieder Pattern hinzufügt, verändert, verdichtet, um dann zu Hause, oder wo auch immer, das Smartphone an eine ausladende Studioanlage stöpselt – soundangemessen für den inzwischen musikalisch komplexen Track. Oder: ein schwerstbehinderter Junge aus der inklusiven IBand Saar, der nur noch mit einem großen Zeh sein iPad zu spielen in der Lage und offensichtlich ganz zufrieden ist mit seinem musikalischen Wirken.

Das improvisierende Orchester als Verteilerdose

03.02.17 (Hans-Peter Graf) -
Wie machen die das? Was naiv daherkommt, ist im Bereich der improvisierten Musik eine der zentralen Fragen, gefolgt von einer zweiten, die das „wie“ in Zusammenhang mit der Größe eines improvisierenden Ensembles stellt. Darum ging es beim Splitter Music Festival, kuratiert und geleitet von Gregor Hotz, einem der Gründer des Splitter Orchesters, eines Langzeitprojekts aus der Berliner Echtzeitmusik-Szene und im Zentrum des Festival-Geschehens stehend.

Durch choreographisches Denken entsteht Musik

28.10.16 (Hans-Peter Graf) -
Auch wenn der Begriff Choreographie im Titel auftaucht: mit Tanz hatte die Veranstaltung rein gar nichts zu tun. Nichts lag Labor Sonor, dieser Plattform für Konzerte und Experimente aus der Berliner Echtzeitmusik-Szene ferner, als mit „Moving music“ einen Beitrag über Tanz/Bewegung zu Musik zu liefern.
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