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Alle Artikel kategorisiert unter »Johanna Erbacher-Binder«

Im Wald der Träume und Klagen

Gabriel Fauré: Complete Songs. 34 Lieder für Singstimme und Klavier. Kritische Ausgabe von Roy Howat und Emily Kilpatrick. Peters Edition Ltd London. +++ Steffen Wolf: Wege zum Liedgesang – ein deutscher „Vaccai“. 24 Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine für Singstimme und Klavier. Pädagogische Kommentare von Steffen Wolf in Texten von Carmen Hillers. Breitkopf & Härtel. +++ Ernst Krenek: Frühe Lieder Für Gesang und Klavier, hg. von Claudia Maurer Zenck. Universal Edition. +++ Alban Berg: Jugendlieder. Band 3 (1901–1908). Lieder, Duette, Melodram, Fragmente und zweifelhafte Lieder für Stimme und Klavier, hg. von Christopher Hailey. Universal Edition

Stell’ dir vor, du bist ein Baum, stets flexibel …

Luise Greger (1862–1944): Der Frühling lockt! Für Singstimme und Klavier. Furore-Edition +++ Matthias Drievko: Die Seele in Klang verwandeln. Anregungen, Hilfestellungen und Übungen für die technischen Erfordernisse des Singens. Systematisches Trainingsprogramm für Sänger, Gesangslehrer und -schüler zum praktischen Gebrauch. Doblinger +++ Tjark Baumann: Stimmbilder. Mit Zeichnungen von Irmtraud Guhe. 30 Bildkarten für Chor, Gesangs- und Stimmbildungsunterricht. Fidula-Verlag

Ein Singen, das man in der Seele fühlt

Georg Friedrich Händel: Kammerduette für Sopran, Alt und Basso continuo +++ Wolfgang Amadeus Mozart: Konzertarien für hohen Sopran, Konzertarien für Sopran, Konzertarien für tiefen Sopran und Alt, Klavierauszug nach dem Urtext der Neuen Mozart-Ausgabe +++ Gioachino Rossini: Arietten, Canzonetten und Chansons. Für hohe/mittlere Stimme und Klavier.

Aus Hochachtung für das seelige Vergnügen

Louis Spohr (1784–1859): Torni serena l’alma, Rezitativ und Arie für Tenor und Solovioline WoO 76, Klavierauszug, herausgegeben von Wolfram Boder. +++ Ludwig van Beethoven (1770–1827): Adelaide, für Singstimme und Klavier Opus 46, Originaltonart für hohe Stimme, Urtext, herausgegeben von Helga Lühning.

Von Mendelssohn bis Swingle: Neuausgaben mit Chorliteratur im Überblick

Anlässlich des Chorfests in Frankfurt veröffentlicht nmz Online in lockerer Folge Beiträge rund um die Chormusik. Diesmal liefert Johanna Erbacher-Binder eine ausführliche Übersicht zu Notenneuheiten.

Mit steigender Leidenschaft, wehmütig …

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Lieder für Singstimme und Klavier. Zu Lebzeiten erschienene Lieder, Band I; Zu Lebzeiten erschienene Lieder, Band II; Nachgelassene Lieder, Band III; Lieder und Gesänge – neu entdeckt, 44 ungedruckte oder entlegen veröffentlichte Kompositionen für Singstimme und Klavier +++ Franz Schubert (1797–1828): Schubert Lieder Band 4. Für hohe Stimme; Winterreise op. 89. Für hohe Stimme, Urtextausgabe aus: Franz Schubert, Neue Ausgabe sämtlicher Werke +++ Robert Schumann (1810–1856): Dichterliebe op. 48, auf Texte von Heinrich Heine (1797–1856) +++ Louis Spohr (1784–1859): Lied Edition. Gesamtausgabe der ein- und zweistimmigen Lieder, Band 1, Deutsche Lieder op. 25 & op. 37; Band 11, Einzellieder II

Ein Liedchen und viele Songs: Die Kunst des Singens

The Art of Song. A selection of songs from the Associated Board Of the Roy­al Schools of Music singing syllabus. With accompaniment tracks, practice tracks and Pronunciation guides available online Grades 1–3, 4–5, 8. Für hohe Stimme. Peters Edition Ltd. +++ Fanny Hensel geb. Mendelssohn (1805–1847): Fischers Klage. Für Mezzosopran und Klavier (1822), Text: Ludwig Casper (1796–1864), Erstveröffentlichung, Herausgeberin: Barbara Gabler, Furore-Edition

Alles besungen, was der Dichter erlebt hat

Singing in French *** Reynaldo Hahn (1874–1947): Sérénade. Duett für Tenor und Bariton, Klavier und anderes *** Gabriel Fauré (1845–1924): Après un rêve. Stimme und Klavier *** César Franck (1822–1890): Panis angelicus. Stimme und Klavier *** Découvrir l’Opéra français. Adam, Gret­ry, Massenet, Offenbach, Thomas. Airs pour Ténor et Piano *** Wolfgang Rihm (geb. 1952): Vier späte Gedichte von Friedrich Rückert. Für mittlere Stimme und Klavier *** Duetto buffo di due gatti. Heiteres Katzen-Duett für zwei Katzen, zwei Kater oder Katze und Kater gemischt

Liebesgesänge für Wandervioline

Drei wunderschöne Vertonungen der Liebenden von Rainer Maria Rilke, des blauen Schmetterlings von Hermann Hesse und des Einmal von Heinz-Albert Heindrichs. Dass es sich um einen Zyklus mit zielgerichtetem Ablauf der drei Texte handelt, geht bereits aus dem sich über die ganze Komposition stetig verdichtenden Notenbild hervor. Doch auch in jedem Gesang findet eine final ausgerichtete Verdichtung (Entwicklung?) statt, sodass sich zudem der gesamte Ablauf aller drei Gesänge gegen Ende nochmals verdichtet und sich als eine Einheit mit innerer Logik erweist. Selbst die Pausen zwischen den Gesängen sind, was die formale Konzeption angeht, nicht dem Zufall überlassen. Der Meta-Ablauf über alle drei Gesänge ist trotz aller Freiheiten wie Rahmennotation und veränderbarer Spielmodelle für die Wandervioline exakt vorgegeben. So weit eigentlich nichts Besonderes, so etwas machen ja heutzutage viele Komponisten. Doch nimmt sofort bei der ersten oberflächlichen Übersicht die keineswegs übliche Beherrschung des kompositorischen Metiers für sich ein. Bojidar Dimovs großer Einfall ist die „Wandervioline“. Ihr Einsatz macht den ganzen Raum, die Bühne und den Zuhörerraum zum Aufführungsraum, der auch als solcher vom Publikum erlebt wird. Der Geigenklang wird während der Aufführung des Zyklus einmal um den Block der Zuhörer einschließlich der Sängerin und ihrem Pianisten herumgetragen. Da passt man nicht nur auf die Spieler auf, sondern auch auf den Raum und die Geräusche des Publikums. Die kann keiner komponieren. Komponieren kann man bis zu einem gewissen Grad die Improvisationsmodelle, die der Wanderviolinist in Tempo, Dichte, Klangfarbe und Dynamik fortwährend verändern soll, indem er auf den Gesangs- und Klavierpart sensibel reagiert. Auch aufs Publikum? So eine Aufführung kann für alle eine spannende Sache werden. Bojidar Dimov stammt aus Lom an der Donau in Bulgarien, studierte in Sofia bei Mara Petkova und Wesselin Stoyanov Klavier und später in Wien bei Karl Schiske und Hanns Jelinek Komposition. Seit 1968 lebt und wirkt er in Köln, gründete 1970 das Ensemble für Neue Musik „trial and error“, konstituierte das Praktikum für Neue Musik und das Jugendensemble an der Rheinischen Musikschule, leitete dort eine Klasse für Komposition und lehrte an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Im Mittelpunkt seiner pädagogischen Tätigkeit sowie seines umfangreichen künstlerischen Schaffens stand immer das musikalische Experiment. Die gelungene Edition mit klaren Ausführungsangaben zur Ausführung und Gestaltung des Werkes eignet sich in hervorragender Weise für die Kategorie „Besondere Besetzungen“, „Neue Musik“ für den Jugend-musiziert-Wettbewerb, Altersgruppe VI und VII.

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