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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Dummes Volk: „Moses und Aron“ an Dresdens Semperoper

01.10.18 (Michael Ernst) -
Wenn der Amtsantritt einer neuen Intendanz und die Spielzeiteröffnung zusammenfallen, sind die Erwartungen natürlich besonders hoch. Nach der ersten Premiere sprachen die Fakten für sich: 15 Minuten Premierenapplaus sind für Dresdner Verhältnisse ein deutliches Zeichen. Einhellige Zustimmung, also ein gelungener, ein vielversprechender Auftakt.

Der Neue in Dresden – Peter Theiler im Gespräch: „Theater aus dem Geist eines gesellschaftlichen Zusammenhalts"

05.09.18 (Michael Ernst) -
Von Nürnberg kam er nach Dresden, doch eigentlich stammt Peter Theiler aus der Schweiz. Er wurde 1956 in Basel geboren, hat erfolgreich an Theatern in seinem Heimatland, in Frankreich sowie in Deutschland gearbeitet, zuletzt war er zehn Jahre lang Staatsintendant am Dreispartentheater in Nürnberg. Dort tritt nun Regisseur Jens-Daniel Herzog die Nachfolge an, während Theiler dem Ruf aus Dresden folgt. Im Interview erläutert er seine Sicht auf die Stadt und seine Vorhaben an der Semperoper.

Wegbereiter zwischen den Welten

03.07.18 (Michael Ernst) -
Sein Vater Nikolaj Pawlowitsch Anossow war in den 1930er Jahren ein berühmter Dirigent. Grund genug für den am noch berühmteren Moskauer Konservatorium ausgebildeten Sohn Gennadi, der 1931 in eine klassische Musikerfamilie hineingeboren worden ist, die eigene Laufbahn mit dem Mädchennamen seiner Mutter zu starten. Schlicht und einfach, weil er fürchtete, ansonsten in den Ruf der Vetternwirtschaft zu geraten. Völlig frei davon steht der Name Roschdestwenski heute für eine berühmte Musikerdynastie.

Doppelter „Aufbruch“: Universitätsorchester Dresden mit der 3. Sinfonie von Weinberg

03.07.18 (Michael Ernst) -
Die musikdramaturgische Großtat eines Laienorchesters: Filip Paluchowski wagt sich an einen fast vergessenen Meister des 20. Jahrhunderts. Er hat allein 22 Sinfonien geschrieben, vier weitere bezeichnete er als Kammersinfonien, außerdem mehrere Opern, Solokonzerte und jede Menge Kammermusik und Filmkompositionen. In seinem Œuvre verbirgt sich persönliches Schicksal, spiegeln sich leidvolle Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Noch immer ist er nur einem (zu) kleinen Publikum bekannt. Daran haben selbst die spektakulären Ausgrabungen in jüngerer Zeit nur wenig geändert. Sein Name: Mieczysław Weinberg.

Internationale Schostakowitsch-Tage mit Schostakowitsch-Uraufführung

25.06.18 (Michael Ernst) -
Gibt es das, ein Musikfest, das seit beinahe zehn Jahren besteht und noch nie enttäuscht hat? Das gibt es. In einem beschaulichen Kurort in der Sächsischen Schweiz, eine knappe Stunde östlich von Dresden, dorthin lockt seit 2010 ein kleines, aber sehr feines Fest eine stetig wachsende Hörergemeinde.

Ganz einfach ein Mensch: Der Dirigent Gennadi Roschdestwenski ist gestorben – Ein Nachruf von Michael Ernst

18.06.18 (Michael Ernst) -
Er wollte keine Ikone sein, sondern ein Mensch. Nun ist der Dirigent Gennadi Roschdestwenski verstorben. 87 Jahre und bis fast zuletzt im Dienste der Musik – die großen Meastri sterben aus.

Europa-Tour der Sächsischen Staatskapelle Dresden: Brückenbauer nach Noten

05.06.18 (Michael Ernst) -
Der grassierenden Politikverdrossenheit eins gegensetzen, das schafft vielleicht nur die Musik. Die Sächsische Staatskapelle und der Staatsopernchor Dresden haben jedenfalls mal wieder für ein gesamteuropäisches Miteinander von Osten und Westen gesorgt.

Stimmen darf man nicht stehlen! – „Das Geheimnis der gestohlenen Stimmen“ in Dresden

15.05.18 (Michael Ernst) -
Dresdens Semperoper – einst gab sie mit Opernuraufführungen in Deutschland den Ton an – hat eine kleine Bühne für Experimente. Semper Zwei heißt diese Stätte, auf der „Das Rätsel der gestohlenen Stimmen“ gestellt (und gelöst) worden ist.

Doofer Alter und dummer Diener – „Don Pasquale“ in Chemnitz

14.05.18 (Michael Ernst) -
Vor gut einem Jahr durfte das Publikum abstimmen: Welches Regieteam sollte im Chemnitzer Opernhaus „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti inszenieren? Mehrheitlich fielen die Stimmen auf Regisseur Nils Braun und Ausstatter Oliver Burkhardt. Beide hatten sich am „Ring-Award“ Graz beteiligt und ihr bereits erarbeitetes Konzept dieser Oper zur Diskussion gestellt.

Mozart würde Handy tragen – Zickenkriege bei Mozart oder: So machen’s (jetzt) alle

04.05.18 (Michael Ernst) -
Dresdens Musikhochschule interpretiert „Così fan tutte“ studentisch modern - auf musikalisch hohem Niveau. Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden hat es derzeit sehr schwer: Als Haus ohne Hüter wartet die Bildungseinrichtung seit dem Rücktritt ihrer umstrittenen Rektorin, die damit einer drohenden Abwahl zuvorkam, auf sinnvolle Weichenstellungen für die Zukunft. Momentan fährt die Hochschule quasi auf Sicht: Strukturelle Entscheidungen sind auf später verschoben, der generelle Modus besagt, bislang geht alles so weiter wie bisher. Schlimmstenfalls könnte das Stillstand und / oder Rückschritt bedeuten.
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