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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Internationale Schostakowitsch-Tage mit Schostakowitsch-Uraufführung

25.06.18 (Michael Ernst) -
Gibt es das, ein Musikfest, das seit beinahe zehn Jahren besteht und noch nie enttäuscht hat? Das gibt es. In einem beschaulichen Kurort in der Sächsischen Schweiz, eine knappe Stunde östlich von Dresden, dorthin lockt seit 2010 ein kleines, aber sehr feines Fest eine stetig wachsende Hörergemeinde.

Ganz einfach ein Mensch: Der Dirigent Gennadi Roschdestwenski ist gestorben – Ein Nachruf von Michael Ernst

18.06.18 (Michael Ernst) -
Er wollte keine Ikone sein, sondern ein Mensch. Nun ist der Dirigent Gennadi Roschdestwenski verstorben. 87 Jahre und bis fast zuletzt im Dienste der Musik – die großen Meastri sterben aus.

Europa-Tour der Sächsischen Staatskapelle Dresden: Brückenbauer nach Noten

05.06.18 (Michael Ernst) -
Der grassierenden Politikverdrossenheit eins gegensetzen, das schafft vielleicht nur die Musik. Die Sächsische Staatskapelle und der Staatsopernchor Dresden haben jedenfalls mal wieder für ein gesamteuropäisches Miteinander von Osten und Westen gesorgt.

Stimmen darf man nicht stehlen! – „Das Geheimnis der gestohlenen Stimmen“ in Dresden

15.05.18 (Michael Ernst) -
Dresdens Semperoper – einst gab sie mit Opernuraufführungen in Deutschland den Ton an – hat eine kleine Bühne für Experimente. Semper Zwei heißt diese Stätte, auf der „Das Rätsel der gestohlenen Stimmen“ gestellt (und gelöst) worden ist.

Doofer Alter und dummer Diener – „Don Pasquale“ in Chemnitz

14.05.18 (Michael Ernst) -
Vor gut einem Jahr durfte das Publikum abstimmen: Welches Regieteam sollte im Chemnitzer Opernhaus „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti inszenieren? Mehrheitlich fielen die Stimmen auf Regisseur Nils Braun und Ausstatter Oliver Burkhardt. Beide hatten sich am „Ring-Award“ Graz beteiligt und ihr bereits erarbeitetes Konzept dieser Oper zur Diskussion gestellt.

Mozart würde Handy tragen – Zickenkriege bei Mozart oder: So machen’s (jetzt) alle

04.05.18 (Michael Ernst) -
Dresdens Musikhochschule interpretiert „Così fan tutte“ studentisch modern - auf musikalisch hohem Niveau. Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden hat es derzeit sehr schwer: Als Haus ohne Hüter wartet die Bildungseinrichtung seit dem Rücktritt ihrer umstrittenen Rektorin, die damit einer drohenden Abwahl zuvorkam, auf sinnvolle Weichenstellungen für die Zukunft. Momentan fährt die Hochschule quasi auf Sicht: Strukturelle Entscheidungen sind auf später verschoben, der generelle Modus besagt, bislang geht alles so weiter wie bisher. Schlimmstenfalls könnte das Stillstand und / oder Rückschritt bedeuten.

Stetig gewachsenes Misstrauen

31.03.18 (Michael Ernst) -
Nach einer unsteten Vergangenheit beginnt an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden eine ungewisse Zukunft: Rektorin Judith Schinker ist Anfang März zurückgetreten. Eine Überraschung war das nicht: Anfang März, unmittelbar vor einer Sitzung des Erweiterten Senats an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, versandte deren Rektorin Judith Schinker eine E-Mail mit dem Inhalt, dass sie nicht länger Rektorin sein würde. Der Nachricht „Ich, Judith Schinker, habe heute meinen Rücktritt (…) erklärt und zugleich mit sofortiger Wirkung die Amtsgeschäfte niedergelegt.“ folgte als knappe Begründung, dass es ihr nicht gelungen sei, „eine Mehrheit des Kollegiums“ auf ihrem Wege „mitzunehmen“.

Keine Engelsburg an der Salzach – „Tosca“ wird ins Heute geholt

26.03.18 (Michael Ernst) -
Regisseur Michael Sturminger hat ein Problem: Indem er die Inszenierung von Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ für die diesjährigen Osterfestspiele Salzburg übernahm, musste er sich eingestehen, dieses Werk ist in Partitur und Libretto derart festgelegt, dass jede neue Sicht auf den veristischen Krimi extreme Herausforderungen mit sich bringt. Ursprünglich sollte Philipp Stölzl Regie führen, dem 2015 mit „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ ein großer Salzburger Erfolg gelang, diese Zusammenarbeit fand aber ein sehr rasches Ende.

Euro-„Tannhäuser“ nun auch in Leipzig oder: Der Venusberg steht Kopf

19.03.18 (Michael Ernst) -
Geplant war ein Original von Katharina Wagner, gekommen ist eine Kopie von Calixto Bieito. Das sorgte – trotz blassen Klangs – für Grabenkämpfe beim Publikum. So ratlos ging man selten in die Pausen. Mehr unentschieden denn zerrissen verließ man kaum je ein Haus. „Tannhäuser“ in Leipzig, eine Neuproduktion von Katharina Wagner war vorgesehen und wurde beizeiten „aus organisatorischen Gründen“ abgesagt. Was hätte die Urenkelin des Komponisten in dessen Geburtsstadt aus dem „Sängerkrieg auf Wartburg“ wohl gemacht? Wir wissen es nicht – und sahen statt dessen die Übernahme der 2015/16 in Gent/Antwerpen herausgekommenen Produktion des Katalanen Calixto Bieito, die nun – nach weiteren Stationen in Venedig und Bern – ihre Deutschland-Premiere beging

„Salome“ mit 24: An der Staatsoper Berlin rettet Thomas Guggeis Richard Strauss

06.03.18 (Michael Ernst) -
Jochanaan hat keine Chance. Als fanatischer Wanderprediger an einem verrückten Königshaus, das kann nicht gutgehen. Dirigent Christoph von Dohnányi hingegen hat seine Chance abgegeben und nach öffentlichkeitswirksamen Differenzen („unüberbrückbar“) mit Regisseur Hans Neuenfels die musikalische Leitung der Neuproduktion von „Salome“ an der Deutschen Staatsoper Berlin Thomas Guggeis überlassen. Der allerdings, ab kommender Saison als Kapellmeister ans Staatstheater Stuttgart verpflichtet, hat alle Chancen bestens genutzt.
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