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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Offenbarungen durchzogen sein Leben

06.12.08 (Michael Ernst) -
Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts leben weltenfern in Elfenbeintürmen und sind nur Eingeweihten ein Begriff? Was für ein Vorurteil! Der französische Komponist Olivier Messiaen (1908–1992) hat es zu breiterer Popularität geschafft.

Die Peruanische Wunderstimme – zum Tod von Yma Sumac

18.11.08 (Michael Ernst) -
Was für ein klingender Name: Zoila Augusta Emperatriz Chavarri del Cestillo! Wer hat ihn gekannt? Wer hat ihn getragen? Es ist der Geburtsname der Ausnahmekünstlerin Yma Sumac gewesen – und selbst diese so wundersam singende Grand Dame ist heute nur wenigen bekannt. Zuletzt am ehesten vielleicht noch als Musikantin im Film, wo mehrere ihrer einstigen Hits von den Coen-Brüdern eindrucksvoll Verwendung fanden.

Geweiht und erprobt – der neue Konzertsaal der Dresdner Musikhochschule

10.11.08 (Michael Ernst) -
Ein Neubau in Dresden und noch dazu ganz ohne Bürgerprotest, das ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt: Hier wurde Frank Stella mit einer grandiosen Museumsidee vergrault, ist ein Hundertwasser-Projekt in den Wind geschlagen worden, fügt Daniel Liebeskind selbst einem Militariabau nur unter heftigem Gegenwind einen aufwertenden Keil bei, wird ansonsten Legoland-Kosmetik betrieben, das Frauenkirch-Fake von Abziehbildern umstellt, schwelt ein Brückenstreit millionenteuer seit Jahrzehnten…

Sinnverbindende Reisen in die Welt von Musik und Film

01.11.08 (Michael Ernst) -
Die Zeichen stehen auf Abschied in Hellerau. Udo Zimmermann, der Dresdner Komponist und Gründer des Zentrums für zeitgenössische Musik, veranstaltete im Oktober letztmals als Intendant des nunmehr Europäischen Zentrums der Künste die 22. Tage der zeitgenössischen Musik. Sie trugen das Thema „Musik und Film“ und taugten zu einem kleinen Publikumsrekord.

Glaubwürdige Sachwalter – das Chung-Messiaen-Projekt in Dresden

20.10.08 (Michael Ernst) -
Anlässlich des 100. Geburtstags von Olivier Messiaen widmet die Sächsische Staatskapelle Dresden dem großen französischen Komponisten ein eigenes Projekt. Das Chung-Messiaen-Projekt verbindet undenkbare Geschichten.

Zimmermanns Zebra - die 22. Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik

17.10.08 (Michael Ernst) -
Seinen 65. Geburtstag hat Udo Zimmermann, Intendant des Europäischen Zentrums der Künste und Gründer des Dresdner Zentrums für zeitgenössische Musik, inmitten der 22. Tage der zeitgenössischen Musik verbracht:

Ofelia Sala und das Münchner Klaviertrio verfallen der Tangomanie

09.10.08 (Michael Ernst) -
Sie stammt aus dem spanischen Valencia, hat dort sowie in ihrer neuen Heimat München Gesang und Klavier studiert, wurde an der Oper Leipzig entdeckt: Ofelia Sala. Seitdem hat die Sopranistin eine Weltkarriere gestartet. Mit dem Leipziger CD-Label Genuin überzeugt die Sängerin nun einmal ganz anders.

»Musik und Film« - Klingende Bilder in Hellerau

18.09.08 (Michael Ernst) -
Europas Grenzen sind fließend. Also kann der Kontinent kein festes Zentrum haben? Selbstbewusst behauptet sich ein Vorörtchen des sächsischen Elbstädtchens Dresden als Europäisches Zentrum der Künste.

Oper als Korrektiv – Peter Konwitschny im Gespräch

18.08.08 (Michael Ernst) -
Regisseur Peter Konwitschny, 1945 geboren in Frankfurt/Main, wuchs ab 1949 als Sohn des Gewandhauskapellmeisters Franz Konwitschny in Leipzig auf. Nach Stationen unter anderem in Graz und Hamburg wurde er im vergangenen Frühjahr für sechs Jahre als Chefregisseur an die Oper Leipzig verpflichtet. Michael Ernst befragte ihn zu seiner Arbeit und den damit verbundenen Plänen.

Erosionen auf Dresdens Grünem Hügel der Moderne

01.04.08 (Michael Ernst) -

Die Sächsische Staatsoper Dresden, nach ihrem ursprünglichen Baumeister als Semperoper bezeichnet, und das Europäische Zentrum der Künste Hellerau, beheimatet in der denkwürdigen Architektur Heinrich Tessenows, sind nicht nur durch das Elbtal getrennt. Beide Stätten der Kunst sind exakt achteinhalb Kilometer voneinander entfernt. Zugleich liegen Generationen, Jahrhunderte gar, zwischen dem halbwegs solide finanzierten Staatstheater und dem lau budgetierten Wagnis vor den Toren der Stadt. Kaum ein Touristenbus verirrt sich ins Experimentierfeld. Sie alle verrußen nur zu gern den Theaterplatz.

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