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Alle Artikel kategorisiert unter »Ralf Dombrowski«

Vorsichtiger Optimismus ist erlaubt

01.03.02 (Ralf Dombrowski) -

Es ging ein Raunen durch die Halle. Rund 30 Prozent weniger Besucher sollen sich in diesem Jahr bei der Branchenmesse Midem und dem Ergänzungsprogramm Midemnet in Cannes eingefunden haben. Die Auguren des Business prophezeiten vorsorglich den Niedergang des Industriezweiges, aber im Kern ging es um andere Dinge als die Misserfolgsprognosen für das laufende Jahr. Zwar ist die größte Musikhandelsmesse der Welt, die traditionell seit 1967 zu Beginn der Frühjahrssaison einen Ausblick auf die kommenden Monate gibt, eine Art Stimmungsbarometer der Branche. Doch sind die Trends schon lange nicht mehr so einheitlich, als dass man an den Zahlen der Statistiken tatsächlich normative Entwicklungen ablesen könnte.

Das Geheimnis des Erfolges heißt Spaß

01.07.01 (Ralf Dombrowski) -

Es fing schon lange vor der Firma an. Matthias Winkelmann, ein Frankfurter Knabe an einem Internat im Odenwald, entdeckte seine Liebe zur Musik: „Das erste, worauf ich total abgefahren bin, war Louis Armstrongs ,West End Blues’. Dann hatte ich aber bald ein tief greifendes Musikerlebnis und das war meine erste Charlie-Parker-Platte. Für mich war es ein Moment der Wahrheit, denn ich wusste: Das ist es – obwohl es für mich als Vierzehnjährigen erst einmal weit über meinem Horizont lag“.

E-Commerce für Unabhängige

01.04.00 (Ralf Dombrowski) -

Aus diesem Grund kümmert sich der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverleger und Musikproduzenten e.V. (VUT) seit Beginn der neunziger Jahre darum, die Independents zu vernetzen, über ihre Rechte und Möglichkeiten zu informieren und darüber hinaus die Synergien für alle Beteiligten nutzbar zu machen, die aus den Erfahrungen der Einzelgänger resultieren.

Musikportale und Kommerzreservate

01.03.00 (Ralf Dombrowski) -

Dabei wären die Chancen und Möglichkeiten eines sinnvollen Einsatzes gar nicht schlecht: „Langfristig bietet das Internet vor allem für Kleinanbieter eine Plattform zur Präsentation, deren Produkte derart spezialisiert sind, dass es sich der Einzelhandel nicht mehr leisten kann, sie wegen weniger verkaufter Exemplare in die Regale zu stellen“, kommentiert Rainer Kahleyss von der Firma Disco-Center Classic und Vorsitzender der Class Association of Classical Independents e.V. die aktuelle Situation. Das Internet wäre somit zumindest potenziell in der Lage, einzelne kritische Bereiche des Nischenmarktes abzudecken. Was sich jedoch darüber hinaus an aktuellen Netz-Trends auf dem Marché International du Disque, de L’Édition Musicale et de la Vidéo Musique, kurz Midem 2000 vom 22. bis 27. Januar in den Messehallen der Palais Des Festivals in Cannes tummelte, blieb für den Klassik-Konsumenten marginal. Die Möglichkeit etwa, sich CDs nach Wahl zusammenzustellen und brennen zu lassen, die dann per Post zugeschickt werden, ist bestenfalls für die Gassenhauer von den Vier Jahreszeiten bis zu den Drei Tenören interessant. Und auch MP3, das Gruselwort der Popkollegen, das für die datenreduzierte und zumeist kostenlose Übertragung von Soundfiles (= Musikdateien) steht, ist für die offenbar Spitzweg’schen Enzyklopäden, aus denen sich der ideale Klassikkonsument im Käuferprofil zu rekrutieren scheint, schon allein wegen der verminderten Tonqualität indiskutabel. So eignet sich das Internet bislang im vergleichsweise kleinen Marktsegment von Bach bis Beethoven lediglich als modifiziertes Mail-Order-System, das etwas komfortabler als an Fax oder Telefon im virtuellen Kaufhaus shoppen lässt.

Maximale Musik

01.11.97 (Ralf Dombrowski) -

Flotte Rhythmen

01.10.97 (Ralf Dombrowski) -

Blue-Note-Frühling

01.07.97 (Ralf Dombrowski) -
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