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Alle Artikel kategorisiert unter »Ralf Dombrowski«

Führende Stimme an der Trompete

30.05.22 (Ralf Dombrowski) -
Zum Auftakt des Festivals jazzopen 2022 in Stuttgart und im Rahmen eines öffentlichen Konzertes wird am 9. Juli von der Stiftung Sparda-Bank Baden-Württemberg in Kooperation mit JazzZeitung.de und der nmz nachträglich die German Jazz Trophy 2020 verliehen. Wegen Corona gab es in den Jahren 2021 und 2022 keine Preisträger. Die Ehrung im SpardaWelt Eventcenter am Hauptbahnhof geht an den kubanischen Trompeter und Komponisten Arturo Sandoval.

Ashley Henry Quartet beim BWM Welt Jazz Award 2022

28.04.22 (Ralf Dombrowski) -
Das sechste Konzert des BMW Welt Jazz Award 2022 spielte vorgestern der Pianist Ashley Henry mit seinem Ensemble. Die letzte Soiree der Competition bestritt damit der jüngste Teilnehmer vor vollem Haus. Ralf Dombrowski berichtet.

Das Marco Mezquida Trio beim BMW Welt Jazz Award 2022

21.04.22 (Ralf Dombrowski) -
Das fünfte Konzert des BMW Welt Jazz Awards spielte das Marco Mezquida Trio. Was Mezquidas Vorstellung im Doppelkegel der BMW Welt ausmachte, schildert unser Münchner Kritiker, Ralf Dombrowski.

Das Giovanni Guidi Quintet beim BWM Welt Jazz Award

13.04.22 (Ralf Dombrowski) -
Vor zwei Tagen präsentierte das Giovanni Guidi Quintet sein musikalisches Statement zum aktuellen BMW Welt Jazz Award. Dieser steht 2022 unter dem Motto "Key Position" und hat zwei Pianistinnen und vier Pianisten eingeladen, sich im musikalischen Wettstreit zu messen. Der jüngste Abend war ein Fest des Micro-Posings, meint unser Kritiker, Ralf Dombrowski.

Das Anat Fort Trio beim BMW Welt Jazz Award 2022

07.04.22 (Ralf Dombrowski) -
Es ist noch immer die Zeit der beglückten Ensembles. Zwei Jahre, meint Anat Fort, habe man sich eigentlich kaum gesprochen, geschweige denn zusammen auf der Bühne gestanden. Und das nach mehr als zwei Jahrzehnten gemeinsamer musikalischer Entwicklung. Umso ausgelassener wirkten die israelisch-amerikanische Pianistin und ihre Triopartner, der Kontrabassist Gary Wang und der Schlagzeuger Roland Schneider, auf der Bühne im Doppelkegel der BMW Welt.

Zurück in die Präsenz

31.03.22 (Ralf Dombrowski) -
Man könnte es auch lassen. Zwei Jahre pandemische Beschränkungen haben schließlich gezeigt, wie dringend die Welt auf den Jazz gewartet hat. Sie haben aber auch klar gemacht, dass Kultur nach der Befriedigung existentieller Grundbedürfnisse die eigentliche Basis menschlichen Zusammenlebens darstellt.

Die Stream-Dreams der Kellerkinder

29.04.21 (Ralf Dombrowski) -
Es geht um Mehrwert. Und um die Reihenfolge. Ersteres ist eine Frage der Perspektive, Letzteres betrifft die Technik- und Konsumgeschichte. Und beides die Musik.

Jubiläum mit Neustart – Die jazzahead! 2021 im Zeichen der Pandemie

26.04.21 (Ralf Dombrowski) -
Ein Jahr der Wechselbäder ist vergangen. Die jazzahead! als eines der weltweit wichtigsten Branchenevents für Jazz und mehr musste 2020 im Angesicht der Pandemie ebenso ihre Pforten geschlossen halten, wie viele andere Großveranstaltungen. Der Frust über die Zwangsabwicklung eines vorangegangenen Arbeitsjahres wandelte sich erst in den Trotz des „Jetzt-erst-recht!“, dann aber bald in die Kreativität des „Geht-auch-noch-besser”, und das im 15.Jubiläumsjahr.

Mangel trifft Mehrwert

02.03.21 (Ralf Dombrowski) -
Die Musikbranche ist ein Geschäftsfeld im Gegenwind. Eben erst hatte der Formatwandel von analog zu digital den Verkauf von einzelnen Hörlizenzen in Form von Tonträgern in ein Leihgeschäft mit Pauschalzugängen zu Songdatenbanken verändert. In diesem Prozess verlor der identifizierbare Künstler zugunsten der Funktionalität des Konsums an Bedeutung. Vorläufige Rettung versprach das schwer digitalisierbare Live-Erlebnis als geschnürtes Gesamtpaket von künstlerischer Darbietung, Lifestyle, Konsum- und Sozialereignis. Der Kunde machte mit, auch wenn die Klagen über stellenweise astronomische Ticketpreise zunahmen. Aber die Lust am Erleben, an der Einmaligkeit im Flow der Gruppe dominierte die Skepsis gegenüber dem Preiswucher.

Universalist, Forscher, Musikant

27.02.21 (Ralf Dombrowski) -
Chick Corea war ein Meister des Verspielten. Natürlich ist das eine Vereinfachung. Denn hört man seine Improvisationen mit dem analytischen Ohr oder vertieft sich in Notenblätter und Partituren seiner zahlreichen Kompositionen, wird die Leichtigkeit der Oberfläche schnell zu profunder Komplexität der Gestaltung. Aber darum ging es ihm nicht. Musik sollte zugänglich wirken, greifbar sein, ihm selbst, seinen Mitmusikern und dem Publikum Freude machen. Ein Medium, das die eigene Inspiration beflügelt und die Neugier befeuert.
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