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Alle Artikel kategorisiert unter »Susanne Lehnfeld«

Nachhaltige musikalische Bildung

02.07.12 (Susanne Lehnfeld) -
Der Bildungs- und Kulturauftrag stehe jetzt im Vordergrund, erklärte der 1. Vorsitzende Gerhard Himml bei der Jahreshauptversammlung der Musikschule Dießen e. V. zur neu organisierten Musikschule im Landkreis Landsberg. Mit wesentlichen Änderungen in der Satzung und der Festanstellung staatlich anerkannter Musikschullehrkräfte wurden die Grundlagen dafür gelegt, dass die Dießener Musikschule gemäß der Sing- und Musikschulverordnung diesen Namen führen darf und entsprechend der staatlichen Richtlinien für die Gewährung von Zuwendungen einen Staatszuschuss zu den Lehrpersonalkosten erhält. Zudem kann der VBSM-Geschäftsführer Wolfgang Greth die Dießener Musikschule als neues Mitglied im Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen begrüßen. „Der Verband hat mit seiner Beratungsstelle für das Musikschulwesen in Bayern die Verantwortlichen entscheidend unterstützen können und stand dem Trägerverein bei der Aufstellung eines Finanzierungsmodells hilfreich zur Seite“, sagt Greth. Die Marktgemeinde Dießen habe mit ihrer Entscheidung für die Bildungseinrichtung Musikschule den wichtigsten Schritt getan, den jungen Bürgern nachhaltig musikalische Bildung zu ermöglichen.

Eine kaum zu bewältigende Flut an Interessenten

29.04.12 (Susanne Lehnfeld) -
„In allen Programmen der nationalen und internationalen Jazzfestivals liest man die Namen der aktiven und ehemaligen Mitglieder und Dozenten unseres Orchesters“, freut sich Willi Staud, organisatorischer Leiter des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern (LJJB). In diesem Jahr feiert das Orchester des Jazznachwuchses in der Trägerschaft des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen (VBSM) sein 25-jähriges Jubiläum.

Berufung Musiker

02.05.11 (Susanne Lehnfeld) -
Entspannt antwortet Raimund Gerbl, Schlagzeuger in der Musikschule Fürth, auf die Frage, ob er vor seinem Auftritt aufgeregt sei: „Nein, warum? Ich kann´s doch.“ Dass er und seine sieben Mitspieler der Band „Vollgas“ bei jedem Auftritt aufs Neue zeigen, dass sie mit Behinderung an Instrument und Stimme Herausragendes leisten, wurde beim Fürther Benefizkonzert Mitte April hochgradig erlebbar. Das Konzert gestalteten sie gemeinsam mit dem international bekannten Quartett „Quadro Nuevo“.

Orientierungsangebote – aber wie?

01.03.11 (Susanne Lehnfeld) -
Die kreative Suche der Menschen nach vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten hat einst zur Erfindung der Musikinstrumente geführt. Sie ist nach wie vor der Schlüssel, wenn es um die Fragen geht: „Möchte ich die Ausdruckskraft meiner eigenen Stimme weiter stärken“, oder „Welches andere Instrument passt eigentlich zu mir?“.

Zu einem Miteinander bewegen

01.06.10 (Susanne Lehnfeld) -
„Wir müssen für die Kinder sparen, nicht an ihnen“, verkündete Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Ansprache bei der ordentlichen Jahresversammlung des Bayerischen Landkreistages Mitte Mai in Essenbach. Dorthin eingeladen war auch der Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen gemeinsam mit dem Bayerischen Mu- sikrat, um für die nachhaltige musikalisch-kulturelle Bildung der Kinder und Jugendlichen zu werben.

Leidenschaft für guten Musikunterricht

05.05.10 (Susanne Lehnfeld) -
Der fortschrittlich denkende Kurfürst und Erzbischof Carl von Dalberg ist es gewesen, der im Jahre 1810 die Musikschule in Aschaffenburg gegründet hat und die Grundzüge der heutigen Musikschule definierte: Die Musikschule ist eine Einrichtung für die Bürger der Stadt, die Besoldung des Lehrpersonals ist festgelegt und Kinder dürfen nicht aus finanziellen Gründen vom Unterricht ausgeschlossen werden. Die-se 200 Jahre alten Wesensmerkmale sind längstens in die Tat umgesetzt. Die Städtische Musikschule hat heute ihren festen Platz im kommunalen Bildungsangebot. Sie ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt, die über beste fachliche und organisatorische Strukturen verfügt, festangestelltes Lehrpersonal hat und optimale räumliche Unterrichtsbedingungen in einem eigenen Musikschulgebäude bietet. Beim Bildungskongress des Verbandes deutscher Musikschulen im April bekräftigte Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, dass er die Musikschule als „freiwillige Pflichtaufgabe“ begreife, die auch in Zeiten von Einsparungen nicht angetastet werden dürfe und versprach, einen Teil der Straßen zugunsten des Musikschuletats erst später zu reparieren: „Wir werden nicht in Steine investieren, sondern in die Köpfe und Herzen unserer Mitbürger.“ Die Stadt unterhält die Musikschule mit einem Finanzaufwand von jährlich gut einer Million Euro und schafft damit ideale Bedingungen für die musikalische Kinder- und Jugendbildung. Im aktuellen Schuljahr werden mehr als 1.600 Schüler von 58 hauptamtlichen Lehrkräften vom spielerischen Einstieg im Kleinkindalter bis hin zur Vorbereitung auf ein Musikstudium in einem differenzierten und klar strukturierten Fächerkanon unterrichtet. Burkard Fleckenstein, Kulturamtsleiter und Leiter der Städtischen Musikschule Aschaffenburg, ist gemeinsam mit dem geschäftsführenden Musikschulleiter Stefan Claas verantwortlich für das umfangreiche Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr.

Staatliche Anerkennung als Leiter für Klassenmusizieren mit Blasorchesterinstrumenten

01.07.06 (Susanne Lehnfeld) -

„Im Musikunterricht müsste erst einmal ganz viel musiziert werden, dann könnten Freude und Interesse an der Musik wachsen.“ Solch einen Stoßseufzer dürfte man wohl schon öfter von einem Schulmusiklehrer gehört haben. Beim Musizieren aber ist es mit ein bisschen Praxis nicht getan. Tragfähige Freude entsteht meist erst, wenn ein bestimmtes Können erreicht ist und ausgebaut wird. Dies erklärt, weshalb sich seit einigen Jahren die Idee der Bläserklassen stark verbreitet hat.

Nürnbergs erste Streicherklasse

01.06.06 (Susanne Lehnfeld) -

Violine, Bratsche, Violoncello und Kontrabass – Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse an der Theodor-Billroth-Schule Nürnberg erhalten in diesem Schuljahr Unterricht auf Streichinstrumenten. Zurzeit besuchen 25 Kinder die Streicherklasse: Zwölf davon spielen Violine, vier Kinder spielen Bratsche, fünf Kinder spielen Violoncello und vier Kinder haben sich für den Kontrabass entschieden.

Kleine Wunder der Musik ganz groß!

01.07.05 (Susanne Lehnfeld) -

Womit anfangen – bei einer Konzertreihe von insgesamt 30 Stunden Dauer mit rund 700 Stücken und über 800 Mitwirkenden zwischen 6 und 26 Jahren? Mit einer allgemeinen Lobeshymne auf die Vielfalt und Bandbreite des Instrumental- und Vokalangebotes an bayerischen Musikschulen, in deren Refrain der Hinweis auf die hohe Qualität des Unterrichts nicht fehlen dürfte? Mit einigen Bonmots aus der Geschichte der Bundesgartenschau im Juni, in der die Wetterlage eine entscheidende Rolle spielte und so manchen Musiker um sein Instrument zittern ließ?

Der Hahn von nebenan

01.05.05 (Susanne Lehnfeld) -

Im Refrain vom Lied über den Hühnerstreit schallte lautstark intoniert von vielen grünen und blauen Hühnern und allerhand anderen Tieren ein kräftiges „Kiickeriikii!“ von der Bühne. In bunten Kostümen, vor liebevoll gestalteter Kulisse präsentierten Mitte April rund 30 Schüler der integrativen Musiktheatergruppe der Städtischen Sing- und Musikschule München und der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte im Münchner Gasteig das Musiktheaterstück „Der Hahn von nebenan“.

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