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Alle Artikel kategorisiert unter »Verena Großkreutz«

Uraufführung von Daniel Otts „Paulinenbrücke“ am Originalschauplatz in Stuttgart

26.05.09 (Verena Großkreutz) -
Zwei Frauen sind unter der Stuttgarter Paulinenbrücke gestrandet. Ihr Auto haben sie gegen einen Betonpfeiler gefahren. Ihre Wohnung in der Paulinenstraße können sie nicht beziehen. Der Vermieter ist verschwunden, kein Schlüssel da. Die Unbehausten irren mit Vogelkäfig und Gummibaum bepackt orientierungslos auf dem unwirtlichen Areal herum, treffen auf einen Märchen erzählenden Dönerverkäufer und eine Souvenirs verteilende Parkwächterin im Hirschkostüm.

Utopia lässt grüßen: Händels „Teseo“ an der Stuttgarter Staatsoper musikalisch geerdet

05.05.09 (Verena Großkreutz) -
Drei Männer, drei Frauen: Sechs hohe Stimmen. So schön und exotisch kann eine Opera seria sein, wenn man heute die im Barock von Kastraten gesungenen Partien allesamt mit Countertenören besetzt. In der Stuttgarter Staatsoper wurde die bejubelte Premiere von Georg Friedrich Händels selten gespielter Oper "Teseo" zum echten musikalischen Highlight, das niemand verpassen sollte, der nach außergewöhnlichen Klangerlebnissen hungert.

Leoncavallo als besserer Puccini? Die „andere“ Bohème in Luzern

28.04.09 (Verena Großkreutz) -
Das kompositorische Wettrennen gegen Giacomo Puccini verlor Ruggero Leoncavallo mit Pauken und Trompeten: Puccinis „La Bohème“ erblickte 1896 das Bühnenlicht dieser Welt, Leoncavallos gleichnamiges Werk erst über ein Jahr später. Puccinis „Bohème“ eroberte bald die Opernhäuser dieser Welt. Leoncavallos Werk hatte gegen diese Erfolgsoper nie eine wirkliche Chance.

Nach dem Regie-Eklat: Augen zu und durch – Lohengrin-Premiere in Stuttgart

31.03.09 (Verena Großkreutz) -
Vielleicht hatte sich Stanislas Nordey bei seinen Regievorarbeiten ja einfach nur zu sehr auf die Tatsache verlassen, dass Wagner in seinen Musikdramen das Orchester zum Träger des Dramas aufwertet. Ansonsten hätte er in seiner Inszenierung des Lohengrin, die am Sonntag an der Stuttgarter Staatsoper ihre skandalumflorte Premiere feierte, vielleicht nicht jegliche Bewegung und Aktion der Musik überlassen. Warum Doppeltmoppeln, hatte sich der Franzose vielleicht gedacht?

Klingeling und Ritscheratsch – zur Uraufführung von Moritz Eggerts „Industrial“ in Stuttgart

13.02.09 (Verena Großkreutz) -
Ohne Rhythmus ist alles nichts, aber Rhythmus ist auch nicht alles. Insofern ist Moritz Eggerts neues Werk „Industrial“ für Solo-Schlagzeug und Orchester, das jetzt als Kompositionsauftrag des SWR-Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart (RSO) in der Stuttgarter Liederhalle unter der Leitung von Kristjan Järvi zur Uraufführung kam, strukturell äußerst dürftig, denn viel mehr als Rhythmus hat es nicht zu bieten.
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