Ausstellungseröffnung: In memoriam Uwe Scholz


15.12.08 -
Am 31. Dezember 2008 wäre der große Choreograph Uwe Scholz 50 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmen die Oper Leipzig und das Leipziger Ballett, dessen Ballettdirektor und Chefchoreograph Uwe Scholz von 1991 bis 2004 war und das er in diesen Jahren außerordentlich geprägt hat, eine Ausstellung mit dem Titel „In memoriam“ Uwe Scholz.
15.12.2008 - Von PM - kiz-lieberwirth, KIZ

In der Ausstellung wird anhand seiner Biographie, seines Werverzeichnisses und vieler Porträts aus seinem Leben noch einmal das Schaffen von Uwe Scholz nachvollziehbar werden. Mit zahlreichen Fotos zu seinen Choreographien, die in dieser Spielzeit auf dem Spielplan stehen, möchte die Oper Leipzig zudem Lust machen, diese Ballette wieder oder neu zu entdecken.

Zum ersten Mal sind auch viele Plakate von Tourneen und Gastspielen zu sehen, die die internationale Bedeutung des großen Künstlers deutlich machen.

Die Ausstellung ist vom 16. Dezember bis 31. Januar 2009 jeweils zu den Vorstellungen im Parkettfoyer zu sehen.

Das Leipziger Ballett gedenkt darüber hinaus dem großen Choreographen mit einer seiner schönsten Choreographien: „Die Schöpfung“ zur Musik von Joseph Haydns gleichnamigem Oratorium. Die Wiederaufnahme dieses Balletts ist am 30. Januar 2009 im Opernhaus zu erleben. Der Chor der Oper Leipzig und das Gewandhausorchester werden dirigiert von Sören Eckhoff, der als Chordirektor der Oper Leipzig ein besonders profunder Kenner des Oratoriums von Joseph Haydn ist.
Das Leipziger Ballett tanzt darüber hinaus bei der großen Silvester-Gala in Stuttgart, die ebenfalls Uwe Scholz’ 50. Geburtstag gewidmet ist. Neben dem Leipziger Ballett, das die Choreographie „Zweite Symphonie“ zur Musik von Robert Schumann präsentieren wird, tanzen das Zürcher Ballett und das Stuttgarter Ballett.

Giovanni Di Palma und Maiko Oishi waren zudem als Solisten bei der international besetzten Gala „Les Étoiles de Ballet 2000“ am 29. November dieses Jahres in annes zu Gast und tanzten dort den pas de deux „Sonate“ nach Musik von Rachmaninow von Uwe Scholz.

 

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