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Von West nach Ost: Deborah Borda übernimmt New York Philharmonic. Foto: Lieberwirth
Corona-Krise: New Yorker Metropolitan Oper macht erst im Dezember auf. Foto: Lieberwirth
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Corona-Krise: New Yorker Metropolitan Oper macht erst im Dezember auf

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New York - Die renommierte New Yorker Metropolitan Oper will aufgrund der Coronavirus-Pandemie erst Ende Dezember wieder aufmachen. Mit einer Gala am 31. Dezember wolle das Opernhaus in Manhattan wiedereröffnen, hieß es am Montag (Ortszeit) in einer Mitteilung beim Kurznachrichtendienst Twitter.

«Es ist transparenterweise klar, dass Abstand halten und große Oper nicht zusammenpassen», sagte Met-Chef Peter Gelb der «New York Times». «Es sind nicht nur die Zuschauer, es ist auch die Gesundheit der Mitarbeiter. Man kann kein Symphonieorchester in einen Graben setzen und Sänger und einen Chor auf der Bühne nah beieinander.»

Die Oper in der von der Corona-Pandemie besonders stark getroffenen Metropole ist seit Mitte März geschlossen. Kommende Woche sollen die Beschränkungen in New York erstmals gelockert werden. Einige Wochen später könnten laut Plan dann auch Kultureinrichtungen - unter Einhaltung von Hygienevorschriften, mit Abstand und Masken - wieder aufmachen. Bei einer Entscheidung dagegen würden dem Opernhaus wohl rund 100 Millionen Dollar an Einnahmen verloren gehen, schrieb die «New York Times».

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