«Letzte Chance» für Bewerber zum Vorentscheid des Grand Prix


23.11.09 -
Hamburg - Für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2010 haben sich bisher 4500 Musiker beworben. Sie hatten sich nach Angaben des NDR bei Castings in Köln präsentiert. Bisher gab es 22 Castings. Nun gebe es eine «letzte Chance» sich zu bewerben, teilte der NDR am Montag in Hamburg. Mehrere ARD-Radiosender rufen Kandidaten zu Bewerbungen auf.
23.11.2009 - Von Agentur ddp, KIZ

Beim Sender Fritz vom RBB können Hörer ab sofort eigene Beiträge auf fritz.de hochladen. Einsendeschluss ist der 2. Dezember, 18.00 Uhr. Eine Jury wählt dann zehn Kandidaten aus, mit denen in Berlin ein professionelles Castingband erstellt wird. Die Bänder gehen dann an Mitorganisator Stefan Raab und die Jury für den Vorentscheid.

Die Sender SWR3, HR3 und die SR1 Europawelle veranstalten am 28. November gemeinsam in Mannheim ein Casting. NDR 2 und Bremen Vier laden am 5. Dezember zu einem Casting in Hamburg. Eine vorherige Anmeldung ist nötig.

ProSieben-Moderator Raab arbeitet gemeinsam mit dem Ersten, ProSieben sowie den Pop- und jungen Wellen des ARD-Hörfunks an der Suche nach dem deutschen Beitrag für das Finale des Song Contests 2010 in Oslo. Die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlich-rechtlichen und dem Privatsender ist eine Premiere. Mit Hilfe des kreativen Aushängeschilds von ProSieben, der selbst drei Mal erfolgreich beim Grand Prix mitgemischt hatte, soll Deutschland beim Song Contest nach den schlechten Ergebnissen der vergangenen Jahre wieder punkten.

Aus allen Bewerbern wählen Raab und eine Jury die 20 talentiertesten aus. Der deutsche Vorentscheid zum Grand Prix wird im Februar und März 2010 unter dem Motto «Unser Star für Oslo» bei ARD und ProSieben über die Bühne gehen. Die ersten fünf Vorentscheidungsshows und das Halbfinale laufen auf ProSieben, das Erste strahlt das Viertelfinale und Finale aus. Das internationale Finale des Eurovision Song Contests findet am 29. Mai in der norwegischen Hauptstadt statt. Wer für Deutschland fährt, entscheiden die TV-Zuschauer.

 

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