„Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen ist ein offenes Haus für alle, die sich musikpädagogisch erfrischen und ihre Fähigkeiten professionalisieren wollen.“
Prof. Hans-Peter Stenzl, 1. Vizepräsident des DTKV. Foto: Privat
Aufbruchstimmung in Trossingen
So sachlich und lapidar - und immerhin mit ein paar einladenden Fotos eines architektonisch interessanten Ensembles umgeben von grüner Natur - kann sich nur jemand präsentieren, der sich seines besonderen Wertes bewusst und sicher ist.
Da ist von außerschulischer Bildung die Rede, von der emotionalen Kraft der Musik, die Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten helfen soll. Alles im Einklang mit dem Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Der KJP ist das Rückgrat der Kinder-und Jugendhilfe in Deutschland. Mit seinem breiten Engagement in vielen Bereichen der Kinder-, Jugend und Familienhilfe stärkt er, was die Zukunft trägt.
Ja, so bedeutend ist die Bundesakademie Trossingen, und so schön: eine Oase der Musikpädagogik, fernab vom Alltag und seinen Sorgen. Bei reiner Luft und hervorragender Verpflegung und Unterkunft. Ein Ort der Ruhe und der Kraft.
Und es herrscht Aufbruchstimmung: Voraussichtlich im Sommer dieses Jahres wird Heiko von Roth als Direktor antreten, bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins am 6. und 7. Februar 2026 wurde ein neuer Vorstand gewählt mit Angela Bauer als Vorsitzender. Darüber hinaus werden in diesen Wochen zwei Referentenstellen neu besetzt.
Gerne bringt sich auch der DTKV an vorderer Front mit ein: Unser Präsident Prof. Christian Höppner wurde erneut als Vorsitzender des Kuratoriums berufen, ich wurde in der erwähnten Mitgliederversammlung in den Vorstand des Trägervereines gewählt.
„Die Bundesakademie wird als Impulsgeber und Seismograph gesellschaftlicher und damit auch musikpädagogischer Entwicklungen dringender denn je gebraucht.“
Ich stimme diesen Worten von Christian Höppner uneingeschränkt zu und freue mich darauf, meine künstlerisch-pädagogische Expertise bei der Weiterentwicklung dieses bildungs- und gesellschaftspolitischen Juwels in einen größeren Zusammenhang stellen zu dürfen. Und sei es nur nach getaner Arbeit am heimlichen Herzstück der Akademie, der legendären Bar an der Baar.
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