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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikpädagogik«

Der Online-Unterricht bleibt auch nach der Pandemie

22.04.22 (Valerie Probst) -
Den Laptop aufmachen, statt die Tür zum Unterrichtsraum – heute ist das auch an vielen Musik- und Musikhochschulen eine Selbstverständlichkeit. Einer der wenigen positiven Aspekte der pandemiegeprägten Jahre ist die digitale Transformation der Musiklandschaft. Im Vergleich zu anderen lag die Musikbranche bisher um 10 bis 15 Jahre zurück, Anfang März 2020 erlebte auch der Musikunterricht einen unerwarteten Quantensprung. Für den in der Instrumental- und Vokalpädagogik notwendigen Fernunterricht kommen vermehrt Videokonferenzsysteme wie Skype, Zoom und Jitsi zum Einsatz. Etliche Herausforderungen beim Online-Musikunterricht erschweren dabei die Situation. Wenn eine instabile Internetverbindung bewirkt, dass ein durchgängiger Viertelpuls zur Halben mit anschließender Achteltriole wird oder wenn das Programm die Flötentöne in der dreigestrichenen Oktave als Störgeräusche klassifiziert, dann leidet die Qualität des Unterrichts.

Ein Fach in seiner Vielgestaltigkeit

11.04.22 (Wolfgang Lessing) -
Mit dem zweibändigen Kompendium „EMP kompakt“ unternehmen Michael Dartsch, Claudia Meyer und Barbara Stiller erstmals den Versuch, die vielen Strömungen, Ansätze und Positionen des vergleichsweise jungen Fachs „Elementare Musikpädagogik“ in ihrer Vielgestaltigkeit nachzuzeichnen und begrifflich zu bündeln.

Interaktion

09.04.22 (Andrea Welte) -
Der Band umfasst Beiträge zum Thema Interaktion, die auf der Online-Jahrestagung der Gesellschaft für Musikpädagogik vom 18. bis 20.9.2020 und einer vorbereitenden Tagung am 26.10.2019 in Leipzig präsentiert wurden.

Rückblende – Vor 50 Jahren: Mauricio Kagel und die akustischen Unteroffiziere

05.03.22 (Hans G. Schürmann) -
Als Komponist dieser Gegenwart fühlt sich Mauricio Kagel mitverantwortlich für die prekäre Lage auf dem Gebiet der Musikpädagogik im allgemeinen und der musikalischen Vorschulerziehung im besonderen. Vor allem im letzteren Bereich sieht er in der Betätigung von Kindern am Orff-Instrumentarium und im stereotypen Einpauken vorfabrizierter Klang- und Formmodelle durch „akustische Unteroffiziere“ eine Gefahr, der er entgegenwirken möchte.

Anspruch und Wahrhaftigkeit

21.12.21 (Jürgen Oberschmidt) -
Es war einmal im Jahre 1897, als der Komponist und Volksliedforscher Franz Magnus Böhme in seiner zweibändigen Sammlung „Deutsches Kinderlied und Kinderspiel“ das Ergebnis seiner Sammelleidenschaft nüchtern zusammenzufassen wusste: „Von der Musik der Volks-Kinderlieder darf man sich freilich keine hohe Vorstellung machen. Der wahre Kindergesang ist im Ton und Takt höchst einfach. Alle Kindermelodien haben in allen Gegenden Deutschlands und so in anderen Ländern eine stereotype Form. Der Kindergesang […] kennt eigentlich nur eine einzige Melodie. Diese geht aus Dur, hat zwei Zweivierteltakte und ist die beständige Wiederholung von zwei Takten.“ Wie weit entfernt ist diese Situationsbeschreibung vom Kinderlieder-Maxi-Mix unserer Tage, der uns täglich davon erzählt, welche erstaunlichen Klangfarben das Singen annehmen kann und uns immer wieder dazu ermuntert, den einfachen und wesentlichen Lebensäußerungen den nötigen Raum zu schenken. Seit dem Orpheus-Mythos hat das Singen die Philosophie und Literatur geprägt, warum sollte es sich nicht auch mit entsprechenden Mitteln am Niedergang des Abendlandes beteiligen wollen?

Buch-Tipps 2021/12

21.12.21 (Michael Wackerbauer) -
Handbuch Konservatorien. Institutionelle Musikausbildung im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts +++ Anna-Christine Rhode-Jüchtern: Maria Leo (1873–1942). Pionierin einer neuen Musikpädagogik +++ Christoph Schäfer: Dirigieren Plus. Dirigiertechnik. Persönlichkeitsentwicklung. (Selbst-)Organisation

Musikalisches Bilderbuchkino

01.12.21 (Beate Robie) -
In eine Sofaecke eingekuschelt, bei schönem Licht und in ruhiger Atmosphäre – so lassen sich Bilderbücher am allerbesten gemeinsam genießen. Doch das ist mit einer Kitagruppe nicht allzu oft zu verwirklichen, denn da möchte gleich ein Dutzend Kinder auf einmal in das Buch fast hineinkriechen, um alles genauestens sehen zu können. Genau aus diesem Grund ist sowohl das aus Japan stammende Kamishibai als auch das digital geprägte Bilderbuchkino in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Musikpädagogische Positionen und ihre Berührungspunkte

01.12.21 (Tatjana Dravenau) -
Die Mitglieder des im Jahr 1971 gegründeten Arbeitskreises musikpädagogische Forschung (AMPF) nahmen die Jahrestagung 2021, die wie im Vorjahr von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im digitalen Format ausgerichtet wurde, zum Anlass, das Jubiläum mit einem Rückblick auf fünfzig Jahre musikpädagogische Forschung und deren Diskussion zu verbinden.

nmz-Podcast: Musik in der Schule mit Jürgen Oberschmidt

Um ganz verschiedene Aspekte des Musikunterrichts in der Schule geht es in diesem Podcast – auch um solche, die beim ersten Hinsehen vielleicht gar nicht so viel damit zu tun haben! Unser nmz-Autor Jürgen Oberschmidt spricht dafür in jeder Episode mit unterschiedlichen Gästen aus Forschung und Praxis: mit Lehrenden an Schulen und Hochschulen, aber auch mit spannenden Leuten aus ganz anderen Bereichen der Musikwelt wie zum Beispiel dem Musikmanagement.

Utopien denken in der Musikpädagogik

27.10.21 (Adrian Niegot) -
Das Verlassen bewährter Ordnungen, Verfahren und Wertkategorien ist riskant, weil es dabei, wie die Erfahrung lehrt, nie nur etwas zu gewinnen, sondern immer auch etwas zu verlieren gibt. Vielleicht ist auch aus diesem Grund das Adjektiv „utopisch“ im alltäglichen Sprachgebrauch eher negativ besetzt: Mit ihm wird Skepsis dort angemeldet, wo weitreichende, umstürzende Änderungsideen geäußert werden.
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