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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikpädagogik«

Fatale Wege in eine Öde ohne Musik

30.06.20 (Carl Parma) -
Wie wären die letzten Monate der Pandemie ohne sie verlaufen: die unzähligen Balkon-, Socken- und Streamingkonzerte. Selten wurde die gesellschaftliche, ja die System-Relevanz der Musik für alle sicht- und hörbarer als in den Wochen der erzwungenen Isolation, selten war ihre emotionale Leuchtkraft heller als in diesen sonst so dunklen Tagen.

Neue Impulse, gelungene Projekte

28.05.20 (Heinz Geuen) -
Am 3. Mai 2020 hätte in Essen die Finalrunde des Wettbewerbs Musikpädagogik der deutschen Musikhochschulen stattfinden sollen. Die Abschlussrunden dieses vom Bundesverband Musikunterricht (BMU) und vom Verband deutscher Musikschulen (VdM) mit Preisgeldern von insgesamt 7.000 Euro ausgestatteten Wettbewerbs finden traditionell am Sonntag vor der Eröffnung der Sommerkonferenz der Musikhochschulen statt. Virusbedingt musste die Folkwang Universität der Künste Essen als diesjähriger Gastgeber die Präsenzveranstaltung absagen. In Rücksprache mit der Jury und dem RKM-Vorstand entschied die an der HfMT Köln ansässige Geschäftsstelle des Wettbewerbs daraufhin, den Wettbewerbw nicht zu verschieben, sondern die vier Finalis­tinnen und Finalisten zu einer Online-Runde einzuladen. Prof. Dr. Wolfgang Lessing (Musikhochschule Freiburg) kam als Juryvorsitzender die Aufgabe zu, die verschiedenen Fragen der insgesamt zehnköpfigen Jury zu bündeln und unter den wachsamen Augen der Online-Öffentlichkeit die Gespräche zu führen.

Herausforderungen, Unsicherheiten, Konflikte

28.05.20 (Gabriele Puffer) -
In den vergangenen Wochen erreichten uns Erfahrungsberichte, Fragen und Anregungen von Musiklehrkräften aus ganz Bayern. Dabei wurde rasch deutlich: Organisatorische und technische Rahmenbedingungen für den Musikunterricht unterscheiden sich auch fast zwei Monate nach Einführung von Online-Unterricht erheblich, ebenso die Probleme, die es zu lösen gilt. Die folgenden Beiträge dokumentieren ausschnittweise die Vielfalt der Herausforderungen. Herzlichen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die uns Einblicke in ihre Arbeitssituation der letzten Wochen gewährt haben!

Qualitäten musikalischer Teilhabe (I)

28.05.20 (Constanze Rora) -
Teilhabe ist ein schillernder Begriff, auf den sich (musik-)kulturelle Vermittlungsprojekte in unterschiedlicher Weise berufen. Es geht darum, Zugang zu Ressourcen zu ermöglichen und damit soziale Benachteiligungen auszugleichen, zum Beispiel indem Kinder kostenlosen Zugang zu Instrumentalunterricht erhalten.

Vermittlung als Motor für Veränderung ?

15.04.20 (Constanze Wimmer) -
Am letzten Tag des Symposiums „The Art of Music Education“ Ende Februar im Hamburger KörberForum kam das Coronavirus schon kurz auf die Tagesordnung. Doch das Ausmaß der Krise, die auf das Musikleben zurollen würde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar und so konnten sich Verantwortliche aus ganz Europa einmal mehr in diesem Format zu Perspektiven der Musikvermittlung austauschen.

Gelingendes Leben und Musik

30.03.20 (Adrian Niegot) -
Der Band umfasst Beiträge, die auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikpädagogik (GMP), die vom 9. bis 11. März 2018 zu dem genannten Thema an der Folkwang Universität der Künste Essen stattfand, präsentiert wurden. Er gliedert sich in die drei Bereiche Diversität/Identität, Teilhabe und Beziehung/Resonanz. Diese Dreigliederung ergab sich aus der vorbereitenden Tagung, auf der die Referentinnen und Referenten ihre Ausgangsideen vorstellten und diskutierten. Es handelt sich daher um eine lose, an Beziehungen zwischen den Beiträgen angelehnte Strukturierung, die nicht impliziert, dass sich die subsumierten Beiträge mit den zugeordneten Begriffen expressis verbis auseinandersetzen oder diese gar systematisch untersuchen. Eher können die zugeordneten Stichworte als Gravitationszentren aufgefasst werden, zu denen sich die Texte in jeweils eigener Weise in Beziehung setzen lassen.

Kein Musikunterricht im Land der Musik?

29.03.20 (Carl Parma) -
„Man sang nur, nach dem Gehör, das theoretische Verständnis war von magerster Sorte, und die Art des Unterrichts so unpädagogisch wie möglich.“ Mit diesen Worten fasste der englische Musikpädagoge John Hullah die Eindrücke seiner Inspektion deutscher Elementarschulen im Jahre 1879 zusammen.

Unterricht in Off- und Onlinewelten

19.03.20 (Jasmin Wallner) -
Digitale Medien in Form von Apps und Clouds aber auch in Form von audiovisuellen Tutorials auf Online Plattformen wie YouTube, Vimeo und Co. scheinen immer häufiger Bestandteil des Unterrichts an und außerhalb von Ausbildungsstätten zu werden. Die Musik- und Instrumentalpädagogik bewegt sich nicht mehr nur in der Offlinewelt, sondern ist längst auch in der Onlinewelt präsent. Dadurch verändert sich auch das Lehren und Lernen in diesen Bereichen. Neben den traditionellen Unterrichtsformen stehen Möglichkeiten des Fernunterrichts offen, neue Gemeinschaften bilden sich, Tutorials werden zum alltäglichen Begleiter und digitale Innovationen entstehen.

Improvisation und Jazz für Kinder

29.02.20 (Andreas Kolb) -
Die Fachtagung „Improvisation und Jazz für Kinder“ findet zum vierten Mal statt. Die Jazzahead richtet sie gemeinsam mit der Deutschen Jazzunion, dem Musikland Niedersachsen, der Hochschule für Künste Bremen, dem Landesinstitut für Schule Bremen sowie „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ aus. Die neue musikzeitung sprach mit Professorin Barbara Stiller von der Hochschule für Künste Bremen über die Vermittlungsaktivitäten der Messe.

Verborgene Talente entdecken und fördern

29.02.20 (Annette Ziegenmeyer) -
Die Gestaltung eines musikpädagogischen Angebots im Freizeitbereich des Jugendstrafvollzugs kann vielfältige Perspektiven aufzeigen, die eigene Haltung in Bezug auf straffällig gewordene und gefährdete Jugendliche zu reflektieren. Letztere haben oft ein problematisch geprägtes Verhältnis zum System Schule und den hier wirkenden Autoritätspersonen. Im Sinne eines fördernden und auf die individuellen Ressourcen ausgerichteten Ansatzes bietet die JVA einen Raum, die Jugendlichen fernab von ihren Straftaten primär als künstlerische Akteure wahrzunehmen.
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