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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikpädagogik«

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Digitalisierung als kultureller Prozess

11.02.21 (Tatjana Dravenau) -
Bereits 2019 war Benjamin Jörissen eingeladen worden, die für 2020 geplante Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) mit einem Vortrag zum kulturellen Prozess der Digitalisierung zu eröffnen. Damals war noch nicht absehbar, dass die Tagung online durchgeführt werden würde, wodurch sich, wie AMPF-Vorstandsmitglied Anne Niessen in ihrer Begrüßung feststellte, eine im Vorfeld ungeahnte Deckung von Form und Inhalt ergab. Dass mit 238 Teilnehmer*innen ein Rekord an Anmeldungen zu verzeichnen war, zeigt, dass Digitalisierung die Erweiterung von Teilhabemöglichkeiten mit sich bringt: Eine Auswirkung, die in den Vorträgen der Tagung wiederholt thematisiert wurde.

Wie kann Musikpädagogik gestärkt werden?

04.02.21 (Cornelia Sokoll) -
Dem LV Hessen war es zum Thementag des DTKV am 8. November 2019 gelungen, die Bundesvorstände der großen Verbände DTKV, bdfm, VdM und ver.di zur Podiumsdiskussion unter der Leitung von Andreas Kolb, Chefredakteur der nmz, einzuladen. Es diskutierten: Edmund Wächter (DTKV Bundespräsidium), Volker Gerland (Bundesvorstand des VdM und Leiter der Musikschule Dortmund), Mario Müller (Bundesvorsitzender des bdfm) und Gabor Scheinpflug (Vorstandsvorsitzender der Bundesfachgruppe ver.di).

Wie ist die Situation der Musikpädagogik?

04.02.21 (Britta Wetzler) -
Am Vortag der DTKV Länderkonferenz (Bericht nmz 12/2019) fand am 8. November 2019 der Thementag des DTKV unter dem Thema „Möglichkeiten der Stärkung der außerschulischen Musikpädagogik“ statt. Gastgeber war der hessische DTKV-Landesverband unter dessen Vorsitzender Heike Michaelis, die die Veranstaltung in Frankfurt eröffnete.

Mehr Musik in der Schule, aber wie?

27.11.20 (Jürgen Oberschmidt) -
Es ist in der nmz zur Tradition geworden, auf Artikel „vor 50 Jahren“, „vor 100 Jahren“ zu verweisen, um dabei – oft mit einem gewissen Augenzwinkern – auf Kuriositäten unseres Musiklebens hinzuweisen.

Wieviel Kampagne und wieviel Konzept?

08.11.20 (Barbara Stiller) -
Hat Musikunterricht an Grundschulen ein Imageproblem? Wohl kaum. Wie es jedoch gelingen kann, Musikunterricht so kontinuierlich und qualitätvoll wie möglich anzubieten, kann empirisch durch spezifische Methoden festgestellt werden. Einer entsprechenden Datenerhebung, welche im März dieses Jahres veröffentlicht wurde, nahmen sich der Deutsche Musikrat, die Landesmusikräte und die Bertelsmann-Stiftung an. Ergebnis: In Deutschlands Grundschulen fehlen derzeit 23.000 ausgebildete Musiklehrerinnen und Musiklehrer.

Musik im Zeitalter digitaler Dinge

01.11.20 (Kai Marius Schabram) -
In der aktuellen musikpädagogischen Debatte und Praxis rückt das Thema Digitalisierung immer stärker in den Fokus. Damit reagiert die Disziplin auf die radikalen Wandlungsprozesse, die sich aufgrund der Schnelllebigkeit digitaler Medien auf dem Feld der musikalischen Vermittlung ereignen. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wird offensichtlich, wie Online-Angebote im Bereich der Lehre zu notwendigen Ergänzungen im alltäglichen Austausch mit Menschen avancieren, die trotz aller gebotenen Einschränkungen weiter musizieren möchten.

Unterricht als ergebnisoffene Zusammenarbeit

29.10.20 (Jan Jachmann) -
Thematische Schwerpunktsetzungen von Fachtagungen sind ein guter Indikator dafür, welche Begriffe und theo­retischen Strömungen innerhalb einer Disziplin aktuell als wichtig gelten oder in nächster Zeit wichtig werden könnten. Dies gilt auch für die diesjährige Tagung der Gesellschaft für Musikpädagogik, die vom 18. bis zum 20. September zum Thema „Interaktion“ stattfand. Auf den ersten Blick könnte die Themensetzung wenig innovativ wirken. Schließlich ist es keine große Neuigkeit, dass musikpädagogische Unterrichtssituationen in der Schule oder im Instrumental- und Gesangsunterricht Formen sozialer Interaktion darstellen. Auf den zweiten Blick zeigt sich hinter der Begriffswahl allerdings eine spannende Verschiebung im theoretischen Verständnis davon, wie sich musikpädagogische Prozesse grundlegend denken lassen: Weg von Perspektiven, die entweder die didaktischen Maßnahmen der Lehrpersonen oder die individuellen Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler fokussieren, und hin zu einer Sichtweise, die das Zusammenwirken aller Beteiligten in den Blick nimmt.

Miserable Bedingungen: Das Maß ist voll

29.09.20 (ver.di) -
Das Maß ist voll. Wer die qualitativ hochwertige Arbeitsleistung von Musikpädagog*innen abrufen will, muss diese auch auskömmlich vergüten. Hier stehen Arbeitgeber, Politik und Trägerverbände in der Pflicht.

Musikunterricht in 16 Improvisationen

01.09.20 (Andreas Kolb) -
Minister appellieren, Hygienebeiräte werden gegründet, Lehrer fürchten um ihre Gesundheit, Eltern pochen auf sicheren Unterricht für ihre Kinder und Schüler versuchen Abstand zu halten. Und immer wieder werden Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrpersonen in Quarantäne geschickt. Der Schuljahresbeginn 2020 in Deutschland ist ein Experiment. Wie sich der Schulbeginn in 16 Bundesländern gestaltet, wollte die neue musikzeitung von Dr. Jürgen Oberschmidt, Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Präsident des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU), wissen. Lesen Sie das Gespräch, das Chefredakteur Andreas Kolb Ende August mit ihm führte.
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