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Alle Artikel kategorisiert unter »Rom«

Abschied von Claudio Abbado – Mitteilung von Michael Haefliger (Lucerne Festival Orchestra)

20.01.14 (Michael Haefliger) -
Claudio Abbado, geboren in Mailand am 26. Juni 1933, hat uns zu unserer grossen Bestürzung heute Morgen für immer verlassen. Für LUCERNE FESTIVAL bedeutet dies das traurige Ende einer langjährigen, unglaublich inspirierten und von grössten künstlerischen Erfolgen gekrönten Zusammenarbeit, die im Sommer 1966 mit dem Debut Claudio Abbados mit dem Schwei­zerischen Festspielorchester ihren Anfang nahm und im Sommer 2003 mit der Neugründung des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA ihren Höhepunkt fand. Einen Höhepunkt, der LUCERNE FESTIVAL zu einem künstlerischen Höhenflug verhalf, wie ihn wohl nur ganz wenige Festivals erleben dürfen. Sein «Orchester der Freunde», wie er es selbst nannte, wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem der grossen Hoffnungsträger in der vielseitigen Landschaft der Sinfonieorchester und verkörperte Claudio Abbados künstlerischen Gestus und seine einzigartige interpretatorische Ästhetik in Reinkultur. Fern jeglicher Orchesterbürokratie fand das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA von Beginn an zu einer idealen Symbiose zwischen künstlerischer Hingabe und interpretatorischer Exzellenz, die jede Aufführung zu einem einzigartigen, ja fast schon existentiellen Erlebnis werden liess, das sich an keine zeitlichen Normen hielt. Der musikalische Moment wurde scheinbar zur unbegrenzten Ewigkeit. Dies im Kontext einer tiefen und natürlichen Freundschaft zwischen Dirigent und Orchester.

Bilanz von Georg Ratzinger: «Dankbar, dass es so sein hat dürfen»

09.01.14 (dpa) -
«Der liebe Gott hätte mir keine schönere Aufgabe geben können.» Das sagte Papst-Bruder Georg Ratzinger einmal über seine Doppelberufung als Priester und Musiker. Jetzt wird der langjähriger Leiter der Regensburger Domspatzen 90. Gefeiert wird beim emeritierten Papst.

Mit Johann Lütter in die Ewige Stadt

08.01.14 (Joachim Peters) -
Es ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte, wenn auch der Betroffene zu Lebzeiten wohl kaum diese posthume Anerkennung vorausgesehen hätte.

Italiens unsterblicher Musikbotschafter – die Opernwelt feiert Giuseppe Verdis 200. Geburtstag

09.10.13 (dpa) -
Rom (dpa) - Es ist das Jubiläumsjahr zweier Operngiganten: Nach Richard Wagner ist Italiens unsterblicher Musikbotschafter Giuseppe Verdi an der Reihe. Am 10. Oktober vor 200 Jahren in dem damaligen Herzogtum Parma geboren, schuf der Sohn eines einfachen Gastwirts und Kleinbauern weltweit bekannte und beliebte Meisterwerke der Romantik.

Petersdom statt Thomaskirche - Leipzigs Thomaner singen für Papst

27.06.13 (dpa) -
Konzertreisen um die Welt sind für die Leipziger Thomaner Routine. Vor der nächsten Tour des Knabenchores herrscht jedoch ungewohnt Aufregung. Nicht nur weil die Jungen in Rom für den Papst singen.

Weitgefächerte Konzeption: das Internationale Festival elektroakustischer Musik in Rom

16.11.12 (Wilfried Jentzsch) -
Vom 7. bis 17. Oktober erlebte das Internationale Festival elektroakustischer Musik (EMUfest) im Konzertsaal des Conservatorio di Musica S. Cecilia Rom und in Räumen der Università Tor Vergata seine 5. Auflage. Einem öffentlichen Call for Pieces folgend, reichten Komponisten und Medienkünstler aus der ganzen Welt über 300 Werke ein. In insgesamt 21 Konzerten gelangten über 100 Werke zur Aufführung.

Hans Werner Henze in Dresden gestorben

27.10.12 (dapd/PM/nmz) -
Der Komponist Hans Werner Henze ist heute (27. Oktober) im Alter von 86 Jahren in Dresden gestorben, teilte der Mainzer Musikverlag Schott Music auf seiner Internetseite mit. Henze, der als der meistgespielte zeitgenössische Komponist gilt, war auch in seinen letzten Lebensjahren mit seinem Werk in allen Konzertsälen präsent. Mit der Oper „Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks“, die bei der Ruhrtriennale 2010 ihre Uraufführung erlebte, war Hans Werner Henze auch vom Stoff her zurückgekehrt aus seiner italienischen Wahlheimat in seine westfälische Heimat.

Dieser Wettbewerb macht Schule

05.06.12 (Dieter Kreidler) -
Die letzten Töne schweben quasi noch in der Luft, aber eines steht sofort fest: Es war ein prachtvolles, fröhliches und beeindruckendes Fest in Stuttgart! Dort fand nämlich der 49. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ statt. Ein Fest mit 500 Stunden Musik, ein Fest der Begegnung, der gegenseitigen Bewunderung und Würdigung. Können so viele junge Leute acht Tage lang unter Wettbewerbsbedingungen musizieren und dennoch am Ende fröhlich auseinander gehen? Sie können und sie gehen noch dazu bereichert nach Hause.

„Sinfonie der Tausend“ in Rom: Antonio Pappano beweist, wie viel italienisches Blut in Mahler steckte

26.10.11 (Peter Krause) -
Gustav Mahler in Italien – dieses Kapitel im Leben des vor 100 Jahren verstorbenen Komponisten und Dirigenten mag nicht die Bedeutung haben, die das Land, wo die Zitronen blühen, einst für Goethe hatte oder die sie für den früh aus Deutschland in die Weinberge bei Rom geflüchteten Hans Werner Henze bis heute besitzt. Auch der große alte Herr und ungebrochen aktive Tonsetzer wohnte jetzt der Saisoneröffnung des Orchesters der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom bei, zu der Antonio Pappano die „Sinfonie der Tausend“ dirigierte, um so den Abschluss seines bald vollendeten Mahler-Zyklus einzuläuten. Interessante Erkenntnisse in Sachen „Mahler und Italien“ konnte man dabei zuhauf gewinnen.

Neumann vergibt Stipendien für Villa Massimo

31.05.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat elf Stipendien für Aufenthalte in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom vergeben. In den Sparten Bildende Kunst und Architektur werden im kommenden Jahr je vier, im Bereich Musik zwei junge Künstler nach Rom reisen, wie der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin mitteilte. Eine Künstlerin erhält ein Stipendium in der Sparte Literatur. Vorgesehen sind Aufenthalte von dreieinhalb Monaten oder einem Jahr.
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