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Gemeinsam für die Rettung der von der Flutkatastrophe bedrohten Kultureinrichtungen
Deutscher Kulturrat, Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände, Deutscher Museumsbund, Kulturstiftung des Bundes und Kulturstiftung der Länder ziehen an einem Strang
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat heute in einem gemeinsamen Pressegespräch mit der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände, dem Deutschen Museumsbund, der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder zum Spendenaufruf für die von der Flutkatastrophe betroffenen Kultureinrichtungen Stellung genommen.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte in dem Pressegespräch: „Die Schäden im Kulturbereich in den Überflutungsgebieten sind so immens, dass sie nur durch einen nationalen Kraftakt in den Griff zu bekommen sind. Es sind nicht nur die großen, bekannten Kultureinrichtungen betroffen, sondern viele kleine Galerien, Bibliotheken, soziokulturelle Zentren, ehrenamtlich arbeitende Kulturvereine sind zerstört worden. Einige bildende Künstlerinnen und Künstler haben durch die Flut einen erheblichen Teil ihres künstlerischen Œuvres verloren. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Kulturstiftung des Bundes und die Kulturstiftung der Länder in einem gemeinsamen Aufruf die Bevölkerung um Unterstützung bitten. Für die erst vor wenigen Monaten neu gegründete Kulturstiftung des Bundes ist die auf sie zugekommene Koordinierungsarbeit die Feuertaufe. Wir wünschen viel Glück.“
Der Deutsche Kulturrat unterstützt den Aufruf des nordrhein-westfälischen Kulturministers, Dr. Michael Vesper, den 8. September, den Tag des Denkmals, in diesem Jahr für Aktionen zur Unterstützung der von der Flut beschädigten kulturellen Infrastruktur zu nutzen.
Spendenkonten:
Kulturstiftung des Bundes: Deutsche Bank Halle, Kto. 76 76 000 , BLZ 860 700 00
Kulturstiftung der Länder: Commerzbank Berlin, Kto. 730 8000 00, BLZ 100 400 00