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Alle Artikel kategorisiert unter »Agata Zubel«

Semantische Untersuchungen

23.11.19 (Dirk Wieschollek) -
Musik von aus und mit: Donaueschinger Musiktage 2018, Clemens Gadenstätter, Ivan Fedele, Malin Bång, Marco Stroppa, Agata Zubel, Mirela Ivicevic, Francesco Filidei, Hermann Meier, Brian Ferneyhough, Stephan Winkler, Martin Rane Bauck, Heather Roche (Klarinette) und dem Ensemble neoN.

„Let‘s make music as friends“ – Young Euro Classic 2018

21.08.18 (Albrecht Dümling) -
Bei Auftritten von Jugendorchestern erwartet man Spontaneität und Spielfreude und nimmt dabei gewisse spieltechnische oder dynamische Unvollkommenheiten gerne in Kauf. Das Young Euro Classic Festival, das den Anspruch erhebt, die besten Jugendorchester der Welt zu präsentieren, bot in diesem Sommer dagegen viel Professionalität und Seriosität. Anstelle der bunten Hemden und Blusen, die man in früheren Jahren auf dem Podium des Berliner Konzerthauses oft sah, dominierten jetzt dunkle Anzüge und lange Kleider. Auch das Bundesjugendorchester trat mit seinen 94 Mitgliedern im Alter von 14 bis 19 Jahren in Schwarz auf. Ein Rest von jugendlichem Übermut zeigte sich höchstens noch in Gestalt des Bär-Maskottchens, das am ersten Pult platziert war.

Rituale ohne Dogmen: Die 50. Wittener Tage für Neue Kammermusik

01.05.18 (Stefan Pieper) -
„In Räumen sein, wo noch nie jemand war“, so formulierte der Klarinettist Jörg Widmann jenen Idealzustand der ästhetischen Belebung, welche bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik seit nunmehr fünf Jahrzehnten Programm ist. So etwas wollen regelmäßig die angereisten Protagonisten herbeiführen und dafür reist eine internationale Zuhörerschaft an. Im Jahr 1969 wurde das Wittener Festival in seiner heutigen Form geboren. Einen verlässlichen Rahmen liefert hier der Westdeutsche Rundfunk, der sich in einer Zeit einklinkte, in der die Sicherstellung öffentlicher Bildungsaufträge auch für „Minderheiten“ noch ein Kerngeschäft war. In Witten lebt so etwas fort. Also wurde auch am Festivalwochenende 2018 abendfüllend Neue Musik in den Äther gestrahlt.

Mit Worten in der Welt wirksam sein

01.12.16 (Stefan Pieper) -
Mit der Ursonate fing alles an: Kurt Schwitters vermählte in den 1920er-Jahren sprachliche Zeichen mit musikalischen Formelementen. Laute und Silben, schließlich ein rückwärts-zitiertes Alphabet wurden einer konsequent durchdachten Sonatenform einverleibt. Das Ergebnis wirkte humoristisch, verfolgte aber auch ein tiefernstes künstlerisches Anliegen. Und so gehörte Kurt Schwitters’ Meilenstein für die Dada-Bewegung zu den unverzichtbaren, am letzten Tag aufgeführten Bezugspunkten auf dem Essener NOW-Festival. Unter dem Motto „Word up!“ wurde zwei Wochen lang gezeigt, wie die musikalische Avantgarde mit zum Teil ungeahnten Beziehungen zwischen Worten und Musik landläufige ästhetische Konnotationen gerne hinter sich lässt.

Mit Worten in der Welt wirksam sein – Das Essener NOW-Festival im Rückblick

16.11.16 (Stefan Pieper) -
Mit der Ursonate fing alles an: Kurt Schwitters vermählte in den 1920er Jahren sprachliche Zeichen mit musikalischen Formelementen. Laute und Silben, schließlich ein rückwärts-zitiertes Alphabet wurden einer konsequent durchdachten Sonatenform einverleibt. Das Ergebnis wirkte humoristisch, verfolgte aber auch ein tiefernstes künstlerisches Anliegen. Und so gehörte Kurt Schwitters Meilenstein für die Dada-Bewegung zu den unverzichtbaren, am letzten Tag aufgeführten Bezugspunkten auf dem Essener NOW-Festival. Unter dem Motto „Word up!“ wurde zwei Wochen lang gezeigt, wie die musikalische Avantgarde mit zum Teil ungeahnten Beziehungen zwischen Worten und Musik landläufige ästhetischen Konnotationen gerne hinter sich lässt.

Beredte Klänge, schweigsame Klänge

31.08.14 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und mit: Franco Donatoni, Cathy Krier, Agata Zubel, Keiko Harada, Florian Mayer

Entdeckungen aus Dänemark, Polen und Litauen

09.11.09 (Max Nyffeler) -
Durch die Beschäftigung mit Bach-Kanons kam der Däne Hans Abrahamsen auf die Idee seines Werkzyklus’ „Schnee“, in dem sich unterschiedliche Zeitverläufe überlagern. Das Resultat sind eigentümlich starre, in sich kreisende Figuren, in denen sich konstruktive Fantasie mit einer Vorliebe für den gedämpften Klang verbindet. Mit glasklarer Deutlichkeit bringt das Ensemble Recherche die unterkühlte Musik zum Klingen. (Winter&Winter, 910 159-2)
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