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Alle Artikel kategorisiert unter »Anhaltisches Theater Dessau«

Musikalische Glanzleistung: Dvořáks „Katja und der Teufel“ in Dessau

03.06.19 (Roland H. Dippel) -
Antonín Dvořák wollte in seinen letzten Lebensjahren nur noch für die Bühne komponieren. Vor „Rusalka“ vollendete er eine andere Märchenoper, die seit ihrer Uraufführung im Prager Nationaltheater 1899 in Tschechien zum Standardrepertoire gehört, sich aber im deutschen Sprachraum nach der Erstaufführung 1909 in Bremen nicht behaupten konnte. Ein kaum entschuldbares Versäumnis. Das Anhaltische Theater Dessau macht mit dem hierzulande unterschätzten Werk bekannt. Man feierte „Katja und der Teufel“ („Čert a Kača“) auch nach der zweiten Vorstellung mit langem Jubel. Eine Empfehlung von Roland H. Dippel.

Nach dem Schuss ist vor dem Schuss – Ballettabend am Theater Dessau

23.01.19 (Joachim Lange) -
Tomasz Kajdański macht aus der Carmen-Suite von Rodion Schtschedrin nach Bizets Oper und Manuel de Fallas „Der Dreispitz“ am Anhaltischen Theater Dessau einen packend unterhaltsamen Ballettabend.

Das Schaf im Wolfspelz – Im Anhaltischen Theater Dessau gibt es Carl Maria von Webers „Freischütz“ als romantisches Märchen

28.10.18 (Joachim Lange) -
Carl Maria von Webers „Freischütz“ hat sein Päckchen zu tragen. Dass der Wurf von 1821 gar als deutsche Nationaloper apostrophiert wird und das Stück ist, in dem heute besonders gerne nach der deutschen Seele und vor allem nach den kollektiven Traumata im individuellen Schicksal gesucht wird – ist das eine. Dass er beim Publikum anhaltend beliebt ist, das andere. Trotz der viel mehr als die Musik von Weber deutlich vernehmbar gealterten, obendrein auch noch zum Teil gesprochenen Texte von Friedrich Kind. Aber welche Oper hat schon eine ganze Handvoll von wiedererkennbaren und (wenn man es könnte) sogar mitsingbaren Hits? Angeführt von Jungfernkranz, Jägerchor und Wolfsschlucht-Spektakel.

Sängerfest in Schwarzweiß: Verdis „Otello“ in Dessau

18.09.17 (Roland H. Dippel) -
Seit Jahren wahrt das Anhaltische Theater Dessau hinweg über Intendanten-Perioden im Musiktheater ein bemerkenswert sattes musikalisches Format. Auch die aktuelle Verdi-Produktion zur Eröffnung der 223. Spielzeit reiht sich in diese Kette erstklassiger Produktionen, zu denen neben Bussen aus der Region sich auch viele Stammbesucher aus Berlin und ganz Mitteldeutschland einfinden. Der Premierenapplaus hatte enthusiastische Wärme.

Wie aus einer anderen Welt … – Der „Fliegende Holländer“ von Richard Wagner in Dessau

04.10.16 (Joachim Lange) -
Alle drei großen Opernhäuser in Sachsen-Anhalt haben in dieser Spielzeit „Fliegenden Holländer“ auf dem Programm. Was durchaus kein Nachteil ist. Denn es erlaubt Vergleiche. Wie jetzt zwischen Halle und Dessau, die beide mit diesem stürmischen Wurf Richard Wagners die Saison eröffnet haben. Und ab Januar dann auch noch mit Magdeburg. Für den Opernfreund geradezu ein Glücksfall, dass für den Auftakt schon mal zwei grundverschiedene Varianten dabei herausgekommen sind – szenisch und musikalisch.

Markus L. Frank wird Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater

28.02.16 (dpa) -
Dessau-Roßlau - Markus L. Frank, Generalmusikdirektor in Nordhausen/Sondershausen, kehrt nach Dessau-Roßlau zurück. Der Hornist wird Generalmusikdirektor der Anhaltischen Philharmonie am Anhaltischen Theater, wie die Bühne am Sonntag mitteilte. Sein Vorgänger, der Niederländer Antony Hermus, hatte im vergangenen Sommer nach sechs Jahren seinen Vertrag beendet.

Neuer Theater-Intendant will Sparten in Dessau-Roßlau erhalten

22.01.15 (dpa) -
Dessau-Roßlau - Der künftige Generalintendant des Anhaltischen Theaters, Johannes Weigand, lehnt Einsparungen ab. Die fünf Sparten des Hauses müssten erhalten bleiben, sagte der 48-Jährige der «Mitteldeutschen Zeitung» (Donnerstag). Ein reines Musiktheater interessiere ihn nicht.

Johannes Weigand soll Intendant in Dessau werden

05.12.14 (dpa) -
Dessau-Roßlau - Der ehemalige Wuppertaler Opernintendant Johannes Weigand soll künftig das Anhaltische Theater Dessau leiten. Diese Empfehlung hätten der Haupt- und Personalausschuss und der Betriebsausschuss des Theaters gegeben, teilte die Stadt Dessau-Roßlau am Donnerstag mit. Abschließend soll der Stadtrat am 17. Dezember entscheiden.

Zu unbequem - André Bücker muss erfolgreiche Intendanz beenden und verlässt Dessau

18.09.14 (dpa) -
Dessau-Roßlau - Nach einem monatelangen Finanzstreit wirft der Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau, André Bücker, das Handtuch. Er werde sich bei der Neuausschreibung seiner Stelle nicht erneut bewerben, teilte das Theater mit.«Es ist ganz klar, dass man mich hier nicht haben will», sagte Bücker der «Mitteldeutschen Zeitung». «Ich werde mich nach fünf erfolgreichen Jahren nicht auf ein Verfahren einlassen, in dem ich keine Chance habe.»

Was kostet die Welt … – Das Anhaltische Theater in Dessau serviert mit „Casanova“ eine Musical-Weltpremiere

07.07.14 (Joachim Lange) -
Ein Stadttheater muss schon über ein gewisses Maß an Kühnheit verfügen, wenn es sich mit einem selbst gemachten Musical der Konkurrenz in einer Branche stellt, die im Grunde ein weltweiter Vermarktungszirkus ist. Das von der Landespolitik arg bedrängte Anhaltische Theater Dessau hat diesen Mut. Ganz nach dem Motto des Songs „Was kostet die Welt?“. Und mindestens der bleibt haften, wenn man das Theater nach zweieinhalb Stunden gut gestimmt wieder verlässt. Trotz einer veritablen Höllenfahrt.
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