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Alle Artikel kategorisiert unter »Anna Prohaska«

Die Hormone müssen irgendwo hin

21.07.21 (Juan Martin Koch) -
Die Sopranistin Anna Prohaska hat im Lockdown Balkonkonzerte gegeben, CD- und Konzertprogramme ausgeheckt und ist unfreiwillig in die Rolle der Selbstvermarkterin geschlüpft. Ein Gespräch über Steinzeitinstinkte, entschleunigte Tournee-Visionen und Bach in der Unterhose.

Freudensonne nach Trübsalstürmen – das Musikfest ION im 70. Jahr

14.07.21 (Juan Martin Koch) -
Zur Freude aller konnte die 70. Ausgabe des Musikfests ION Nürnberg dann doch noch vor Publikum stattfinden, ist aber gleichzeitig weiterhin mit Mitschnitten im Netz präsent. Eine Nachlese aus Vor-Ort-Eindrücken und Konservenbetrachtungen.

11 Fragen an Anna Prohaska

25.06.21 (Anna Prohaska) -
Mit 20 Jahren war die Sopranistin Anna Prohaska erstmals an der Staatsoper Unter den Linden zu hören, der sie trotz ihrer internationalen Karriere weiterhin als Ensemblemitglied verbunden bleibt. Anna Prohaska fällt durch ihr ungemein vielfältiges Repertoire auf, von Monteverdi bis hin zu Uraufführungen.

Gigantischer Aufwand – „Der Freischütz“ im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin

19.06.21 (Peter P. Pachl) -
Am 200. Jahrestag der Uraufführung von Carl Maria von Webers „Freischütz“, die am 18. Juni 1821 im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Berlin, dem heutigen Konzerthaus stattfand, inszenierte die katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus diese Oper – ganz ohne Zuschauer im Großen Saal des Konzerthauses, aber live übertragen in alle Welt.

Zu Pfingsten melden sich die Salzburger Festspiele mit einem Triumph des „richtigen“ Musiktheaters vor Zuschauern zurück

23.05.21 (Joachim Lange) -
Im „Sommer unseres Missvergnügens“ anno 2020 sorgten allein die Salzburger Festspiele für einen kulturpolitischen Lichtblick: Im Schachbrettmuster platziert, ließ man dort Anfang August die so modifizierte Anzahl Zuschauer in den geretteten Teil der ursprünglich zum Einhundertsten geplanten Vorstellungen. „Cosí fan tutte“ und „Elektra“ wurden so zu einem Triumph von Mut und Entschlossenheit über das Virus und Unsicherheit im Umgang damit. Nachahmerfolgen hatte das leider – trotz der Aufrüstung der Opernhäuser in Sachen Hygiene – weder in Österreich, noch in Deutschland. Der Erfolg tat nichts zur Sache, auf Zeit dicht gemacht wurden die Häuser trotzdem.

Heillos Inkonsequentes gegen Romantik – Die „Freischütz“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München

14.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein besonderer Abschied wäre möglich gewesen: In der 1990 heillos gescheiterten „Freischütz“-Neuinszenierung donnerte im Nationaltheater der damalige Schauspieler Klaus Bachler die tödlichen „Freikugel“-Bedingungen Samiels ins Theaterrund. Jetzt hätte der gerne als Erzähler oder Vorleser auftretende Intendant Nikolaus Bachler in seiner letzten Saison nochmals… Doch der von ihm engagierte Regisseur sah alles anders.

Die lustigen Weiber und die Crossdresser – Otto Nicolais Shakespeare-Oper an der Staatsoper Berlin

04.10.19 (Peter P. Pachl) -
Die Tatsache, dass am Tag der Deutschen Einheit eine Spieloper von Otto Nicolai das Festprogramm bildete, mag den einen oder anderen Opernbesucher verwundert haben. Aber immerhin hat in diesem Opernhaus vor 170 Jahren die Uraufführung der „Lustigen Weiber von Windsor“ stattgefunden, und Otto Nicolai war einer der Vorgänger im Amte von Daniel Barenboim. Peter P. Pachl über Premiere mit „wenn“ und „doch“.

Musikalisch reizvolles Maskenmusiktheater: „Himmelerde“ an der Staatsoper Berlin

18.01.19 (Peter P. Pachl) -
„Linden, 21“ nennt sich ein neues Format für Uraufführungen im großen Haus der Staatsoper Unter den Linden. Als erstes in der von Intendant Matthias Schulz innovierten Reihe erfolgte – in Koproduktion mit dem Theaterhaus Stuttgart und den Ludwigsburger Schlossfestspielen – eine Art szenischer Liederabend. Die Innovation galt dabei weniger dem Inhalt oder der szenischen Umsetzung als der musikalischen Bearbeitung durch das alpenländische Ensemble Franui.

Mit zahlreichen ästhetischen Querverweisen – Uraufführung von Beat Furrers „Violetter Schnee“ an der Staatsoper

14.01.19 (Peter P. Pachl) -
Das ist selten und spricht umso mehr für den Erfolg einer Musiktheaterproduktion, wenn diese einen deprimierenden Inhalt hat, aber zu einem rauschenden Erfolg wird. Am Tag vor der Uraufführung hatte es in Berlin geschneit. Und Nachrichten aus Bayern sprechen von Schneelawinen und eingeschlossenen Menschen. Der Zeitpunkt für die Uraufführung von Beat Furrers einaktiger Oper „Violetter Schnee“ war somit von der Staatsoper Unter den Linden zufällig richtig gewählt. Fünf Menschen, eingeschlossen wie in Jean-Paul Sartres „Die geschlossene Gesellschaft“, erleben wie die Insassen von „Solaris“ ein Naturphänomen vor dem Exitus.

Im Reich der Lichtobjekte – Jean-Philippe Rameaus „Hippolyte et Aricie“ an der Staatsoper Berlin

01.12.18 (Peter P. Pachl) -
Der anfängliche Eindruck der Zuschauer*innen in der Aufführung von Rameaus Tragedie en cinq actes, sie befänden sich – angesichts der zahlreichen Lasereffekte im Paraffin-Nebel – in einem Disco-Club oder in einer Pop-Großveranstaltung, verhärtet sich noch, als über dem Orchestergraben eine gigantische Prismen-Spiegelkugel herabgesenkt wurde. Ohne Zweifel: Pluto, Merkur und Diana sind mitsamt Familie und Bediensteten eingekehrt ins Disco-Reich.
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